Tana French

Schattenstill

Kriminalroman (Mordkommission Dublin 4)

Roman
Taschenbuch
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30
ISBN: 978-3-596-18882-6
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Buchdetails

Roman
768 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18882-6
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Cover »Schattenstill«
Schattenstill
Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-10-400794-6

Inhalt

Tückisch, tödlich, Schattenstill
Ein gnadenloser, uralter Wind weht durch Broken Harbour. Aus dem Küstenflecken nördlich von Dublin sollte eine schicke Neubau-Siedlung werden. Doch die Wirtschaftskrise hat eine Geisterstadt voller Ruinen hinterlassen. In einem der wenigen bewohnten Häuser wird eine junge Familie aufgefunden – die Eltern brutal niedergestochen, die beiden kleinen Kinder erstickt. In den Wänden des hübsch eingerichteten Häuschens klaffen rätselhafte Löcher.
Detective Mike Kennedy, der zu dem Fall gerufen wird, weiß genau, was er tut: Seine Aufklärungsrate ist hoch, seine Methodik effektiv. Der Fall wird ablaufen wie ein Uhrwerk, erklärt er seinem jungen Partner. Dabei müsste gerade Kennedy wissen, dass Broken Harbour niemanden davonkommen lässt …



Über Tana French

»Sie ist eine der besten Kriminal-Autorinnen der Welt«, sagt die ›Washington Post‹ über die irische Schriftstellerin Tana French. Ihre tiefgründigen, hochspannenden Romane um verschiedene Ermittler der Dubliner Mordkommission finden sich regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten. Tana French wuchs in Irland, Italien und Malawi auf und lebt seit 1990 in Dublin. Sie absolvierte eine Schauspielausbildung am Trinity College und arbeitete für Theater, Film und Fernsehen. In ihren Kriminalromanen, für die Tana French vielfach ausgezeichnet wurde, schaut sie tief in die Seelen von eng miteinander verstrickten Tätern, Opfern und Ermittlern. Mit ihrer eindrücklichen, präzisen und poetischen Sprache zeichnet die Autorin dabei markante Porträts der modernen irischen Gesellschaft. Tana French lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im nördlichen Teil von Dublin.

Mehr über Tana French

Tana French
Foto: Gaby Gerster


Interview zum Buch

Interview mit Tana French , 12.08.2009
»Unsere Identität ist etwas sehr Verletzliches«

Im Roman ›Totengleich‹ geht es um ein Verwirrspiel mit dem Selbstbild. Krimiautorin Tana French über die Suche der Künstler nach Wahrheit, die Rolle Irlands und seiner Geschichte in ihrem Buch und die Bedeutung ihrer Schauspielausbildung für ihre literarische Arbeit.
db-mobil: In ›Totengleich‹ muss eine Ermittlerin den Mörder ihrer eigenen Doppelgängerin finden. Woher kam die Idee?
Tana French: Es begann bei einem Gespräch mit Freunden im Pub – so wie in Dublin eigentlich alles bei einem Gespräch im Pub beginnt … Wir redeten über die Theorie, dass jeder Mensch irgendwo ein Double hat. Wir fragten uns, wie es wohl wäre, seinem Double zu begegnen. Hätte man Gemeinsamkeiten,
abgesehen von den äußeren Ähnlichkeiten? Würde es die eigene Identität ins Wanken bringen, gerade wenn man im Moment der Begegnung vielleicht psychisch nicht so stabil wäre? Aus dieser Grundidee entstand ›Totengleich‹: Die Polizistin Cassie Maddox kommt zu einem Tatort und findet ein Mordopfer vor, das ihr nicht nur bis aufs Haar gleicht, sondern auch noch ihre alte Undercover-Identität benutzt hat – Lexie Madison. Cassie muss in Lexies Haut und Leben schlüpfen, um den Mörder aus seinem Versteck zu locken.

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