Arnold Stadler

Rauschzeit

Hardcover
Preis € (D) 26,00 | € (A) 26,80
ISBN: 978-3-10-075139-3
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Buchdetails

552 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-075139-3
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Cover »Rauschzeit«
Rauschzeit
Preis € (D) 22,99
ISBN: 978-3-10-402069-3

Inhalt

Was ist Glück? Später weiß man es.
Alain und Mausi, beide vierzig und seit 15 Jahren verheiratet, sind in der Mitte des Lebens angekommen. Aber nicht nur ihr Leben, auch die Liebe ist in die Jahre gekommen. Fast scheinen sie die Liebe hinter sich zu haben – jetzt droht »die vegetarische Zeit«.
Als überraschend die gemeinsame Freundin Elfi stirbt, ist Mausi in ihrer Wohnung in Berlin und Alain auf einem Übersetzerkongress in Köln. Es ist ein Tag im Juni 2004. Bei beiden reißen alte Wunden auf. Elfi, das war eine Freundin aus den Tagen der Freiburger Wohngemeinschaft mit Alain, Mausi, Justus, Inge, Toby und Babette. Elfi, das war eine lebenslustige und sterbenstraurige Fotografin, deren einziges Sujet die Männer waren, auch Alain. 1983 hat man gemeinsam einen Sommer der Liebe und Freiheit an der französischen Atlantikküste verbracht, den keiner von ihnen vergessen hat. Aber was hat die Zeit seitdem aus ihnen gemacht? Justus und Inge sind Spießer geworden, Norbert ist an Aids gestorben, Toby spurlos verschwunden.
Jetzt, mehr als zwanzig Jahre nach dem Sommer von 1983, begegnet Alain in Köln seiner großen Liebe Babette wieder, und Mausi verliebt sich in Berlin in einen blonden Dänen, der sich in der Oper neben sie setzt. Der Rest wird in diesem Roman erzählt.



Pressestimmen

»Verspielt, prall voll mit Beobachtungen, die den Zeitgeist unterminieren. Das Buch ist melancholisch, von hintergründigem Humor und kein bisschen zynisch.«
Ulrich Steinmetzger, Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 29.08.2016

»Inmitten wehmütiger Erinnerungen schenkt Stadler seinen beiden Protagonisten auch Hoffnung auf einen Neuanfang (…) 500 Seiten starke Literatur.«
Katharina Wantoch, Psychologie bringt dich weiter, 10.08.2016

»Ein Roman wie ein langes Liebesspiel […] ein schalkhaftes Buch […] Ein Buch, das sich Zeit für philosophische Gedanken nimmt.«
Esther Schneider, Schweizer Radio und Fernsehen, 05.09.2016

»Verspielt, prall voll mit Beobachtungen, die den Zeitgeist unterminieren. Das Buch ist melancholisch, von hintergründigem Humor und kein bisschen zynisch.«
Ulrich Steinmetzger, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 29.08.2016

»Ein grandioses, ein beglückendes Sprach- und Leseerlebnis.«
Anton Philipp Knittel, Südkurier, 24.08.2016

»Wer sich in den ›Rauschzeit‹-Kosmos begibt, wird reich belohnt. In der vermeintlichen Leichtigkeit des philosophischen Plaudertons erreicht der Roman eine ungeheure emotionale Beschreibungsgenauigkeit.«
Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung, 17.09.2016

»Es gibt kaum einen Autor, der den Mut besitzt, die Bandbreite menschlicher Emotionen so auszumessen wie Arnold Stadler«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 23.09.2016

»Herrlich, diese ersten Sätze [...] Sie umfassen alles, das Leben, die Liebe, den Roman, den man gerade liest (…) Hinterher kommen die Variationen ... «
Tilman Krause, Die Welt/Literarische Welt, 15.10.2016



Über Arnold Stadler

Arnold Stadler wurde 1954 in Meßkirch geboren. Er studierte katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, anschließend Literaturwissenschaft in Freiburg, Bonn und Köln. Er lebt seit dem Jahr 2000 in Sallahn/Wendland und vom ersten Tag an in seinem Elternhaus, einem Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert, in Rast über Meßkirch. Arnold Stadler erhielt zahlreiche bedeutende Literaturpreise, darunter der Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen »Komm, gehen wir«, »Salvatore«, »Einmal auf der Welt. Und dann so«, »New York machen wir das nächste Mal« und »Rauschzeit«.

Literaturpreise:

• 1989 Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung für »Ich war einmal«
• 1994 Hermann-Hesse-Preis - Förderpreis für »Feuerland«
• 1995 Nicolas-Born-Preis für Lyrik der Hubert-Burda-Stiftung
• 1996 Thaddäus-Troll-Preis
• 1996 Kulturpreis „Der Feldweg“ von der Museumsgesellschaft Wald
• 1997 Märkisches Stipendium für Literatur
• 1998 Marie-Luise-Kaschnitz-Preis
• 1998/1999 Stadtschreiber von Bergen-Enkheim
• 1999 Alemannischer Literaturpreis
• 1999 Georg-Büchner-Preis, für seine autobiographisch gefärbten Romane
• 2002 Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
• 2004 Stefan-Andres-Preis
• 2004/2005 Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg
• 2006 Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin (FB Geschichts- und Kulturwissenschaften, Seminar für Katholische Theologie
• 2009 Kleist-Preis
• 2010 Johann-Peter-Hebel-Preis, der besonders Stadlers autobiographisch geprägte Trilogie »Feuerland«, »Ich war einmal« und »Mein Hund meine Sau mein Leben« würdigt
• 2014 Bodensee-Literaturpreis

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Foto: Jürgen Bauer

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