Neue Rundschau

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Neue Rundschau 2023/4

Neu

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Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Kathrin Röggla      Ganz Ohr      5
Jenifer Becker/Juan Guse      Alpha Centauri in Ewigkeit      19
Chimamanda Ngozi Adichie      Schreiben, während die Welt geschieht      31
Naveen Kishore      Selbstporträt des Anderen      44
Kai Sina      Mama, wiederholt bespiegelt      56
Kim Hyesoon      Autobiography of Death/Autobiographie des Todes      65
Durs Grünbein      Gedichte      78
Ann Lauterbach      Gedichte      84
 

MOBY-DICK
Armin Schäfer      Kapitel 99: The Doubloon – Rückseite      103
Matthias Bickenbach      Kapitel 99: The Doubloon – Vorderseite      113
 

Die Autor*innen und Übersetzer*innen 123

 

Die NEUE RUNDSCHAU im 133. Jahr

Herausgegeben von den Lektor*innen des S. Fischer Verlags 

"Eine freie Bühne für das moderne Leben schlagen wir auf. Im Mittelpunkt unserer Bestrebungen soll die Kunst stehen; die neue Kunst, die die Wirklichkeit anschaut und das gegenwärtige Dasein." So stand es auf der ersten Seite des 1890 erschienenen ersten Hefts der Freien Bühne für modernes Leben. Die „neue Kunst", das meinte damals nicht zuletzt den Naturalismus, doch waren die Grenzen - ganz wie im Verlagsprogramm Samuel Fischers - nicht eng gezogen. Um die Abgrenzungen zwischen den Lagern sollte sich die Zeitschrift auch unter ihrem neuen Namen, den sie ab 1904 führte, recht wenig kümmern: Die Neue Rundschau wurde schnell zum arrivierten Forum moderner Literatur und Essayistik. Das lässt sich an den Namen der Beiträger ablesen, doch fast ebenso deutlich an dem Umstand, dass die avantgardistischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit selten ohne Seitenhieb auf sie auskamen.

Nach 1945 entfielen die Anlässe zu solchen Scharmützeln; die Neue Rundschau hielt ihre Stellung als eine der großen europäischen Kulturzeitschriften. Blättert man in ihren Jahrgängen, sieht man sich einer beeindruckenden Tradition gegenüber, die es fortzusetzen gilt. Zu ihr gehört die Verbindung zwischen Essays und Literatur, zwischen theoretischen Reflexionen und Stücken poetischer Praxis, zwischen den Wissenschaften und den Künsten. Die Neue Rundschau versteht sich als ein Ort intellektueller Debatten, literarischer Neuentdeckungen und Wiedererinnerungen.

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