Eugene O'Neill Kaiser Jones

Theaterstück in 1 Akt

Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Michael Walter
Kaiser Jones
 

Eugene O'Neill Kaiser Jones

Theaterstück in 1 Akt

Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Michael Walter
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Inhalt

Der Schwarze Brutus Jones, ein ehemaliger Pullman-Schaffner, hat sich zum Kaiser einer westindischen Insel aufgeschwungen. Die Macht in Händen beutet er die naiven einheimischen Schwarzen restlos aus, bis sie sich unter der Führung ihres Häuptlings Lem gegen ihn erheben. Kaiser Jones muß durch den Urwald fliehen, begleitet vom unheimlichen Getrommel der Eingeborenen, die sich mit heidnischen Ritualen zum Kampf gegen ihn rüsten. Jones, zuerst selbstbewußt und zielsicher, verliert im undurchsichtigen Dschungel zusehends die Orientierung und ist, von Paranoia gepackt, unheimlichen Erscheinungen ausgesetzt, die ihn in unterschiedlicher Gestalt mit vergangenen Untaten konfrontieren. Gehetzt von Schuld, verwirrt vom Gedröhn der Trommel und seinen Schreckensvisionen, läuft er seinen Verfolgern direkt in die Arme und stirbt im Hagel der Silberkugeln - eines Kaisers würdig.
Eugene O'Neill, der mit seinen Dramen gerne auch formal experimentierte, hat sich in ›Kaiser Jones‹, entstanden 1920, der Mittel des Expressionismus bedient und ein Mono- und Stationendrama geschaffen, das den »Helden« auf seinem Weg ins eigene Innere sicht- und hörbar begleitet.



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Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 15,00 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-596-10278-5
lieferbar

80 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über Eugene O'Neill

Am 16. Oktober 1888 kam Eugene O'Neill als Sohn eines Schauspielerehepaares in New York zur Welt. In das Theater so hineingeboren. begann Eugene O'Neill jedoch erst nach einer längeren Zeit der Suche zu schreiben. Er arbeitete u. a. als Sekretär in einem New Yorker Versandhaus, als Goldgräber und als Matrose. Nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch 1912 verbrachte er sechs Monate in einem Sanatorium. Diese unfreiwillige Ruhepause erweckte in ...

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Eugene O'Neill
© Archiv S. Fischer

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