Sigmund Freud + Martha Bernays Herausgeber: Gerhard Fichtner + Ilse Grubrich-Simitis + Albrecht Hirschmüller
Sei mein, wie ich mir's denke
Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 48,00 | € (A) 49,40 | SFR 63,90
ISBN: 978-3-10-022807-9
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Buchdetails
Sachbuch
628 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-022807-9
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
628 Seiten, gebunden
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Inhalt
›Die Brautbriefe‹, Sigmund Freuds intimste Korrespondenz, waren jahrzehntelang eine Art Mythos. In sorgfältiger Edition erscheinen sie nun erstmals ungekürzt.
Während ihrer vierjährigen Verlobungszeit - er in Wien, sie in Hamburg - haben Sigmund Freud und Martha Bernays 1882 bis 1886 einander so gut wie täglich geschrieben. Von den mehr als fünfzehnhundert Dokumenten wurden bisher nur knapp hundert veröffentlicht. Es ist der umfangreichste, intimste, offenste aller Briefwechsel Freuds, ein Höhepunkt der Brief-Weltliteratur. Erstmals tritt Martha Bernays in staunenswerter Unabhängigkeit im Briefdialog mit dem stürmischen , geniebegabten, noch tief unsicheren Bräutigam in Erscheinung. In einer wechselseitigen Education sentimentale entfaltet sich eine hochdramatische Liebesgeschichte. Zugleich spiegeln sich im Brieftext allererste Anfänge der Psychoanalyse sowie das Gesicht der Epoche.
Schon Band 1 zeigt, warum diese ›Brautbriefe‹, fast zwanzig Jahre vor Publikation der Traumdeutung entstanden, einzigartig sind: Erstmals wird die eigene Stimme von Martha Bernays vernehmbar, hochgescheit, witzig, streitbar, zärtlich. Aus seinen schonungslos offenen, bereits damals selbstanalytischen Briefen entsteht, gleichfalls neu, ein realistisches Bild des jungen Freud: von bitterer Armut niedergedrückt, verschuldet, schroff, misstrauisch, melancholisch, suchtgefährdet und zugleich schon damals der begeisternde, zupackend originelle Denker - »ich studiere jetzt der Menschen Innerstes« -, der große Schriftsteller, der leidenschaftlich Liebende. Wie die Korrespondenz insgesamt ist Band 1 zudem eine kostbare, facettenreiche Quelle für Wissenschaftsgeschichte und Alltagsgeschichte.
Die Bände erscheinen nacheinander voraussichtlich in jährlichem Abstand:
Sei mein, wie ich mir's denke (Band 1)
Unser ›Roman in Fortsetzungen‹ (Band 2)
Warten in Ruhe und Ergebung,
Warten in Kampf und Erregung (Band 3)
Spuren von unserer
komplizierten Existenz (Band 4)
Dich so zu haben, wie Du bist (Band 5)
Während ihrer vierjährigen Verlobungszeit - er in Wien, sie in Hamburg - haben Sigmund Freud und Martha Bernays 1882 bis 1886 einander so gut wie täglich geschrieben. Von den mehr als fünfzehnhundert Dokumenten wurden bisher nur knapp hundert veröffentlicht. Es ist der umfangreichste, intimste, offenste aller Briefwechsel Freuds, ein Höhepunkt der Brief-Weltliteratur. Erstmals tritt Martha Bernays in staunenswerter Unabhängigkeit im Briefdialog mit dem stürmischen , geniebegabten, noch tief unsicheren Bräutigam in Erscheinung. In einer wechselseitigen Education sentimentale entfaltet sich eine hochdramatische Liebesgeschichte. Zugleich spiegeln sich im Brieftext allererste Anfänge der Psychoanalyse sowie das Gesicht der Epoche.
Schon Band 1 zeigt, warum diese ›Brautbriefe‹, fast zwanzig Jahre vor Publikation der Traumdeutung entstanden, einzigartig sind: Erstmals wird die eigene Stimme von Martha Bernays vernehmbar, hochgescheit, witzig, streitbar, zärtlich. Aus seinen schonungslos offenen, bereits damals selbstanalytischen Briefen entsteht, gleichfalls neu, ein realistisches Bild des jungen Freud: von bitterer Armut niedergedrückt, verschuldet, schroff, misstrauisch, melancholisch, suchtgefährdet und zugleich schon damals der begeisternde, zupackend originelle Denker - »ich studiere jetzt der Menschen Innerstes« -, der große Schriftsteller, der leidenschaftlich Liebende. Wie die Korrespondenz insgesamt ist Band 1 zudem eine kostbare, facettenreiche Quelle für Wissenschaftsgeschichte und Alltagsgeschichte.
Die Bände erscheinen nacheinander voraussichtlich in jährlichem Abstand:
Sei mein, wie ich mir's denke (Band 1)
Unser ›Roman in Fortsetzungen‹ (Band 2)
Warten in Ruhe und Ergebung,
Warten in Kampf und Erregung (Band 3)
Spuren von unserer
komplizierten Existenz (Band 4)
Dich so zu haben, wie Du bist (Band 5)
Pressestimmen
»So ist dieser einzigartige Briefwechsel - abgesehen von einer sehr zu empfehlenden Lektüre - von höchstem Wert für Wissenschafts- und Alltagsgeschichte«
Annette Sommer, Kalonymos, Heft 3/2011
»Obwohl die Gesamtausgabe der Brautbriefe erst in einigen Jahren mit dann fünf Bänden vollständig vorliegen wird, kann man schon jetzt von einem echten Ereignis sprechen. […] eines der großen Dokumente der bürgerlichen Epoche«
Bert Rebhandl, Der Standard, 6.8.2011
»Es handelt sich nicht nur um die umfangreichste, sondern auch um die persönlichste, direkteste, freimütigste, zugleich verstörendste von Freuds Korrespondenzen«
Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung, 13.7.2011
»Die Herausgeber des Briefwechsels, die in der Freud-Forschung einen hervorragenden Namen besitzen, verdienen […] großes Lob. Sie haben für den allgemein interessierten Leser ein Universum der bürgerlich-jüdischen Gefühlskultur am Ende des 19. Jahrhunderts erschlossen und für das wissenschaftliche Publikum eine Fundgrube eröffnet, aus der – so sei es hier vorausgesagt – noch in Jahrzehnten Schätze zu heben sein werden.«
Bernd Nitzschke, Die ZEIT, 26.5.2011
»Obwohl ihre Edition noch ganz am Anfang steht, dürften die ›Brautbriefe‹ sowohl für die Freud-Biografik als auch für die Entstehungsgeschichte der Psychoanalyse noch eine große Rolle spielen.«
Christine Pries, Frankfurter Rundschau, 18.5.2011
»Der Verlag zeigt ziemlich viel Mut, hat aber auch fraglos viel Erfahrung – nicht zuletzt mit seinen Thomas-Mann-Editionen -, um so eine Unternehmung erfolgreich zu gestalten. Im Jahr 2011 zählt so etwas freilich zu den Ausnahmen des Bücherverlegens.«
Thomas Mayer, Leipziger Volkszeitung, 27.4.2011
»Dankbar muss man für diese nach jahrelanger Vorbereitung endlich erscheinende und sehr gut kommentierte Edition der Brautbriefe jedenfalls sein: Ihr großer Wert liegt nicht zuletzt darin, in unbarmherzigen und manchmal auch etwas peinlichen Details den viktorianischen Urgrund freizulegen, auf dem die Psychoanalyse später gedieh.«
Andreas Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.4.2011
»Die Brautbriefe, deren erster Band nun - die Krönung des Jubiläumsprogramms von S. Fischer - in elegant-zurückhaltender Ausstattung vorliegt, waren der letzte ungehobene Schatz der Korrespondenzen Freuds, die ein zentrales Element seines Werks sind. […] Freud wurde schon lange zuvor als einer der großen Briefautoren in deutscher Sprache erkannt und gewürdigt. Doch wie sehr er aus dem Wort gelebt hat, wird - dank ihrer Spontaneität - in diesen frühen Zeugnissen auf jeder Seite deutlich.«
Klaus Harpprecht, Die Welt, 9.4.2011
»In jeder Hinsicht, gerade auch in der Kommentierung und den beigegebenen Hilfsmitteln der Lektüre ist die Ausgabe vorbildlich. […] Was wir hier vor uns haben, ist ein bewegendes, höchst aufschlussreiches Dokument und zugleich ganz große Prosa.«
Jean Bollack, Süddeutsche Zeitung, 9.4.2011
Annette Sommer, Kalonymos, Heft 3/2011
»Obwohl die Gesamtausgabe der Brautbriefe erst in einigen Jahren mit dann fünf Bänden vollständig vorliegen wird, kann man schon jetzt von einem echten Ereignis sprechen. […] eines der großen Dokumente der bürgerlichen Epoche«
Bert Rebhandl, Der Standard, 6.8.2011
»Es handelt sich nicht nur um die umfangreichste, sondern auch um die persönlichste, direkteste, freimütigste, zugleich verstörendste von Freuds Korrespondenzen«
Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung, 13.7.2011
»Die Herausgeber des Briefwechsels, die in der Freud-Forschung einen hervorragenden Namen besitzen, verdienen […] großes Lob. Sie haben für den allgemein interessierten Leser ein Universum der bürgerlich-jüdischen Gefühlskultur am Ende des 19. Jahrhunderts erschlossen und für das wissenschaftliche Publikum eine Fundgrube eröffnet, aus der – so sei es hier vorausgesagt – noch in Jahrzehnten Schätze zu heben sein werden.«
Bernd Nitzschke, Die ZEIT, 26.5.2011
»Obwohl ihre Edition noch ganz am Anfang steht, dürften die ›Brautbriefe‹ sowohl für die Freud-Biografik als auch für die Entstehungsgeschichte der Psychoanalyse noch eine große Rolle spielen.«
Christine Pries, Frankfurter Rundschau, 18.5.2011
»Der Verlag zeigt ziemlich viel Mut, hat aber auch fraglos viel Erfahrung – nicht zuletzt mit seinen Thomas-Mann-Editionen -, um so eine Unternehmung erfolgreich zu gestalten. Im Jahr 2011 zählt so etwas freilich zu den Ausnahmen des Bücherverlegens.«
Thomas Mayer, Leipziger Volkszeitung, 27.4.2011
»Dankbar muss man für diese nach jahrelanger Vorbereitung endlich erscheinende und sehr gut kommentierte Edition der Brautbriefe jedenfalls sein: Ihr großer Wert liegt nicht zuletzt darin, in unbarmherzigen und manchmal auch etwas peinlichen Details den viktorianischen Urgrund freizulegen, auf dem die Psychoanalyse später gedieh.«
Andreas Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.4.2011
»Die Brautbriefe, deren erster Band nun - die Krönung des Jubiläumsprogramms von S. Fischer - in elegant-zurückhaltender Ausstattung vorliegt, waren der letzte ungehobene Schatz der Korrespondenzen Freuds, die ein zentrales Element seines Werks sind. […] Freud wurde schon lange zuvor als einer der großen Briefautoren in deutscher Sprache erkannt und gewürdigt. Doch wie sehr er aus dem Wort gelebt hat, wird - dank ihrer Spontaneität - in diesen frühen Zeugnissen auf jeder Seite deutlich.«
Klaus Harpprecht, Die Welt, 9.4.2011
»In jeder Hinsicht, gerade auch in der Kommentierung und den beigegebenen Hilfsmitteln der Lektüre ist die Ausgabe vorbildlich. […] Was wir hier vor uns haben, ist ein bewegendes, höchst aufschlussreiches Dokument und zugleich ganz große Prosa.«
Jean Bollack, Süddeutsche Zeitung, 9.4.2011

