André Heller

Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Erzählung/en
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-18189-6
lieferbar
Buch empfehlen

Buchdetails

Erzählung/en
144 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18189-6
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Weitere Ausgaben

Cover »Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein«
Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
Preis € (D) 16,90
ISBN: 978-3-10-030209-0
Cover »Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein«
Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
Preis € (D) 14,99
ISBN: 978-3-10-400039-8

Inhalt

André Heller greift Szenen und Begebenheiten seiner Kindheit auf und verwandelt sie in die Geschichte eines Jungen mit funkelnder Phantasie. In einem Asbest-Anzug als erster Mensch in das Innere des Vesuvs hinabzusteigen, um in der glühenden Lava nach Feuerfischen zu suchen, das ist einer von Pauls Plänen. André Heller schreibt eine poetische Erinnerung an ein Kind, eine Industriellendynastie und die schillernde Gesellschaft des Wiener Großbürgertums.

Pressestimmen

»Er ist ein Magier des Erzählens, das merkt man in diesem schönen Buch - ein wirklicher Sprachakrobat.«
Elke Heidenreich, ZDF-»Lesen«, 5.9.2008

»›Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein‹ ist ein mehrfach erstaunliches Buch. Es führt vor, wie ein Stoff so lange gewartet hat, bis sein Autor in der Lage ist, ihn auf der Höhe des eigenen Niveaus zu bewältigen. (...)Sie nähert sich konsequent einem autochthonen, Hellerschen Eklektizismus, einem Kaleidoskop vielfältig beeinflusster Bilder und Rhythmen, das sich auf keinen Vergleich mehr beruft - und keinen scheuen muss. Er lässt auf dem Boden seiner Biographie einen Baum von wunderbaren Legenden wachsen.«
Christian Seiler, Profil, 4.8.2008

»Ein literarischer Text also: witzig, tragisch, skurril, in der Tradition von Schnitzler und Roth.«
Peter Huemer, Kleine Zeitung,7.8.2008

»Eine starke, ins Zauberhafte driftende Prosa.«
Sonja Harter, APA, 11.8.2008

»André Hellers Kritiker wie seine Fans werden überrascht sein, wie ironisch und lakonisch dieser Wunder- und Sich-Selbst-Erfinder erzählen kann. (...) traurig-komische, melancholisch-ironische, wundersame trotzige Kindheitsbilder, die André Heller zu einem berührenden Stück Literatur gemacht hat. So spannend und bilderreich, dass man schon auf Teil zwei wartet.«
Cornelia Zetzsche, Norddeutscher Rundfunk, 12.8.2008

»Genaugenommen hat der Fantasie-Großunternehmer Heller ein sehr politisches, fast subversives Buch geschrieben. Eine radikale Abrechnung mit den Konventionen höflicher Zurückhaltung, der Heuchelei einer rücksichtslosen Ego-Gesellschaft, die doch das schillernde Individuum ausstößt. (...) Die Leser dürften jedenfalls ziemlich schnell lernen André Hellers literarische Bombe zu lieben ...« Alexander Altmann, TZ München, 12.8.2008

»Keine Frage: André Heller kann erzählen, und er hat etwas zu sagen. Auf angenehm knappem Raum entwickelt er die Geschichte einer Menschwerdung. Er splittet ein Leben in Episoden, die alle Beweischarakter annehmen. Sie formen die Biografie, machen aus einem jungen Menschen ein Wesen, das sich nie verleugnet.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 12. 8. 2008

»Wofür Paul/André im Kampf zwischen Lebensbejahung und -verneinung, zwischen Menschenfreundlichkeit und Misantrophie plädiert, der hier tobt, ist zwar klar, aber dennoch schimmert eine klandestine Zärtlichkeit durch für jene, die die Liebe nicht haben und auch auf keine zählen dürfen.«
Klaus Nüchtern, Falter, 13.8.2008

»Komisch, das kleine Büchlein vermag einen beim Lesen daran zu erinnern, worum es eigentlich geht. Von daher ist es, nun, ja: große Literatur.«
Ronald Meyer-Alt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 15.8.2008

»André Heller erweist sich in seiner neuen Geschichte als großartiger Erzähler (…) Dies ist ein sehr gutes, ein anrührendes Buch - André Hellers bis dato bestes.« Ulrich Weinzierl, Die Welt, 16.8.2008

»Wenn Heller mit den Reliquien des alten Habsburg-Österreich jongliert, dann ist das in seiner Sprache ganz nah an den großen österreichischen Meistern der kleinen Form und großen Ironie, von Schnitzler bis Torberg.«
Badische Zeitung, 19. 8. 2008

» (…) erschütterndes Zeugnis, starke Literatur.«
Michael Werner, Stuttgarter Zeitung, 20.8.2008

»André Heller hat eine zart-melancholische Geschichte mit groteskem Touch geschrieben, eine traurige und amüsante Geschichte, die Einblicke in die kindliche Seele ihres Protagonisten und in die Bizarrerien der österreichischen Nachkriegszeit gewährt. (…) Erstaunlich, wie souverän André Heller von den Verwandlungen und Metamorphosen seiner - wirklich seiner? - frühen Jahre berichtet.«
Günter Kaindlstorfer, Österreichischer Rundfunk, 20.8.2008

»Um ein sehr gelungenes, überdies humorvolles und unterhaltsames Stück Literatur handelt es sich zweifellos. André Heller, dessen Poesie bisweilen zum Überbordenden neigte, hat sich hiermit als sprachbewusster und effektsicherer Autor erwiesen. So wünschte man sich ihn immer.«
Gerald Schmickl, Wiener Zeitung, 5.9.2009

»Dieses Buch zählt wohl zum Berührendsten und streckenweise auch Komischsten,
das die deutschsprachige Literatur unserer Zeit hervorgebracht hat (…) Es bietet auf jeder Seite brillant geschriebene Beschwörungen einer versunkenen Welt. Prädikat: "Besonders lesenswert!«
Freundin

»André Hellers autobiografische Erzählung ist raffiniert und erlesen, traurig und froh zugleich.«
Norbert Mayer, Die Presse (Wien), 11.9.2008

»Ein Stück katholisch-österreichisch-jüdischer, vom Klein- ins Großbürgerliche umgeschlagene Sittengeschichte. In ihr wirkt der Bergamottegeruch des verblichenen Übervaters noch immer beklemmend nach, und die Erzählung lässt manchmal auch betörend anklingen, was mit jenem Tod untergeht als Hauch einer nun ganz versunkenen, zwischen Schmock, Charme und Schauder tanzenden, taumelnden Welt.«
Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 16.9.2008

»Diese skurrilen, zum Teil auch erschreckenden Geschichten finden sich in der weitgehend autobiografischen Erzählung ›Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein‹ des Multikünstlers André Heller. (...) Durch seinen naiven und zugleich auch neugierigen Sprachstil gelingt es Heller den Eindruck zu erzeugen, dass tatsächlich ein unbedarfter, ahnungsloser Elfjähriger die Geschichte erzählt. Besonders dieser lockere Umgang erleichtert das Verständnis komplexer Themen.«
Der Spiegel, 40/2008, 29.9.2008

»›Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein‹ ist ein funkelndes Juwel der Erinnerungskunst, das uns eine Fülle tiefer poetischer Einsichten, wunderschöner Formulierungen und großartiger Bilder bietet.«
Florian Hunger, Jüdische Zeitung, September 2008

»Mit der Erzählung ›Wie ich lernte, bei mir selbst ein Kind zu sein› ist dem Multimedia-Künstler und Magier vernachlässigter Sinne eine elegante Selbstinszenierung aus der Perspektive eines Ich-Erzählers geglückt.«
Carola Wiemers, Deutschlandradio Kultur, 30.9.2008

»Kleine, schlanke, unauffällige Sätze hat Andre Heller benutzt, obwohl er Sprache genauso pompös inszenieren kann wie seine Kulturevents.«
Herbert Heinzelmann, Nürnberger Zeitung, 6.10.2008

»Wem so viel Kauzig-Kurioses widerfährt, so denken wir uns das, der muss zwangsläufig ein Erzähler werden. Einer wie André Heller.«
Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger, 14.10.2008

»(..) eine erfrischend trotzige Geschichte voll von stacheliger Traurigkeit, wunderbarer Komik und melancholischer Ironie.«
Michaela Schmitz, Rheinischer Merkur, 16.10.2008

»Es ist eine Fundgrube des grotesken und schaurigen Witzes; die wirkungsvoll zugespitzten Episoden lösen einander wie Revue-Nummern ab.«
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 21.10.2008

»Im Porträt des exzentrischen Patriarchen konzentriert sich das, was Heller vielleicht wirklich kann. In der Beschreibung der familiären Szenen und der Geschichte ihrer Charaktere fällt alles Prätentiöse ab. (...) In Szenen von Strindbergscher Gewalt wird der Monarchist und Hitler-Gegner, der noch vom alten Schlag ist, wahr.«
Paul Jandl, Neue ZürcherZeitung, 30.10.2008

»Mit dieser faszinierenden autobiografischen Erzählung ist Heller ein wunderbar poetisches Buch gelungen.«
Kerstin Astor, Rhein-Neckar-Zeitung, 29.11.2008

» Magier, der er ist, reichert er seine Erinnerung mit allen Farben an, die seine Phantasiepalette bereithält. (...)Mit dieser ungemein rührenden Erzählung, die aus Jugenderinnerungen schöpft und noch das größte Trauma in Poesie überführt, hat Heller eine Reise in das Land seiner Abgründe unternommen, die er bisher verborgen gehalten hat.«
Hans Riebsamen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.2.2009

Über André Heller

André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Er publizierte verschiedene Bücher, darunter die Prosabände »Die Ernte der Schlaflosigkeit in Wien« und »Auf und davon«, es folgten der Roman »Schattentaucher«, der Erzählungsband »Schlamassel« und »Als ich ein Hund war. Liebesgeschichten und weitere rätselhafte Vorfälle«. Der Autor lebt heute in Wien, am Gardasee und in Marokko.
Mehr zum Künstler unter: www.andreheller.com

Mehr über André Heller

André Heller
Foto: Joerg Burger
Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
 

Mehr zu diesem Buch

0 Artikel  0.00 €