J.M. Coetzee
Tagebuch eines schlimmen Jahres
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 10,95 | € (A) 11,30 | SFR 16,50
ISBN: 978-3-596-18046-2
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Buchdetails
Roman
240 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18046-2
Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
240 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18046-2
Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke
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Weitere Ausgaben
Inhalt
Der neue Roman von Literaturnobelpreisträger John Coetzee, ist ein Spiel in drei Stimmen: J.C., Autor aus Südafrika, jetzt in Sydney lebend, Anya, einer Hausgenossin, die für J.C. die Texte abtippt, und deren Freund Alan, einem Investmentspezialisten, der einen Zinsbetrug an J.C. plant. Coetzees Roman ist eine radikale Abrechnung mit der Gegenwart.
Pressestimmen
»Was den Lesern am Schluss bleibt, ist die sophistizierte Fingerübung eines ambitionierten Erzähltheoretikers.«
Lucie Machac, Berner Zeitung, 10.4.2008
»In der Tat gibt es in diesem ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ kein überflüssiges Wort, kein Geklingel-Stringenz allerorten. Das rettet diesen Beinahe-Thesenroman und macht ihn sogleich antiseptisch und steril. Faszinierendes Paradox von Coetzees Meisterschaft: Wenn man sich danach dennoch an Senor C., Alan und Anya erinnert, dann wohl genau aufgrund dieser Sterilität.«
Marko Martin, Die Welt, 12.4.2008
»Es geht in diesem Buch um so vieles, dass man es kaum fassen kann. Und alles ist existenziell.«
Renée Zucker, rbb Inforadio, 13.4.2008
»Klug, herzerwärmend, wundervoll.«
SonntagsZeitung Zürich, 13.04.2008
»Politischer Essay, Liebesroman, polyphone Invention: J.M.Coetzees meisterhaftes ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 14.4.2008
»Gerade indem er möglichst viel Faktisches in Fiktionen präsentiert, gelingt ihm ein ungemein wirklichkeitsnahes Zeitpanorama. J. M. Coetzee macht vor, wie lebendig, wie gut eine Literatur, die sich politisch einmischt, nach wie vor sein kann, auch oder gerade wenn ihr Erfinder dem realistischen Erzählen misstraut.« Julian Schütt, Weltwoche, 16/08
»Das Buch ist überhaupt nicht schwierig zu lesen. Es mischt sich in die Welt ein und erlaubt sich zu sagen, woran die Welt krankt. Wir dürfen, sollen, müssen dagegen reden. Das geschieht fast automatisch, weil dieses Romanbauwerk Witz hat und Gefühle zeigt, und da spielt man gern mit.«
Peter Pisa, Kurier, 19.4.2008
»Es hat etwas Komödiantisches, wie hier Sprachwelten und Lebensentwürfe aufeinander treffen.(...) Coetzee hat ein souverän zwischen Divertimento und moralischem Ernst changierendes Buch geschrieben.(...) in der wie immer hervorragenden Übersetzung von Reinhild Böhnke.«
Holger Schlodder, NDR Kultur, 14.4.2008
»J. M. Coetzee gilt gemeinhin als trockener Autor. Mit diesem Vorurteil versucht er nun aufzuräumen. Denn ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ ist ein durchaus selbstironischer Text.(...) Es sind also nicht diese literarischen Experimente, die ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ lesenswert machen. Es ist vielmehr die handwerkliche Bravour.«
Gerhard Pretting, ORF, Ö1, 18.4.2008
»Hat Coetzee ein gutes Buch geschrieben? Sagen wir so: Coetzee hat einen Coetzee geschrieben. Und das ergibt mehr als ein gutes Buch, auch wenn im ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ weniger Coetzee mehr Coetzee ergeben hätte.«
Peter Strasser, Die Presse, 19.4.2008
»Das Ende ist gut. Das Buch ist es auch, obwohl (oder weil?) Coetzee noch nie so schlicht erzählt hat.«
Ulrich Steinmetzger, Badische Zeitung, 17.5.2008
»J.M. Coetzee ist mit dieser Dreiecksgeschichte gleich dreierlei gelungen: ein inspirierender Thesenroman auf der Höhe der Zeit, eine zwischen ersehnter Erotik und melancholischem Verzicht schwankende Love-Story und insgesamt ein Buch, das durch seine raffinierte Konstruktion immer wieder zum Neu- und Anders-Lesen animiert.«
Katrin Hillgruber, Spiegel Online, 20.5.2008
»Wenn derzeit über das gesellschaftspolitische Engagement von Schriftstellern diskutiert wird: Hier ist einer der es vormacht und der dafür noch eine neue literarische Form entwickelt hat, nämlich raffinierte Spiegelungen zwischen intellektuellen Analysen, erotischen Liebes- und handfesten Betrugsgeschichten.«
Schweizer Radio DRS, 25.5.2008
»Vielleicht ist dies kein Roman, aber doch ein bedeutendes und anrührendes Buch. Es überfällt nicht mit heftigen Phantasien und Einfällen, sondern wahrt taktvoll Distanz zum Leser. Es ist ein Adieu und eine heftige Empfehlung, Tolstoi und Dostojewski zu lesen, die ›Meister‹.«
Hans-Joachim Neubauer, Rheinischer Merkur, 29.5.2008
»Coetzee bestätigt seinen Ruf als fabelhafter Erzähler.(...) Respekt nötigt die bravouröse Leistung der Übersetzerin Reinhild Böhnke ab.«
Ulf Heise, Dresdner Neueste Nachrichten, 2.6.2008
»Coetzees ›Tagebuch‹ ist ein spannendes, formal äußerst kreatives, ebenso anrührendes wie unterhaltsames Stück der allerbesten Gegenwartsliteratur.«
Gert Scobel, Seite 4 Nr. 2 , Sommer 2008
»J.M. Coetzee jongliert graphisch und seelisch in seinem ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹.«
Jörg Plath, Frankfurter Rundschau, 20.6.2008
»Das alles liest sich weitaus unkomplizierter und amüsanter als es den Anschein haben mag.«
Manfred Loimeier, Südkurier, 21.6.2008
»Hat man die Struktur des Buches einmal durchschaut, dann belohnt ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ den Leser mit vielschichtigeren Freuden als Coeztees unmittelbare Vorgänger-Romane ›Elizabeth Costello‹ und ›Zeitlupe‹. Auch die waren imprägniert von metaphysischer Selbstquälerei, aber es fehlte ihnen immer ein Kontrapunkt, die Fähigkeit zur Selbstdistanzierung. Und eben der Kontrapunkt ist es, der die ›Festen Ansichten‹ dieses Romans mit sardonischem Humor so gewinnend ins Rutschen bringt.«
Sigrid Löffler, Literaturen Juli 2008
»Das Ende ist gut. Das Buch ist es auch, obwohl (oder weil?) Coetzee noch nie so schlicht erzählt hat.«
Ulrich Steinmetzger, Saarbrücker Zeitung, 10.07.2008
»Also doch. Es ist genau so, wie es der Katechismus der Moderne uns immer gepredigt hat: Nur wer das konventionelle Erzählen hinter sich lässt, schenkt dem Leser neue ästhetische Erfahrungen. J.M.Coetzees ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ ist ein solches Buch.«
Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 11.7.2008
»Zugegeben keine ganz neue Botschaft, aber eine, die in ihrer zornigen Trauer über die gern totgeschwiegenen politischen Sündenfälle der westlichen Zivilgesellschaft manchem Leser aus dem Herz sprechen dürfte.«
Gisa Funck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.7.2008
Lucie Machac, Berner Zeitung, 10.4.2008
»In der Tat gibt es in diesem ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ kein überflüssiges Wort, kein Geklingel-Stringenz allerorten. Das rettet diesen Beinahe-Thesenroman und macht ihn sogleich antiseptisch und steril. Faszinierendes Paradox von Coetzees Meisterschaft: Wenn man sich danach dennoch an Senor C., Alan und Anya erinnert, dann wohl genau aufgrund dieser Sterilität.«
Marko Martin, Die Welt, 12.4.2008
»Es geht in diesem Buch um so vieles, dass man es kaum fassen kann. Und alles ist existenziell.«
Renée Zucker, rbb Inforadio, 13.4.2008
»Klug, herzerwärmend, wundervoll.«
SonntagsZeitung Zürich, 13.04.2008
»Politischer Essay, Liebesroman, polyphone Invention: J.M.Coetzees meisterhaftes ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 14.4.2008
»Gerade indem er möglichst viel Faktisches in Fiktionen präsentiert, gelingt ihm ein ungemein wirklichkeitsnahes Zeitpanorama. J. M. Coetzee macht vor, wie lebendig, wie gut eine Literatur, die sich politisch einmischt, nach wie vor sein kann, auch oder gerade wenn ihr Erfinder dem realistischen Erzählen misstraut.« Julian Schütt, Weltwoche, 16/08
»Das Buch ist überhaupt nicht schwierig zu lesen. Es mischt sich in die Welt ein und erlaubt sich zu sagen, woran die Welt krankt. Wir dürfen, sollen, müssen dagegen reden. Das geschieht fast automatisch, weil dieses Romanbauwerk Witz hat und Gefühle zeigt, und da spielt man gern mit.«
Peter Pisa, Kurier, 19.4.2008
»Es hat etwas Komödiantisches, wie hier Sprachwelten und Lebensentwürfe aufeinander treffen.(...) Coetzee hat ein souverän zwischen Divertimento und moralischem Ernst changierendes Buch geschrieben.(...) in der wie immer hervorragenden Übersetzung von Reinhild Böhnke.«
Holger Schlodder, NDR Kultur, 14.4.2008
»J. M. Coetzee gilt gemeinhin als trockener Autor. Mit diesem Vorurteil versucht er nun aufzuräumen. Denn ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ ist ein durchaus selbstironischer Text.(...) Es sind also nicht diese literarischen Experimente, die ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ lesenswert machen. Es ist vielmehr die handwerkliche Bravour.«
Gerhard Pretting, ORF, Ö1, 18.4.2008
»Hat Coetzee ein gutes Buch geschrieben? Sagen wir so: Coetzee hat einen Coetzee geschrieben. Und das ergibt mehr als ein gutes Buch, auch wenn im ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ weniger Coetzee mehr Coetzee ergeben hätte.«
Peter Strasser, Die Presse, 19.4.2008
»Das Ende ist gut. Das Buch ist es auch, obwohl (oder weil?) Coetzee noch nie so schlicht erzählt hat.«
Ulrich Steinmetzger, Badische Zeitung, 17.5.2008
»J.M. Coetzee ist mit dieser Dreiecksgeschichte gleich dreierlei gelungen: ein inspirierender Thesenroman auf der Höhe der Zeit, eine zwischen ersehnter Erotik und melancholischem Verzicht schwankende Love-Story und insgesamt ein Buch, das durch seine raffinierte Konstruktion immer wieder zum Neu- und Anders-Lesen animiert.«
Katrin Hillgruber, Spiegel Online, 20.5.2008
»Wenn derzeit über das gesellschaftspolitische Engagement von Schriftstellern diskutiert wird: Hier ist einer der es vormacht und der dafür noch eine neue literarische Form entwickelt hat, nämlich raffinierte Spiegelungen zwischen intellektuellen Analysen, erotischen Liebes- und handfesten Betrugsgeschichten.«
Schweizer Radio DRS, 25.5.2008
»Vielleicht ist dies kein Roman, aber doch ein bedeutendes und anrührendes Buch. Es überfällt nicht mit heftigen Phantasien und Einfällen, sondern wahrt taktvoll Distanz zum Leser. Es ist ein Adieu und eine heftige Empfehlung, Tolstoi und Dostojewski zu lesen, die ›Meister‹.«
Hans-Joachim Neubauer, Rheinischer Merkur, 29.5.2008
»Coetzee bestätigt seinen Ruf als fabelhafter Erzähler.(...) Respekt nötigt die bravouröse Leistung der Übersetzerin Reinhild Böhnke ab.«
Ulf Heise, Dresdner Neueste Nachrichten, 2.6.2008
»Coetzees ›Tagebuch‹ ist ein spannendes, formal äußerst kreatives, ebenso anrührendes wie unterhaltsames Stück der allerbesten Gegenwartsliteratur.«
Gert Scobel, Seite 4 Nr. 2 , Sommer 2008
»J.M. Coetzee jongliert graphisch und seelisch in seinem ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹.«
Jörg Plath, Frankfurter Rundschau, 20.6.2008
»Das alles liest sich weitaus unkomplizierter und amüsanter als es den Anschein haben mag.«
Manfred Loimeier, Südkurier, 21.6.2008
»Hat man die Struktur des Buches einmal durchschaut, dann belohnt ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ den Leser mit vielschichtigeren Freuden als Coeztees unmittelbare Vorgänger-Romane ›Elizabeth Costello‹ und ›Zeitlupe‹. Auch die waren imprägniert von metaphysischer Selbstquälerei, aber es fehlte ihnen immer ein Kontrapunkt, die Fähigkeit zur Selbstdistanzierung. Und eben der Kontrapunkt ist es, der die ›Festen Ansichten‹ dieses Romans mit sardonischem Humor so gewinnend ins Rutschen bringt.«
Sigrid Löffler, Literaturen Juli 2008
»Das Ende ist gut. Das Buch ist es auch, obwohl (oder weil?) Coetzee noch nie so schlicht erzählt hat.«
Ulrich Steinmetzger, Saarbrücker Zeitung, 10.07.2008
»Also doch. Es ist genau so, wie es der Katechismus der Moderne uns immer gepredigt hat: Nur wer das konventionelle Erzählen hinter sich lässt, schenkt dem Leser neue ästhetische Erfahrungen. J.M.Coetzees ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹ ist ein solches Buch.«
Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 11.7.2008
»Zugegeben keine ganz neue Botschaft, aber eine, die in ihrer zornigen Trauer über die gern totgeschwiegenen politischen Sündenfälle der westlichen Zivilgesellschaft manchem Leser aus dem Herz sprechen dürfte.«
Gisa Funck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.7.2008

