Ernst-Wilhelm Händler

Der Überlebende

Roman
Hardcover
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-029910-9
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Buchdetails

Roman
320 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-029910-9
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ISBN: 978-3-10-402430-1

Inhalt

Was ist das Nichts? Und was ist Schöpfung? Was ist das Böse? Und was die Seele?

Der Ich-Erzähler des neuen Romans von Ernst-Wilhelm Händler ist ein besessener Träumer: als Leiter eines Leipziger Werks für Elektrotechnik unterhält er ein hochgeheimes Labor zur Entwicklung intelligenter Roboter. Für seine radikale Vision einer menschlichen Schöpfung ist er bereit, alles Menschliche zu opfern: seine engsten Mitarbeiter, die er permanent überwachen lässt, seine Frau, die beiseite geschafft werden muss, als sie seine Kreise zu stören scheint, seine Tochter, die er aus seinem Leben verdrängt hat. Treibt ihn sein Traum in die kalte Einsamkeit des absoluten Bösen?



Pressestimmen

»[der] letzte Radikal-Avantgardist der deutschen Literatur«
Ijoma Mangold, Die Zeit, 07.03.2013

»Es ist nicht nur eine Metapher, wenn man Händlers Erzählweise ökonomisch nennt, sie ist welthaltig-scharf und detailreich und dennoch nie redundant.«
Richard Kämmerlings, Die Welt (Literarische Welt), 23.02.2013

»›Der Überlebende‹ ist ein beeindruckendes literarisches Vexierspiel.«
Dirk Knipphals, Deutschlandradio Kultur, 15.04.2013

»An Deutungsangeboten mangelt es nicht. Man wird sie entweder faszinierend finden oder absurd.«
Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung, 12.03.2013

»das ist keine leichte Kost […]. Denn Ernst-Wilhelm Händler nimmt den Leser ernst, eben weil er ihn überfordert. Und wo gibt es das gegenwärtig noch? Eben.«
Roman Halfmann, Hessischer Rundfunk, hr 2, 07.03.2013

»Ernst-Wilhelm Händlers ›Der Überlebende‹ ist ein hochkomplexer Roman, der Bereiche der Wirklichkeit einfängt, die sonst sträflich vernachlässigt werden.«
Helmut Petzold, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, 23.03.2013

»Ein zeitgemäßes Buch in einer kalten, später verzweifelten Sprache, die den heutigen Homo Faber in erschreckender Reinform zeichnet.«
Pascal Fischer, Norddeutscher Rundfunk, NDR Kultur, 21.02.2013

»einen Roman wie [diesen] wird kein technischer Apparat je hervorbringen. Wer ihn gelesen hat, wird umprogrammiert – und schaut mit anderen Augen auf die Welt.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2013



Über Ernst-Wilhelm Händler

Ernst-Wilhelm Händler, 1953 geboren, lebt in Regensburg und München. Er ist Autor der Romane ›München‹, ›Der Überlebende‹, ›Welt aus Glas‹, ›Die Frau des Schriftstellers‹, ›Wenn wir sterben‹, ›Sturm‹, ›Fall‹ und ›Kongress‹ sowie des Erzählungsbandes ›Stadt mit Häusern‹. Mit ›Versuch über den Roman als Erkenntnisinstrument‹ hat Ernst-Wilhelm Händler eine eigene Kulturtheorie vorgelegt, die selbst Züge eines Kunstwerks trägt. Darüber hinaus schreibt er Essays über ökonomische, gesellschaftliche und künstlerische Themen. Für seine von der Kritik hoch gelobten Romane erhielt er den Erik-Reger-Preis, den Preis der SWR-Bestenliste, den Kulturpreis der Stadt Regensburg und den Hans-Erich-Nossack-Preis.

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Foto: © 2012 Thomas Dashuber / Agentur Focus

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