Dieter Kühn
Schillers Schreibtisch in Buchenwald
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-17300-6
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Buchdetails
256 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17300-6
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
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Inhalt
Das Erbe eines Genies und einer Gewaltherrschaft. Von Schillers berühmtem Schreibtisch stehen in Weimar zwei Exemplare: das Original in Schillers Wohnhaus, mit Globus, zwei Kerzenhaltern, Feder, und eine maßgetreue Kopie in einem Lagerraum. Die Nachbildung wurde zwischen 1942 und 1943 hergestellt - anderthalb Jahre war Schillers Schreibtisch in einer Werkstatt-Baracke im Zentrum des KZ Buchenwald deponiert, als Vorlage für eine Kopie, die im Schillerhaus wegen der Gefahr von Bombenangriffen aufgestellt werden sollte. Ein Häftling des KZ fertigte die Kopie an.
Dieter Kühn hat erstmals die genauen Umstände des Nachbaus recherchiert und erzählt diese deutsche Geschichte. Zum einen zeichnet er Schillers Weg zu einem freien Schriftsteller nach: Schiller auf der Flucht, auf der Suche nach einem Schreibtisch und schließlich seine Arbeit am Schreibtisch. Andererseits beleuchtet Kühn den Schillerkult des NS-Regimes. Eindrucksvoll schildert er, wie der Tisch, an dem Schiller seine Ideen der Freiheit formulierte, dort kopiert wurde, wo Menschenwürde nichts mehr galt.
Dieter Kühn hat erstmals die genauen Umstände des Nachbaus recherchiert und erzählt diese deutsche Geschichte. Zum einen zeichnet er Schillers Weg zu einem freien Schriftsteller nach: Schiller auf der Flucht, auf der Suche nach einem Schreibtisch und schließlich seine Arbeit am Schreibtisch. Andererseits beleuchtet Kühn den Schillerkult des NS-Regimes. Eindrucksvoll schildert er, wie der Tisch, an dem Schiller seine Ideen der Freiheit formulierte, dort kopiert wurde, wo Menschenwürde nichts mehr galt.
Pressestimmen
»Dieter Kühn hat die Kunst des historischen Erzählens neu erfunden.«
Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Inmitten der Jubelfeiern ist das ein Beitrag zum Schillerjahr, der positiv verstört: Mit “Schillers Schreibtisch in Buchenwald” ist Dieter Kühn ein zutiefst nachdenkliches Buch gelungen.«
Neue Presse, Hannover, 5.4.2005
»Kühn gelingt es, viele Facetten zu einer bewegenden, nachdenklich stimmenden Geschichte zusammenzufügen, ganz ohne Pathos, nüchtern und doch mit großer persönlicher Anteilnahme geschrieben: ein ungewöhnliches und wichtiges Buch, das uns viel mitzuteilen hat.«
Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger, 19.4.2005
»"Das eigentümliche Manöver zum Schutz der Kulturgüter beschreibt der Autor Dieter Kühn in seinem bestens recherchierten und packend geschriebenen Sachbuch.«
Jobst-Ulrich Brand, Focus, 23.4.05
»Es dürfte sich bei Dieter Kühns Buch „Schillers Schreibtisch in Buchenwald“ wohl um den eigenwilligsten Beitrag zum 200.Todestag handeln.
Und um den interessantesten.«
Günter Nawe, Kölnische Rundschau, 16.4.2005
»Kühn ideologisiert und vereinnahmt nicht, er zeichnet vielmehr die widersinnigsten kulturellen Konstellationen nach und benennt die beschämendsten historischen Verkreuzungen in der deutschen Geschichte. Man spürt beim Lesen dieses ausgezeichneten Buches, wie stark Schillers Ethos Kühn inspiriert hat und wie sehr er die Begabung des Dramatikers bewundert.«
Paul Michael Lützeler, Die Zeit, 12.5.2005
»Dieter Kühns Annährung ist der gewiss nachdenklichste, vermutlich aber auch literarisch bedeutendste Beitrag zum Schillerjahr.«
Wolfgang Platzeck, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13.6.05
Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Inmitten der Jubelfeiern ist das ein Beitrag zum Schillerjahr, der positiv verstört: Mit “Schillers Schreibtisch in Buchenwald” ist Dieter Kühn ein zutiefst nachdenkliches Buch gelungen.«
Neue Presse, Hannover, 5.4.2005
»Kühn gelingt es, viele Facetten zu einer bewegenden, nachdenklich stimmenden Geschichte zusammenzufügen, ganz ohne Pathos, nüchtern und doch mit großer persönlicher Anteilnahme geschrieben: ein ungewöhnliches und wichtiges Buch, das uns viel mitzuteilen hat.«
Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger, 19.4.2005
»"Das eigentümliche Manöver zum Schutz der Kulturgüter beschreibt der Autor Dieter Kühn in seinem bestens recherchierten und packend geschriebenen Sachbuch.«
Jobst-Ulrich Brand, Focus, 23.4.05
»Es dürfte sich bei Dieter Kühns Buch „Schillers Schreibtisch in Buchenwald“ wohl um den eigenwilligsten Beitrag zum 200.Todestag handeln.
Und um den interessantesten.«
Günter Nawe, Kölnische Rundschau, 16.4.2005
»Kühn ideologisiert und vereinnahmt nicht, er zeichnet vielmehr die widersinnigsten kulturellen Konstellationen nach und benennt die beschämendsten historischen Verkreuzungen in der deutschen Geschichte. Man spürt beim Lesen dieses ausgezeichneten Buches, wie stark Schillers Ethos Kühn inspiriert hat und wie sehr er die Begabung des Dramatikers bewundert.«
Paul Michael Lützeler, Die Zeit, 12.5.2005
»Dieter Kühns Annährung ist der gewiss nachdenklichste, vermutlich aber auch literarisch bedeutendste Beitrag zum Schillerjahr.«
Wolfgang Platzeck, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13.6.05

