Byung-Chul Han Die Errettung des Schönen

Die Errettung des Schönen
 

Byung-Chul Han Die Errettung des Schönen

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Inhalt

Eine Ästhetik des digitalen Zeitalters – Jeff Koons, iPhone und Brasilian Waxing: Warum finden wir das Glatte schön?

Die Schönheit befindet sich heute in einer paradoxalen Situation. Einerseits breitet sie sich inflationär aus: Überall wird ein Kult um die Schönheit betrieben. Andererseits verliert sie jede Transzendenz und liefert sich der Immanenz des Konsums aus: Sie bildet die ästhetische Seite des Kapitals. Die Erfahrung der Negativität angesichts des Schönen wie Erhabenheit oder Erschütterung weicht komplett dem kulinarischen Wohlgefallen, dem Like. Letzten Endes kommt es zu einer Pornographisierung des Schönen. Der vorliegende Essay des bekannten Philosophen Byung-Chul Han beschwört jene Formen des Schönen, die sich als Wahrheit, als Desaster oder als Verführung manifestieren. Erschlossen werden auch jene Dimensionen des Schönen, die eine Ethik oder Politik des Schönen begründen würden.



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Bibliografie

Sachbuch

Hardcover

Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-002431-2
lieferbar

112 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Byung-Chul Hans ›Die Errettung des Schönen‹ zählt zu einer in Vergessenheit geratenen, scheinbar unakademischen Tradition, die keine hundert Seiten braucht, um Neues zu denken.«
Gert Scobel, Philosophie Magazin, 01.12.2015

»Hans neuestes und ebenfalls empfehlenswertes Büchlein […] widmet sich der Profanierung der Schönheit, ihrem himmelhohen Kultstatus einerseits und der Entweihung als Konsumprodukt andererseits.«
Milosz Matuschek, Neue Zürcher Zeitung, 20.09.2015

»eine überzeugende Erklärung […], warum uns die Schönheit so merkwürdig fremd geworden ist.«
Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung, 29.08.2015

»der koreanisch-deutsche Philosoph schafft es, seine kritischen Diagnosen als Denk-Verführungen daherkommen zu lassen«
Katrin Schumacher, MDR Figaro, 19.08.2015

»Dieses Werk, das zweifelsohne nicht an steilen Thesen spart, ist nicht nur Rettung unserer ästhetischen Sichtweisen, sondern auch der Geisteswissenschaften. Ein echter und engagierter Glückswurf!«
Björn Hayer, Die Tagespost, 08.08.2015



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Über Byung-Chul Han

Byung-Chul Han, geboren 1959, studierte zunächst Metallurgie in Korea, dann Philosophie, Germanistik und katholische Theologie in Freiburg und München. Nach seiner Habilitation lehrte er Philosophie an der Universität Basel, ab 2010 Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, und seit 2012 Kulturwissenschaft an der Universität der Künste in Berlin. Im S. Fischer Verlag sind zuletzt erschienen »Psychopolitik. ...

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Foto: S. Fischer Verlag GmbH

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