A.N. Afanasjew Russische Volksmärchen

Originalsprache: Russisch
Übersetzt von: Swetlana Geier
Russische Volksmärchen
 

A.N. Afanasjew Russische Volksmärchen

Originalsprache: Russisch
Übersetzt von: Swetlana Geier
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Inhalt

Nach dem Vorbild der Brüder Grimm entstand die berühmte Sammlung von Afanasjew, die bis heute ein Lieblingsbuch des russischen Lesers geblieben ist. Swetlana Geier hat die schönsten Märchen ausgewählt und neu übersetzt: von Iwan dem Dummen, über die schöne Wassilissa bis zur Hexe Baba Jaga. Der Glaube an Wunder und zauberische Kräfte, Magie und dunkle Mächte, denen der Mensch schutzlos ausgeliefert ist, ist auch heute noch im russischen Volksglauben lebendig. So ist ein Band entstanden, in dem beides zusammenkommt: die »russischen« Brüder Grimm und eine kongeniale Übersetzerin.



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Bibliografie

Märchen

E-Book

Preis € (D) 3,99
ISBN: 978-3-10-402295-6
lieferbar

328 Seiten,
FISCHER E-Books
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über A.N. Afanasjew

A.N. Afanasjew wurde am 11. Juli 1826 im Gouvernement Woronesch geboren, er starb am 23. September 1871 in Moskau. Er studierte Rechtswissenschaften und war von 1849 an Archivar im Moskauer Außenministerium. Nach dem Vorbild der Brüder Grimm sammelte er russische Volksmärchen, die er erstmals 1855 herausgab und die Weltliteratur wurden.

Mehr über A.N. Afanasjew



Interview

»Der Text ist immer dabei«, Gespräch mit Swetlana Geier, 6. Dezember 1999, 20.11.2013
Ein gekürzter Auszug aus:
Swetlana Geier, Ein Leben zwischen den Sprachen.
Aufgezeichnet von Taja Gut
‹, erschienen im FISCHER Taschenbuch.
Taja Gut: Mit dem 1999 erschienenen, von Ihnen editierten und weitgehend übersetzten Bändchen ›Puschkin zu Ehren‹ ist ein jahrzehntealter Traum von Ihnen in Erfüllung gegangen. Wann haben Sie ihn zum ersten Mal geträumt?
Swetlana Geier: Es hat sich einfach so ergeben, beim Unterricht. Ich finde, dass seit einigen Jahren der rote Faden beim Studium der Philologie nicht mehr so deutlich wird. Der Stoff nimmt immer zu, aber ein Student kann sich immer schwerer orientieren. Und dann habe ich gedacht, man sollte sich irgendwie auf einen roten Faden einschießen. Es geht meiner Meinung nach darum, die Aufgabe oder die Bestimmung des Dichters, wie Blok sagt, als einen zentralen Gedanken der russischen Literatur als Weltliteratur zu erkennen. Dann habe ich mich nach einer typischen Figur umgesehen, und es hat sich natürlich Onegin oder später auch Raskolnikow geboten. Und es ist sehr interessant: Als nach Gorbatschow ›Doktor Schiwago‹ in Russland allgemein bekannt wurde, verstand der russische Leser nicht mehr, warum dieses Buch verboten gewesen war. Weil das Sensorium für das Spezifische dieses Helden im Leserbewusstsein einfach nicht mehr intakt ist. Man merkte nicht, dass das genau der gleiche Zweifler ist wie Onegin, Oblomow oder Petschorin: unfähig, sich zu entschließen – was heißt unfähig, das klingt zu hart -, der sich nicht entschließt und in diesem Atemanhalten lebt, auf des Messers Schneide. Na ja, und dann hat sich so eins ans andere gefügt.

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