Ilija Trojanow Nach der Flucht

Nach der Flucht
 

Ilija Trojanow Nach der Flucht

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Inhalt

»Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.« Ilija Trojanow ist als Kind zusammen mit seiner Familie aus Bulgarien geflohen, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht mehr los lässt. Virtuos, poetisch und klug reflektierend erzählt Ilija Trojanow von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht. Welche Lügengeschichten man als Geflüchteter den Daheimgebliebenen auftischt. Und dass man vor der Flucht wenigstens wusste, warum man unglücklich war.
Ilija Trojanow erzählt von sich selbst, zugleich ist er eine exemplarische Figur. So gelingt ihm eine behutsame und genaue Topographie des Lebens nach der Flucht, das existentielle Porträt eines Menschenschicksals, das unser 21. Jahrhundert bestimmt.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 15,00 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-10-397296-2
lieferbar

128 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Und wenn es überhaupt möglich ist, dann bietet dieses schmale Buch wie kaum ein anderes die Möglichkeit, [...] das existenzielle Gefühl des Fremdseins zu vermitteln.«
Björn Gauges, Fuldaer Zeitung, 29.07.2017

»Wer sich in den kommenden Wochen auf den sicheren Bahnen des Fremdenverkehrs in die Ferne begibt, dem mag Trojanows gedankenvolles Büchlein ein guter Begleiter sein.«
Nathanael Schindler, NZZ am Sonntag, 25.06.2017

»Ein wunderbares Buch, in dem dieser Autor in meinen Augen ein neues, ein unerhörtes Niveau erreicht. Er verblüfft mich immer wieder, dieser Trojanow.«
Denis Scheck, Südwestrundfunk/lesenswert, 22.06.2017

»In kurzen prägnanten Beobachtungen erweist sich der Autor als messerscharfer, durchaus provokanter Analytiker, der paradoxe Empfindungen auf den Punkt bringt.«
Karin Cerny, profil, 19.06.2017

»Alle Selbstverständlichkeiten [...] gehen dem Geflüchteten ab, und nie habe ich das so eindrucksvoll und unprätentiös gelesen wie in Trojanows Buch.«
Harald Welzer, Futurzwei - Magazin für Zukunft und Politik, 16.06.2017

»Trojanow holt den Flüchtling aus der häufig beschworenen Opferrolle.«
Isabel Fannrich-Lautenschläger, Deutschlandfunk, 12.06.2017

»Ilija Trojanow ist ein dichtes, hochkonzentriertes Buch gelungen - eine poetische Meditation über eine der grundlegenden Erfahrungen der Gegenwart: das Fremdsein.«
Günter Kaindlstorfer, Österreichischer Rundfunk, 27.05.2017



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Über Ilija Trojanow

Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte Ilija Trojanow bis 1984 in Nairobi. Danach folgte ein Aufenthalt in Paris. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den ...

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Ilija Trojanow
Foto: Thomas Dorn
hundertvierzehn.de
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