Wolfgang Hilbig Herausgeber: Jörg Bong + Jürgen Hosemann + Oliver Vogel
Werke, Band 1: Gedichte
Lyrik
Hardcover
Preis € (D) 22,90 | € (A) 23,60 | SFR 32,90
ISBN: 978-3-10-033641-5
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Buchdetails
Lyrik
544 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-033641-5
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
544 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
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Inhalt
Als Wolfgang Hilbig am 2. Juni 2007 starb, verlor die deutschsprachige Literatur eine einzigartige Stimme. Bis zuletzt gelangen ihm Gedichte von dunkler, träumerischer Schönheit – sie waren der Anfang und das Ende seines Schreibens. Selbst in seinen großen Romanen war der lyrische Ton unüberhörbar. Ausgehend von den Traditionen der Romantik, des Symbolismus, des Expressionismus und geprägt von den Alltagserfahrungen eines Arbeiterlebens in der DDR, schuf er sich seine eigene Sprache: leidenschaftlich und voll brennender Sehnsucht, elegisch, grüblerisch, zärtlich. Es spricht ein Widerständiger und Verletzter, ein »Traumverlorener, ein versprengter Paradiesgänger« (Süddeutsche Zeitung) – es spricht ein Dichter, ein Mensch.
als sie noch jung waren die winde
war ich verworren
und blind und taub
für ihren gesang
jetzt wenn ich das land durchstreife
und nicht mehr weiß
wo ich bin
und nichts mehr wissen will
in meinem herzen
denk ich an die winde
die alt geworden sind
Wolfgang Hilbig
als sie noch jung waren die winde
war ich verworren
und blind und taub
für ihren gesang
jetzt wenn ich das land durchstreife
und nicht mehr weiß
wo ich bin
und nichts mehr wissen will
in meinem herzen
denk ich an die winde
die alt geworden sind
Wolfgang Hilbig
Pressestimmen
»Wolfgang Hilbig zeigt sich in seinen erstmals gesammelten Gedichten als großer Nachfahre der deutschen Romantik.«
Rainer Schmitz, FOCUS, 13.5.2008
»eine der wichtigsten Werkausgaben der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur«
Uwe Schütte, Wiener Zeitung, 17. Mai 2008
»In den Wüstungen der realsozialistischen Zwangsgesellschaft entstand das ungeheure Werk eines Autodidakten, dessen visionäre Kraft alles hinter sich lässt, was in den vergangenen dreißig Jahren an deutschsprachiger Lyrik geschrieben worden ist. (...) Was wir mit dem Tod dieses visionären Einsiedlers verloren haben, erhallt nun der erste Band der Hilbig-Werkausgabe in großer Eindringlichkeit.«
Michael Braun, Der Tagesspiegel, 2. Juni 2008
»Band eins der gerade gestarteten und auf sieben Bände angelegten Werkausgabe kann im Kanon der deutschen Literatur mit Sicherheit einen festen Platz beanspruchen.«
Kaim Saab, Märkische Allgemeine, 4.6.2008
»Was wir mit diesem Dichter verloren haben, erhellt nun der erste Band der Werkausgabe in großer Eindringlichkeit.«
Michael Braun, Die Rheinpfalz, 13.06.2008
»Hilbig hinterließ kein umfangreiches, aber einzigartig radikales Werk, gewichtig an Zeit und Seele.«
Marie-Luise Bott, Badische Zeitung, 21.06.2008
»Nie zuvor ist das lyrische Werk Hilbigs derart umfassend vorgestellt worden.«
Volkhard App, NDR 1, 15.07.2008
»Er hatte eine einfache, unaufwendige und doch kraftvolle Sprache, mit der er wunderbare poetische Bilder zu machen verstand.«
Uwe Wittstock, Die Welt, 23.07.2008
»Was wir mit dem Tod dieses visionären Einsiedlers verloren haben, erhellt nun der erste Band der Hilbig-Werkausgabe in großer Eindringlichkeit.«
Michael Braun, Saarländischer Rundfunk, 24.07.2008
»Jetzt sind die Scherben von damals zusammengefügt – und funkeln.«
Harald Hartung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.08.2008
»Hilbig hinterließ kein sehr umfangreiches, aber einzigartig radikales Werk, gewichtig an Zeit und Seele.«
Marie Luise Bott, Freitag, 22. August 2008
»Der Erzähler, Lyriker und Essayist Wolfgang Hilbig war ein Mann von unbändiger poetischer Kraft. (…) Fazit: ein wichtiger, sorgsam edierter und darüber hinaus auch schön gestalteter Band.«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 24. August 2008
»sprachgewaltige Alptraumprosa«
Jürgen P. Wallmann, Darmstädter Echo, 29.9.2008
Rainer Schmitz, FOCUS, 13.5.2008
»eine der wichtigsten Werkausgaben der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur«
Uwe Schütte, Wiener Zeitung, 17. Mai 2008
»In den Wüstungen der realsozialistischen Zwangsgesellschaft entstand das ungeheure Werk eines Autodidakten, dessen visionäre Kraft alles hinter sich lässt, was in den vergangenen dreißig Jahren an deutschsprachiger Lyrik geschrieben worden ist. (...) Was wir mit dem Tod dieses visionären Einsiedlers verloren haben, erhallt nun der erste Band der Hilbig-Werkausgabe in großer Eindringlichkeit.«
Michael Braun, Der Tagesspiegel, 2. Juni 2008
»Band eins der gerade gestarteten und auf sieben Bände angelegten Werkausgabe kann im Kanon der deutschen Literatur mit Sicherheit einen festen Platz beanspruchen.«
Kaim Saab, Märkische Allgemeine, 4.6.2008
»Was wir mit diesem Dichter verloren haben, erhellt nun der erste Band der Werkausgabe in großer Eindringlichkeit.«
Michael Braun, Die Rheinpfalz, 13.06.2008
»Hilbig hinterließ kein umfangreiches, aber einzigartig radikales Werk, gewichtig an Zeit und Seele.«
Marie-Luise Bott, Badische Zeitung, 21.06.2008
»Nie zuvor ist das lyrische Werk Hilbigs derart umfassend vorgestellt worden.«
Volkhard App, NDR 1, 15.07.2008
»Er hatte eine einfache, unaufwendige und doch kraftvolle Sprache, mit der er wunderbare poetische Bilder zu machen verstand.«
Uwe Wittstock, Die Welt, 23.07.2008
»Was wir mit dem Tod dieses visionären Einsiedlers verloren haben, erhellt nun der erste Band der Hilbig-Werkausgabe in großer Eindringlichkeit.«
Michael Braun, Saarländischer Rundfunk, 24.07.2008
»Jetzt sind die Scherben von damals zusammengefügt – und funkeln.«
Harald Hartung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.08.2008
»Hilbig hinterließ kein sehr umfangreiches, aber einzigartig radikales Werk, gewichtig an Zeit und Seele.«
Marie Luise Bott, Freitag, 22. August 2008
»Der Erzähler, Lyriker und Essayist Wolfgang Hilbig war ein Mann von unbändiger poetischer Kraft. (…) Fazit: ein wichtiger, sorgsam edierter und darüber hinaus auch schön gestalteter Band.«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 24. August 2008
»sprachgewaltige Alptraumprosa«
Jürgen P. Wallmann, Darmstädter Echo, 29.9.2008

