Kathrin Röggla
wir schlafen nicht
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-16886-6
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Buchdetails
Roman
224 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-16886-6
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
224 Seiten, Broschur
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Weitere Ausgaben
Inhalt
Sie schlafen nicht. Ob Unternehmensberater, Online-Redakteur oder Key Account Managerin: Sie schlafen nicht. Denn es geht um Organisation, um Content, um Kommunikation, vor allem aber um die eigene Identität. Auch hier auf dieser Messe, wo sie gerade stehen, mit dieser Frau, die ihnen Fragen stellt. Und so reden sie, reden über ihr Leben mit der Droge Arbeit, über Hierarchien, über Erfolg und Privatleben. Sie erzählen von unserer Arbeitswelt - von Überidentifikation, Konkurrenz und Pleiten. Das Gespräch gleicht einer Stunde der Offenbarung: Die Business Analysten analysieren sich selbst.
Kathrin Röggla hat für diesen Roman zahlreiche Interviews mit Consultants, Coaches, Programmieren und Praktikanten geführt. Sie hat diese Gespräche zu einem fiktiven Kosmos verwoben, der zugleich fremd und erschreckend vertraut erscheint.
Ein außergewöhnlicher Roman, der einen bestechend scharfen Blick auf das Berufsleben wagt. Ein Porträt der Menschen in unserer Gesellschaft, von denen man sagt, dass sie unsere Gegenwart gestalten - einzigartig in der deutschsprachigen Literatur.
Kathrin Röggla hat für diesen Roman zahlreiche Interviews mit Consultants, Coaches, Programmieren und Praktikanten geführt. Sie hat diese Gespräche zu einem fiktiven Kosmos verwoben, der zugleich fremd und erschreckend vertraut erscheint.
Ein außergewöhnlicher Roman, der einen bestechend scharfen Blick auf das Berufsleben wagt. Ein Porträt der Menschen in unserer Gesellschaft, von denen man sagt, dass sie unsere Gegenwart gestalten - einzigartig in der deutschsprachigen Literatur.
Pressestimmen
»Neben der sprachlichen Virtuosität dieses Textes ist die Aufmerksamkeit beieindruckend, mit der die Schriftstellerin beobachtet, wie aus Menschen Funktionsträger werden.«
Claudia Voigt, KulturSpiegel, Heft 4/2004
»Das großartige an “Wir schlafen nicht”, ist die Tatsache, dass Kathrin Röggla nicht angetreten ist, um ihre Gesprächspartner vorzuführen. Und gerade dadurch gelingt ihr ein Blick auf die moderne Arbeitswelt, den man so, zumal literarisch aufgearbeitet, noch nie präsentiert bekommen haben dürfte.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 1. 4. 2004
»Denn Kathrin Röggla, die Sprachartistin, ist stets auch eine Autorin mit unaufdringlichem, aber entschiedenem sozialkritischen Interesse. Dass diese Einheit von Aussage- und Stilwillen noch dazu ganz unangestrengt, oft komisch daherkommt, gehört zu den Verdiensten der Autorin. Es gibt nicht viele von dieser Qualität in der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart.«
Thomas Rothschild, Die Presse, 27.4.2004
[...] »eine bravouröse Studie prägender Befindlichkeiten [...] ein auf Tempo geschnittenes Kunststück, das zeigt, wie nahe Rast- und Ratlosigkeit beieinander liegen.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 5.5.2004
“Durch ihre virtuose Rhytmisierung der Sprache, durch ihr kunstvolle Mischung aus Lakonik und Nonchalance kreiert sie einen Kosmos, der entlarvend komisch und melancholisch wirkt.”
homas Kraft, Financial Times, 14.5.2004
»Hat irgendjemand je behauptet, dass gescheite Zeitkritik eingängig oder schmeichelweich wäre? Nein, es darf schon ein wenig kratzen und harzen, wenn Kathrin Röggla (in aufrechter Adorno-Nachfolge) “Reflexionen aus dem beschädigten Leben” anstellt.«
Christiane Zintzen, Literaturen, Juli/August 2004
Claudia Voigt, KulturSpiegel, Heft 4/2004
»Das großartige an “Wir schlafen nicht”, ist die Tatsache, dass Kathrin Röggla nicht angetreten ist, um ihre Gesprächspartner vorzuführen. Und gerade dadurch gelingt ihr ein Blick auf die moderne Arbeitswelt, den man so, zumal literarisch aufgearbeitet, noch nie präsentiert bekommen haben dürfte.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 1. 4. 2004
»Denn Kathrin Röggla, die Sprachartistin, ist stets auch eine Autorin mit unaufdringlichem, aber entschiedenem sozialkritischen Interesse. Dass diese Einheit von Aussage- und Stilwillen noch dazu ganz unangestrengt, oft komisch daherkommt, gehört zu den Verdiensten der Autorin. Es gibt nicht viele von dieser Qualität in der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart.«
Thomas Rothschild, Die Presse, 27.4.2004
[...] »eine bravouröse Studie prägender Befindlichkeiten [...] ein auf Tempo geschnittenes Kunststück, das zeigt, wie nahe Rast- und Ratlosigkeit beieinander liegen.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 5.5.2004
“Durch ihre virtuose Rhytmisierung der Sprache, durch ihr kunstvolle Mischung aus Lakonik und Nonchalance kreiert sie einen Kosmos, der entlarvend komisch und melancholisch wirkt.”
homas Kraft, Financial Times, 14.5.2004
»Hat irgendjemand je behauptet, dass gescheite Zeitkritik eingängig oder schmeichelweich wäre? Nein, es darf schon ein wenig kratzen und harzen, wenn Kathrin Röggla (in aufrechter Adorno-Nachfolge) “Reflexionen aus dem beschädigten Leben” anstellt.«
Christiane Zintzen, Literaturen, Juli/August 2004

