Neue Rundschau

Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Editorial      5

Altagor      12
Apsilon      35
Bode, Robin      43
Cobbing, Bob      51
Dick, Uwe      70
Dufrêne, François      79
Greenham, Lily      93
Isou, Isidore      105
Kraus, Dagmara      130
Lorenz, Carla      137
Mon, Franz      146
Planz, Alice Lovis      150
Rasp, Renate      156
Vree, Paul de      186

RILKE LESEN

Michael Lentz     Zu Rainer Maria Rilke: Tränen, Tränen, die aus mir
    brechen und Der Tod     201
Winfried Menninghaus     Sterben als anti-autoritärer Akt, eine positive
    Vision der Selbsttötung und harte vs. weiche Klangästhetik. Zu Rilkes
    Gedichten Tränen, Tränen und Der Tod     234

CARTE BLANCHE

Gábor Szabó     Im Zeichen der Bedrohung. Drei Erzählungen von László
Krasznahorkai     263

 

Die Autor*innen und Übersetzer*innen     285

Artikel aus der »Neuen Rundschau 2025/4«

Mehrere Ausgaben der Neuen Rundschau auf einem Stapel

Die NEUE RUNDSCHAU im 133. Jahr

Herausgegeben von den Lektor*innen des S. Fischer Verlags 

"Eine freie Bühne für das moderne Leben schlagen wir auf. Im Mittelpunkt unserer Bestrebungen soll die Kunst stehen; die neue Kunst, die die Wirklichkeit anschaut und das gegenwärtige Dasein." So stand es auf der ersten Seite des 1890 erschienenen ersten Hefts der Freien Bühne für modernes Leben. Die „neue Kunst", das meinte damals nicht zuletzt den Naturalismus, doch waren die Grenzen - ganz wie im Verlagsprogramm Samuel Fischers - nicht eng gezogen. Um die Abgrenzungen zwischen den Lagern sollte sich die Zeitschrift auch unter ihrem neuen Namen, den sie ab 1904 führte, recht wenig kümmern: Die Neue Rundschau wurde schnell zum arrivierten Forum moderner Literatur und Essayistik. Das lässt sich an den Namen der Beiträger ablesen, doch fast ebenso deutlich an dem Umstand, dass die avantgardistischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit selten ohne Seitenhieb auf sie auskamen.

Nach 1945 entfielen die Anlässe zu solchen Scharmützeln; die Neue Rundschau hielt ihre Stellung als eine der großen europäischen Kulturzeitschriften. Blättert man in ihren Jahrgängen, sieht man sich einer beeindruckenden Tradition gegenüber, die es fortzusetzen gilt. Zu ihr gehört die Verbindung zwischen Essays und Literatur, zwischen theoretischen Reflexionen und Stücken poetischer Praxis, zwischen den Wissenschaften und den Künsten. Die Neue Rundschau versteht sich als ein Ort intellektueller Debatten, literarischer Neuentdeckungen und Wiedererinnerungen.

Aktuelle Ausgaben

Neue Rundschau 2024/4
Lektor*innen des S. Fischer VerlagsCharlotte Gneuß

Neue Rundschau 2024/4

Taschenbuch17,00 *
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