Saskia Jungnikl

Papa hat sich erschossen

Sachbuch
Paperback
Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-596-03072-9
lieferbar
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Buchdetails

Sachbuch
256 Seiten, Klappenbroschur
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-03072-9
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Cover »Papa hat sich erschossen«
Papa hat sich erschossen
Preis € (D) 13,99
ISBN: 978-3-10-403045-6

Inhalt

SEIN TOD TEILT MEIN LEBEN IN EIN VORHER UND NACHHER

»Am 6. Juli 2008 kritzelt mein Vater etwas auf einen mintgrünen Post-it-Zettel. Er steigt die Wendeltreppe hinunter in die Bibliothek und holt seinen Revolver. Dann geht er durch den schmalen Gang hinaus aus unserem Haus in den Hof. Dort legt er sich unter unseren alten großen Nussbaum. Ich weiß nicht, ob er dabei irgendwann gezögert hat. Ich glaube, er wird noch einmal tief eingeatmet haben, als er da lag. Vielleicht hat er sich noch kurz die Sterne angesehen und der Stille gelauscht. Dann schießt er sich in den Hinterkopf. Sein Tod teilt mein Leben in ein Vorher und Nachher.«

Hautnah und unsentimental erzählt Saskia Jungnikl über den Freitod ihres Vaters. Sie schreibt über die Ohnmacht, die ein solch gewaltvoller Tod hinterlässt und wie ihre Familie es schafft, damit umzugehen, über Schuldgefühle, Wut und das Entsetzen, das nachlässt, aber nie verschwindet.



Pressestimmen

»Dadurch wird auf besondere Weise nachvollziehbar, was ein Suizid des Vaters für seine Familie bedeutet […].«
Freya Rickert, EKZ Bibliotheksservice, 26. Januar 2015

»Ein Manifest für einen respektvollen medialen Umgang mit dem schwierigen Thema Suizid abseits von reißerischen oder heroisierenden Schlagzeilen.«
Daniela Herger, vienna.at, 15.01.2015

»Ein beeindruckendes, kluges Buch, in dem jeder Satz stimmt, ein Buch, das unter die Haut geht«
Kirstin Breitenfellner, Falter, 44/2014



Über Saskia Jungnikl

Der Artikel über den Suizid ihres Vaters, den Saskia Jungnikl in der österreichischen Tageszeitung »Der Standard« veröffentlichte, löste eine riesige Resonanz aus und wurde mit der Ehrenden Anerkennung des Claus-Gatterer-Preises und des Leopold Ungar Journalismuspreises ausgezeichnet. Seit 2007 schreibt die 1981 im Burgenland geborene Journalistin als Redakteurin unter anderem für die Stadtzeitung »Falter«,
die Österreich-Ausgabe der »Zeit«, das Monatsmagazin »Datum« und den »Standard«.

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Foto: Rafaela Pröll

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