Daniel Schönpflug Kometenjahre

1918: Die Welt im Aufbruch

Kometenjahre
 

Daniel Schönpflug Kometenjahre

1918: Die Welt im Aufbruch

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Inhalt

Virtuos schildert der Historiker Daniel Schönpflug das Jahr 1918 als Zeitenwende. Der Erste Weltkrieg hat die alte Welt in Schutt und Asche gelegt, und doch scheint das Schicksal der Menschheit so offen wie selten zuvor. Das Ringen um die Zukunft beginnt. Konsequent schreibt er aus der Perspektive von Menschen, die diese Zeit erfahren und geprägt haben. Er lässt ihre Träume lebendig werden, ihre Zweifel und Kämpfe, für eine neue Gesellschaft oder für die Rückkehr zur alten Ordnung.
Die Kosakin Marina Yurlova flieht vor der Revolution in Russland nach Berlin und ringt dort um ein selbstbestimmtes Leben. Die Sozialistin Käthe Kollwitz macht den Schmerz um den gefallenen Sohn zu Kunst. Der spätere KZ-Kommandant Rudolf Höß marschiert mit dem Freikorps gegen die junge Weimarer Republik
Virginia Woolf revolutioniert den Roman, Walter Gropius will mit der Architektur die Gesellschaft verändern und die Publizistin Louise Weiss wirbt in Paris leidenschaftlich für ein vereintes Europa.
Das glänzend geschriebene Panorama einer einzigartigen Zeit zwischen Enthusiasmus und Enttäuschung, zwischen Zukunftstrunkenheit und Zerstörung.
Das Buch ›Kometenjahre‹ ist in enger Zusammenarbeit mit der TV-Serie »Krieg der Träume« entstanden (zu sehen in der Arte-Mediathek).



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Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40
ISBN: 978-3-596-03407-9
lieferbar

320 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»ein farbiges, einnehmendes, anspruchsvolles und gekonnt arrangiertes Buch«
Max Bloch, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 02.05.2018

»Der Historiker verlässt sich auf die subjektive Sicht seiner Protagonisten, greift nur ein, wenn es nötig ist, erklärt zurückhaltend.«
Tobias Miller, Frankfurter Rundschau, 20.01.2018

»›Kometenjahre‹ eignet sich auch für Laien als Einstieg, um sich mit dieser spannenden Umbruchszeit vertraut zu machen.«
Stefan Nölke, Mitteldeutscher Rundfunk, 09.11.2017

»eine höchst unterhaltende Lektüre«
Stephan Speicher, Süddeutsche Zeitung, 10.10.2017

»Aus diesem biografischen Panoptikum ergeben sich faszinierende historische Momentaufnahmen.«
NZZ Geschichte, 01.10.2017

»Das Buch überrascht durch seinen permanenten Perspektivwechsel und ist wegen seiner Detailfreude ein zugleich anregend zu lesendes Buch.«
Rundfunk Berlin Brandenburg, 30.09.2017

»Die Biografien dienen als Sonden [...] Das macht die Lektüre zu einer fast mitreißenden Erfahrung.«
Alexander Gallus, Die Zeit, 28.09.2017



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Über Daniel Schönpflug

Daniel Schönpflug, geboren 1969, ist Professor für Geschichte der Freien Universität Berlin und Wissenschaftlicher Koordinator des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sein Arbeitsgebiet ist die europäische Geschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Neben seiner Arbeit als Wissenschaftler hat sich Daniel Schönpflug erfolgreich als Vermittler historischen Wissens in die Öffentlichkeit betätigt. Seine hochgelobte Biographie »Luise von Preußen – ...

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Daniel Schönpflug
Foto: (c) Andreas Labes

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