Olga Martynova Der Engelherd

Der Engelherd
 

Olga Martynova Der Engelherd

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Inhalt

Was wäre, wenn Engel um uns wären? Würde das etwas ändern?

Es geht um die Liebe in Olga Martynovas neuem Roman. Um die Liebe zwischen dem Schriftsteller Caspar Waidegger und der jungen Laura, die über ihn ihre Doktorarbeit schreibt. Es geht um die Frage, wie frei oder gefangen wir sind. Um Waideggers behinderte Tochter. Um Familie und Verantwortung also und die Frage, was normal ist und was verrückt. Es geht aber auch um unsere Vergangenheit, die in die Gegenwart ragt. Um eine Schauspielerin, deren Tochter von Euthanasie-Ärzten ermordet wird. Um Schuld also geht es. Und es geht um Engel, die entsetzt auf unsere Grausamkeit starren, die rätseln über unser Tun und uns nicht beschützen können. Es geht also um alles in Olga Martynovas neuem, federleicht geschriebenen Roman. Und weil alles verloren wäre ohne die Literatur, geht es auch darum: das Wunder des Erzählens.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 23,00 | € (A) 23,70
ISBN: 978-3-10-002432-9
lieferbar

368 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Die Literatur zeigt sich hier als Spiel, das Möglichkeiten durchdekliniert«
Welf Grombacher, Freie Presse Chemnitz, 06.01.2017

»Verrückt? Ja, vielleicht. Dieser federzarte Roman aber beweist: Zum Abheben braucht es Flügel.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 10.12.2016

»Der Autorin ist mit ›Engelherd‹ ein vielschichtiger, poetischer und berührender Roman gelungen.«
Claudio Campagna, Norddeutscher Rundfunk, 07.12.2016

»Ein filigraner, dicht gewebter und raffiniert komponierter Roman, der Sensibilität und sprachliche Eleganz mit Sinnlichkeit und Ironie verbindet. […] ungewöhnlich, originell und sehr poetisch.«
Wolfgang Seibel, Österreichischer Rundfunk/Ö1/Ex libris, 20.11.2016

»so leichtfüßig verspielt, so vielschichtig bildstark, so überirdisch irdisch«
Karin Waldner Petutschnig, Kleine Zeitung, 17.09.2016

»Ein hochambitioniertes Projekt […] Der literarische Aufwand, den Olga Martynova betreibt, ist beträchtlich.«
Meike Fessmann, Der Tagesspiegel, 05.09.2016

»Märchenhaft.(…) Es geht um Liebe, um Verantwortung, Schuld, um alles, vor allem aber geht
es um Martynovas Dichtung und originellen Gedanken.«
Peter Pisa, Kurier, 27.08.2016

»Kompliziert und aus schwerem Stoff, aber doch im Ergebnis von der Federleichtigkeit, die nur die Literatur so scheinbar ohne weiteres aufbauen kann (…) ein enormer Roman.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 25.08.2016



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Über Olga Martynova

Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, wuchs in Leningrad auf und studierte dort russische Sprache und Literatur. 1991 zog sie nach Deutschland. Sie schreibt Gedichte (auf Russisch) und Essays und Prosa (auf Deutsch). Mit ihrem Romandebüt »Sogar Papageien überleben uns« (2010) kam sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. 2011 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Roswitha-von-Gandersheim-Preis. ...

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Olga Martynova
Foto: Jürgen Bauer

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