Malin Stehn - Happy New Year

»Spannend bis zur letzten Seite mit einem absolut überzeugenden Finale und Protagonisten wie du und ich.«
Leserin auf Jellybooks

»Malin Stehn ist es gelungen, spannend, fesselnd und tiefgründig die Geschichte zweier Familien zu erzählen, das Buch lässt einen bis zum Ende nicht los.« U. Mohr

»Emotionaler und spannungsgeladener Plot, der mich fesseln und bestens unterhalten konnte. Eine Geschichte über Freundschaft, Lügen und die bittere Wahrheit.« 
Leserin auf Jellybooks

 

Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum

Neu

Zwei Familien. Zwei Parties. Ein Albtraum. 

Silvester. Du dachtest, alles wird wie immer. Alte Freunde, viel Sekt, ein bisschen Hoffnung. Doch dann folgt der absolute Albtraum: Eine der Töchter verschwindet. Die Panik steigt. Die Beziehungen eskalieren. Wer lügt hier und warum?

Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre Mutter Lollo mit ihren alten Freundinnen Nina und Malena auf das neue Jahr an. Sie haben nicht mehr viel gemeinsam, aber die Silvesterfeier der Familien hat Tradition. Als die Eltern nach einem Abend mit zu viel Alkohol und zu wenig Ehrlichkeit aufwachen, ist der Albtraum Realität. Pure Panik folgt. Dunkle Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Wie gut kennen wir unsere Freunde und unsere Liebsten? Und was ist wirklich in dieser Silvesternacht passiert? Dieser hoch-identifikatorische Pageturner macht süchtig und packt die Leser:innen mit Enthüllungen bis zur letzten Seite.

»Hinter den perfekten Fassaden von Freunden, Paaren, Eltern und Kindern lauern die Geheimnisse. Unerbittlich nähert sich die Geschichte dem bösen Kern.« Aftonbladet

»Was spannend beginnt, wird immer fesselnder, weil Stehn ein Familiengeheimnis nach dem anderen lüftet.« M-Magazin

»Menschen wie du und ich landen in einem Albtraum, der unsere eigene Wirklichkeit sein könnte.«
Mattias Edvardsson
, Autor des SPIEGEL-Bestsellers »Die Lüge«

Der packende Bestseller aus Schweden.


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Leseprobe

Malin Stehn - Happy New Year

Malin Stehn - Happy New Year

Das Auto steht in der Einfahrt, der bläuliche Schimmer von drei Displays beleuchtet den Innenraum. Ich öffne die Autotür, lasse mich auf den Beifahrersitz sinken und verstaue die Tasche mit dem Nachtisch zwischen meinen Beinen, damit die Schüssel darin nicht umkippt.
»Puh.« Ich sehe meinen Mann an. »Ich bereue es fast.« 
Fredrik drückt den Startknopf, und der Motor springt an. »Was bereust du?«
»Die Party. Ihre Party. Wie verrückt sind wir eigentlich, zwanzig Teenager in unserem Haus Silvester feiern zu lassen?«
Fredrik seufzt. »Es wird schon gut gehen. Smilla und Jennifer kriegen das hin.« Wir biegen auf den Agnesfridsvägen ein, fahren an der Schule und dem Videdals Markt vorbei. Hinter dem Kreisverkehr taucht Vita Höja auf, ein neunstöckiger Wohnkomplex. Die erleuchteten Fenster bilden ein gelbes Mosaik über der hellgrünen Leuchtreklame des Supermarkts. Ich habe Bauchschmerzen. Ich will mir wirklich nicht den Abend verderben, indem ich mir Sorgen um die Mädchen mache, aber meine Besorgnis wird immer größer, je größer die Entfernung zwischen uns und unserem Haus wird.

Eben bin ich kurz an der Haustür stehen geblieben. Plötzlich gab es so vieles, was ich meiner Tochter sagen wollte. Wie heimtückisch hochprozentiger Alkohol sein kann, dass sie niemals etwas tun soll, das sich nicht richtig anfühlt, dass sie so wundervoll ist und dass – in einer perfekten Welt – jeder sich so kleiden können sollte, wie er möchte, dass aber ein durchscheinendes Top unbeabsichtigte Signale aussenden kann. Und so weiter. Natürlich war es da schon zu spät für einen Haufen Ermahnungen. Und die Mädchen wissen ja Bescheid: höchstens zwanzig Leute, keine Drogen (absolut keine Drogen), nur Apfelwein und Bier. Die Hausbar ist abgeschlossen, und der Schlüssel steckt in meiner Tasche. Ich wende mich an Fredrik.

»Vielleicht kriegen Smilla und Jennifer das hin. Aber wir kennen nicht einmal die Hälfte der Leute, die kommen. Smilla behauptet, sie hätten nur Klassenkameraden eingeladen, aber das kann jeder sein.«
»Wir müssen lernen, ihr zu vertrauen.«
»Ich bin sicher, dass wir Smilla vertrauen können, aber Jennifer ... « Ich versuche, die richtigen Worte zu finden. »Jennifer ist immer schon ... über Grenzen gegangen. Du weißt, wie anstrengend sie war, als sie kleiner war, was für einen Scheiß sie ständig angestellt hat. Und Smilla hat einfach mitgemacht.«
»Sie sind jetzt siebzehn«, sagt Fredrik. »Nicht elf.«
Ich sacke in mich zusammen. Diese Diskussion bringt nichts, schon gar nicht jetzt, wo die Entscheidung bereits gefallen ist. Es gibt unzählige Gründe, warum minderjährige Teenager nicht unbeaufsichtigt feiern sollten. Aber meine Skepsis gegenüber der Party der Mädchen beruht vor allem auf einer Tatsache: Ich kann Jennifer nicht leiden. Ich traue ihr nicht, und ich mag sie nicht.

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Malin Stehn ist fasziniert von der Vielschichtigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen. Für ihr Werk wurde die schwedische Autorin vielfach ausgezeichnet. »Happy New Year« eroberte sofort die Bestsellerlisten und erscheint in mehr als 15 Sprachen. Malin Stehn hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann bei Malmö.

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