Reif Larsen Die Rettung des Horizonts

Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Malte Krutzsch
Die Rettung des Horizonts
 

Reif Larsen Die Rettung des Horizonts

Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Malte Krutzsch
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Inhalt

Nach dem Bestseller ›Die Karte meiner Träume‹ endlich der neue, schräge Roman von Reif Larsen: ›Die Rettung des Horizonts‹ nimmt uns mit auf eine irrwitzige und spannende Reise rund um den Globus und durch das 20. Jahrhundert.
An einem Apriltag des Jahres 1975 erblickt Radar Radmanovic in New Jersey das Licht der Welt. Nicht weiter ungewöhnlich, hätte der Junge weiße Haut wie seine Eltern und nicht dunkle wie eine Aubergine. Kein Arzt in den USA kann diesen Störfall der Biologie erklären. In der Hoffnung auf Heilung reist die Familie in die norwegische Arktis zu einer mysteriösen Gemeinde von Puppenspielern. Dort experimentiert man mit bestimmten Formen der Elektroschockbehandlung, die es ermöglichen soll, Radars Hautfarbe tiefgreifend zu ändern. Nach der Behandlung ist seine Haut zwar heller, aber er ist Epileptiker, und ist, wie sich im Laufe der Jahre herausstellt, sehr empfänglich für alle Arten von Elektrizität.
Nach und nach finden an vielen Orten der Welt – in Bosnien während des Bürgerkriegs, im postdiktatorischen Kambodscha und im zusammenbrechenden Kongo – ungewöhnliche Kunstperformances statt, mit wie lebendig scheinenden Figuren und Vögeln, entwickelt von den unterschiedlichsten Menschen, die eine Gegenwelt zu Krieg und Gewalt aufbauen wollen. Und Radar, inzwischen erwachsen geworden, ist der ungewollte Mittelpunkt dieser verrückten Bewegung.
Ein reiches, sehr vergnügliches Leseabenteuer der besonderen Art – ein physikalischer Schelmenroman.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 26,00 | € (A) 26,80
ISBN: 978-3-10-002216-5
lieferbar

768 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Das Meisterwerk eines Nerds.«
The Washington Post, 12.03.2019

»Radikale puppenspielende Physiker? Es braucht erzählerische Magie, eine solche verrückte Verbindung herzustellen. Reif Larsen hat sie im Überfluss.«
Los Angeles Times, 12.03.2019

»In Reif Larsens Händen glänzt jede noch so alltägliche Begebenheit.«
Los Angeles Times, 12.03.2019

»Was Reif Larsen […] in seinem zweiten Roman ›Die Rettung des Horizonts‹ auffährt, kann sich sehen lassen.«
Fridtjof Küchemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2017

»Hier gehen viele authentische Passagen tief unter die Haut […] ein wirklich anspruchsvolles Meisterwerk«
Wilhelmshavener Zeitung, 16.12.2016

»Faszinierende Weltreise«
Klaus Buttinger, Oberösterreichische Nachrichten, 15.12.2016

»Herrlich skurril.«
Bunte, 20.10.2016

»Ich hätte nie gedacht, dass ich mich […] für einen Schelmenroman mit Teilchenphysik […] erwärmen würde. Ein Genie wie Larsen […] vermag mit diesem erzählerischen Quantensprung wirklich alles.«
Angela Wittmann, Brigitte, 12.10.2016



Buchtipps

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»Chilenisches Nachtstück«
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»Vox«

Über Reif Larsen

Reif Larsen, geboren 1980, lebt im Hudson Valley und in Schottland. Er schreibt, unterrichtet Literatur, dreht Dokumentarfilme in den USA, Großbritannien und in Afrika. Seine Erzählungen und Essays erscheinen u.a. in »The New York Times« und in »The Guardian«. Sein erster Roman ›Die Karte meiner Träume‹ (S. Fischer Verlag 2009) wurde ein Weltbestseller.

Mehr über Reif Larsen

Reif Larsen
Foto: Bob McDevitt


Interview

db-mobil im Gespräch mit Reif Larsen, 07.10.2009
»Eine Karte ist eine gute Geschichte«

Sein Debütroman ›Die Karte meiner Träume‹ gilt als literarische Sensation. Autor Reif Larsen über die Funktion von Landkarten für die Vorstellungskraft, die Zukunft des Erzählens im Zeitalter des Internets und die Rolle literarischer Charaktere im weiteren Leben eines Autors.
db-mobil: Ihr Erstlingswerk ›Die Karte meiner Träume‹ ist ein einzigartiger Roman, der Zeichnungen und Randbemerkungen enthält. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Abbildungen in Ihr Buch einzufügen?
Reif Larsen: Fast alle Entscheidungen, die ich für den Roman getroffen habe, wurden durch die Hauptfigur bestimmt. Es war nicht so, dass ich anfing und sagte: »Ich schreibe ein Buch mit Zeichnungen.« Es war eher so, als ob diese Geschichte so erzählt werden musste. Zuerst gab es den Jungen, der die Welt nicht verstehen konnte, ohne ein Diagramm oder eine Karte oder irgendeine Zeichnung von allem zu machen. Das war die Art, wie er fast alles verarbeitete, mit dem er in Berührung kam. Und nicht nur Karten von Landschaften, sondern Karten, die Leute an einem Tisch sitzend darstellen,
oder Karten, die seinen Bruder zeigen, wie er das Dach runterrutscht und so weiter. Tatsächlich habe ich die Zeichnungen erst hinzugefügt, als das Manuskript fast fertiggestellt war. Es war mir wichtig,
den Text richtig hinzubekommen und erst dann die Welt drum herum zu gestalten.

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