Uwe Kolbe Brecht

Rollenmodell eines Dichters

Brecht
 

Uwe Kolbe Brecht

Rollenmodell eines Dichters

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Inhalt

»Hätte es ohne Brecht die DDR überhaupt so lange gegeben?«

Lederjacke, Zigarre, Kurzhaarschnitt – Brechts Selbstinszenierungen sind mindestens so kanonisch wie seine Texte. Wie aber konnte so ein Großer der Moderne sich mit der Schäbigkeit eines grauen und oft grauenhaften Staats wie der DDR arrangieren? Und wie ist zu erklären, dass das von Brecht vorgegebene Rollenmodell des kritischen Intellektuellen, von der Zigarre vielleicht abgesehen, bis heute fortwirkt? Mit seinem fulminanten Essay liefert Uwe Kolbe nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Rolle des Dichters in geschlossenen Gesellschaften. Er wirft darüber hinaus auch die hochaktuelle, beunruhigende Frage auf, inwiefern selbst weitgehende künstlerische Kritik die Macht der Unfreiheit legitimieren kann.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 18,99 | € (A) 19,60
ISBN: 978-3-10-001457-3
lieferbar

176 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»So klare Sätze liest man selten. Sie machen dieses Buch zu einem Ereignis.«
Christian Eger, Berliner Zeitung, 28.05.2016

»Der Essay ›Brecht‹ von Uwe Kolbe ist provokant und brillant zugleich.«
Bettina Baltschev, Mitteldeutscher Rundfunk, 09.08.2016



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Über Uwe Kolbe

Uwe Kolbe, 1957 in Ostberlin geboren, übersiedelte 1988 nach Hamburg und lebt heute in Dresden. Seit 2007 war er mehrfach als »Poet in Residence« in den USA. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Stipendium der Villa Massimo, dem Preis der Literaturhäuser, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag erschienen zuletzt: der Roman »Die Lüge« (2014), der Essay »Brecht. Rollenmodell eines Dichters« (2016) ...

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Uwe Kolbe
Foto: Gaby Gerster

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