Martin Seel
Theorien
Sammelband
Hardcover
Preis € (D) 19,95 | € (A) 20,60 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-071010-9
lieferbar
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Buchdetails
Sammelband
256 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-071010-9
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
256 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-071010-9
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Inhalt
»Das Wort ›Theorie‹ stand einmal für das Vermögen, in einem alles und alles in einem zu sehen. Wer jedoch das Eine nicht zu schauen vermag, darf sich an vieles halten.«
Philosophische Theorien gelten als schwer zugängliche, abstrakte Gedankengebäude. Martin Seel zeigt, dass es auch anders geht: In geschliffenen Sätzen, Beobachtungssplittern, Aphorismen, Denkbildern und kurzen Erzählungen lässt er die großen Themen der Philosophie im Kleinen aufscheinen. In der literarischen Tradition von Lichtenberg, Nietzsche, Wittgenstein, Benjamin oder Adorno macht er Ernst mit der These, dass Theorien Anschauungen sind.
Philosophische Theorien gelten als schwer zugängliche, abstrakte Gedankengebäude. Martin Seel zeigt, dass es auch anders geht: In geschliffenen Sätzen, Beobachtungssplittern, Aphorismen, Denkbildern und kurzen Erzählungen lässt er die großen Themen der Philosophie im Kleinen aufscheinen. In der literarischen Tradition von Lichtenberg, Nietzsche, Wittgenstein, Benjamin oder Adorno macht er Ernst mit der These, dass Theorien Anschauungen sind.
Pressestimmen
»Martin Seels Buch ist ein Übungsbuch, offen für Erfahrungen und Fantasie, eine Einführung in die mögliche Leichtigkeit und Flexibilität des Denkens und des assoziativen und sprachgeleiteten Schreibens; Philosophie auch als Exerzitium und Artistik.«
Hans-Jürgen Heinrichs, Deutschlandradio Kultur, 20.1.2010
»Seels sprachliches Herumzirkeln um das, was nicht bestimmbar ist, ist ein ästhetisches Postulat über das Entstehen von Erkenntnis. Natürlich dreht sich die Welt weiter. Dass sich Begeisterung erhob, als ›Theorien‹ erschien, weil es erfrischend und frech sei, wie sich das Ich hervortraue, das zeigt nicht nur, wie hungrig der Denkbetrieb ist nach Vorstößen in die Welt, sondern auch, dass es die Rezeption innerhalb dieser Welt ist, die Gedanken zu Strömungen werden lässt.«
Mara Delius, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.10.2009
»Trotz seiner individualistischen Geste ist dies ein Buch von sehr demokratischer Stimmung. Es denkt immer vom Einzelnen her, aber es sagt zugleich: jeder kann das, er muss sich nur ein wenig Zeit zum Schauen und Denken nehmen. Dass ein deutscher Professor sich diese Zeit nimmt und dieses Sichzeitnehmen geradezu selbstentblößend offenlegt, das ist vorbildlich und erquickend.«
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 22.10.2009
»ein faszinierendes Lektüreerlebnis […] Tatsächlich ist ›Theorien‹ ein ausgefuchstes Buch, in dem einzelne Motivstränge sich beinahe unhörbar zu Leitthemen entwickeln.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Buchmesse-Beilage), 14.10.2009
»ein großer Gewinn«
Dirk Pilz, Märkische Allgemeine Zeitung, 10.10.2009
»Martin Seel gehört zu den ambitioniertesten Vertretern der mittleren Generation seines Fachs, der begriffliche Strenge stets mit stilistischer Eleganz zu verbinden wusste. […] Im weiten Feld der aphoristischen Literatur bedeuten diese Texte, dass neben Cioran, Elias Canetti und Peter Handke, um nur diese zu nennen, noch viel Platz ist.«
Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 18.9.2009
Hans-Jürgen Heinrichs, Deutschlandradio Kultur, 20.1.2010
»Seels sprachliches Herumzirkeln um das, was nicht bestimmbar ist, ist ein ästhetisches Postulat über das Entstehen von Erkenntnis. Natürlich dreht sich die Welt weiter. Dass sich Begeisterung erhob, als ›Theorien‹ erschien, weil es erfrischend und frech sei, wie sich das Ich hervortraue, das zeigt nicht nur, wie hungrig der Denkbetrieb ist nach Vorstößen in die Welt, sondern auch, dass es die Rezeption innerhalb dieser Welt ist, die Gedanken zu Strömungen werden lässt.«
Mara Delius, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.10.2009
»Trotz seiner individualistischen Geste ist dies ein Buch von sehr demokratischer Stimmung. Es denkt immer vom Einzelnen her, aber es sagt zugleich: jeder kann das, er muss sich nur ein wenig Zeit zum Schauen und Denken nehmen. Dass ein deutscher Professor sich diese Zeit nimmt und dieses Sichzeitnehmen geradezu selbstentblößend offenlegt, das ist vorbildlich und erquickend.«
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 22.10.2009
»ein faszinierendes Lektüreerlebnis […] Tatsächlich ist ›Theorien‹ ein ausgefuchstes Buch, in dem einzelne Motivstränge sich beinahe unhörbar zu Leitthemen entwickeln.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Buchmesse-Beilage), 14.10.2009
»ein großer Gewinn«
Dirk Pilz, Märkische Allgemeine Zeitung, 10.10.2009
»Martin Seel gehört zu den ambitioniertesten Vertretern der mittleren Generation seines Fachs, der begriffliche Strenge stets mit stilistischer Eleganz zu verbinden wusste. […] Im weiten Feld der aphoristischen Literatur bedeuten diese Texte, dass neben Cioran, Elias Canetti und Peter Handke, um nur diese zu nennen, noch viel Platz ist.«
Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 18.9.2009
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