Harald Welzer
Täter
Sachbuch
Taschenbuch
Preis € (D) 10,95 | € (A) 11,30 | SFR 16,50
ISBN: 978-3-596-16732-6
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Buchdetails
Sachbuch
336 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-16732-6
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
336 Seiten, Broschur
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ISBN 978-3-596-16732-6
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Inhalt
Über den Holocaust ist viel geschrieben worden, aber die wichtigste Frage, ist bis heute nicht beantwortet: Wie waren all die „ganz normalen Männer“, gutmütigen Familienväter und harmlosen Durchschnittsmenschen imstande, massenhaft Menschen zu töten? Es gab keine Personengruppe, die sich der Aufforderung zum Morden verschlossen hätte, weshalb Erklärungsansätze, die sich auf die Persönlichkeiten der Täter, ihre Charaktereigenschaften, ihre psychische Verfassung richten, nicht weiterführen.
Harald Welzer untersucht Taten aus dem Holocaust und anderen Genoziden in ihrem sozialen und situativen Rahmen und zeigt, wie das Töten innerhalb weniger Wochen zu einer Arbeit werden kann, die erledigt wird wie jede andere auch. Mit seiner sozialpsychologischen Studie öffnet sich eine Perspektive auf die Täter, die auf beunruhigende Weise erhellt, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird, und wie wenig unseren moralischen Überzeugungen zu trauen ist.
Harald Welzer untersucht Taten aus dem Holocaust und anderen Genoziden in ihrem sozialen und situativen Rahmen und zeigt, wie das Töten innerhalb weniger Wochen zu einer Arbeit werden kann, die erledigt wird wie jede andere auch. Mit seiner sozialpsychologischen Studie öffnet sich eine Perspektive auf die Täter, die auf beunruhigende Weise erhellt, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird, und wie wenig unseren moralischen Überzeugungen zu trauen ist.
Pressestimmen
»Der Sozialpsychologe Harald Welzer entwickelt ein Täterbild des nationalsozialistischen Massenmörders, das zu einer Neubewertung von einer Reihe von Fakten führen wird.«
Harald Loch, Jüdische Allgemeine, 15. 9. 2005
»Welzer wendet seine These von der Moralverschiebung detailliert auf die Vorgänge beim eigentlichen Morden im Angesicht der Opfer an. Dabei erweist sich, daß dieses Erklärungskonzept alle bisherigen an Schlüssigkeit übertrifft.«
Sven Felix Kellerhoff, Die Welt, 1. 10. 2005
»Welzer hat ein wichtiges und wertvolles Buch geschrieben, das die Debatte über die Holocaust-Täter voranbringt.«
Christopher R. Browning, Die Zeit, 27. 10. 2005
»Welzer macht in seiner Studie das Unbegreifbare nicht nur beschreibbar, sondern auch (fast) nachvollziehbar: Als vermeintlich humanes Handeln in einem absolut unmenschlichen Rahmen. […] eindringlich, klar und erschreckend zugleich«.
Martin Lüdke, Frankfurter Rundschau, 9. 11. 2005
»Lange hatten wir gedacht, zu den Holocaust-Tätern sei alles Wichtige gesagt. Aber jetzt hat der Sozialpsychologe Harald Welzer ein Buch über die Mörder der Erschießungskommandos vorgelegt, und bei der Lektüre wird schnell klar: Wir wussten nicht einmal das Nötigste. [...] Keine Frage, Welzers Buch ist einer der wichtigsten Beiträge zur Täterforschung der vergangenen Jahre.«
Marcus Sander, Stuttgarter Zeitung, 12. 11. 2005
Harald Loch, Jüdische Allgemeine, 15. 9. 2005
»Welzer wendet seine These von der Moralverschiebung detailliert auf die Vorgänge beim eigentlichen Morden im Angesicht der Opfer an. Dabei erweist sich, daß dieses Erklärungskonzept alle bisherigen an Schlüssigkeit übertrifft.«
Sven Felix Kellerhoff, Die Welt, 1. 10. 2005
»Welzer hat ein wichtiges und wertvolles Buch geschrieben, das die Debatte über die Holocaust-Täter voranbringt.«
Christopher R. Browning, Die Zeit, 27. 10. 2005
»Welzer macht in seiner Studie das Unbegreifbare nicht nur beschreibbar, sondern auch (fast) nachvollziehbar: Als vermeintlich humanes Handeln in einem absolut unmenschlichen Rahmen. […] eindringlich, klar und erschreckend zugleich«.
Martin Lüdke, Frankfurter Rundschau, 9. 11. 2005
»Lange hatten wir gedacht, zu den Holocaust-Tätern sei alles Wichtige gesagt. Aber jetzt hat der Sozialpsychologe Harald Welzer ein Buch über die Mörder der Erschießungskommandos vorgelegt, und bei der Lektüre wird schnell klar: Wir wussten nicht einmal das Nötigste. [...] Keine Frage, Welzers Buch ist einer der wichtigsten Beiträge zur Täterforschung der vergangenen Jahre.«
Marcus Sander, Stuttgarter Zeitung, 12. 11. 2005

