Der Anruf

Untersuchungen

Übersetzt von: Joachim Röhm

Eines der großen Rätsel des 20. Jahrhunderts und das Lebensrätsel Ismail Kadares

1934: Moskau ist ein Labyrinth aus Angst und Verrat. Jeder kann jederzeit verhaftet werden. Auch Ossip Mandelstam, dessen gegen Stalin gerichtetes Gedicht keiner lesen darf, das aber alle kennen. Da ruft Stalin selbst Pasternak an. Drei Minuten dauert das legendäre Telefonat zwischen Diktator und Dichter. Stalin fragt, ob Pasternak Mandelstams giftige Verse kenne. Ja oder nein, jede Antwort führt in eine Falle und entscheidet über Mandelstams Leben oder Tod.  Bis heute ist es ein Rätsel, was Pasternak in diesen drei Minuten sagte: Warum konnte er Mandelstam nicht retten?

In Moskau geriet Ismail Kadare während des Studiums in den Bann dieser Frage. Als albanischer Schriftsteller kennt er die dunklen Schatten der Macht und die Konfrontation von Politik und Kunst. Das Telefonat, das er wie in einem Kriminalroman bis in die kleinsten Details seziert, spiegelt ihm sein Lebensrätsel wider.

»Die wohl ultimative mythische Anekdote aus der stalinistischen Ära« Slavoj Žižek

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[...] eine eindringliche Meditation über das Verhältnis von Dichtung und Diktatur [...].

Carlos Spoerhase,
Süddeutsche Zeitung, 28. Dezember 2024

[...] ebenso fundierte wie vergnügliche Betrachtung der Stalinära [...]. Sein Buch erzählt von einer vergangenen Zeit und ist doch hoch aktuell.

Welf Grombacher,
Südkurier, 28. Januar 2025

[...] bewährt hervorragend übersetzt von Joachim Röhm.

Ulrich Rüdenauer,
Buchkultur, 29. Januar 2025

[...] ein ungemein informatives, schockierendes und gleichzeitig elegantes Buch [...]

Marko Martin,
Welt am Sonntag, 02. Februar 2025

[...] ein geschickt verwebter Roman [...].

Jens Uthoff,
taz, 08. Februar 2025

[…] zeigt eindrucksvoll, dass ein Telefonat von drei Minuten ausreicht, um die Hölle der Diktatur vor Augen zu führen.

Martin Oehlen,
Frankfurter Rundschau, 11. Februar 2025

[...] ein herrlich ironischer Kommentar über das Verhältnis von Dichtung und Diktatur.

Welf Grombacher,
Nordkurier, 01. März 2025

Ein großartiges, wunderbares, staunenswertes Buch, das einsam herausragt aus dem Berg an Neuerscheinungen.


Münchner Merkur, 29. März 2025

Allen, die um die Wirkmächtigkeit lyrischer Werke wissen und bangen, sei dieses schmale Buch daher ans Herz gelegt.

Katharina Tiwald,
Die Presse, 31. Mai 2025

Kadare hat sich mit diesem erzählenden Essay [...] würdig verabschiedet.

Michael Martens,
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Juli 2025

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  • Verlag: S. FISCHER
  • Übersetzt von: Joachim Röhm
  • Erscheinungstermin: 29.01.2025
  • Lieferstatus: Lieferzeit 1-2 Tage
  • ISBN: 978-3-10-397633-5
  • 176 Seiten
  • Autor: Ismail Kadare
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    Ismail KadareDer Anruf
    • [...] eine eindringliche Meditation über das Verhältnis von Dichtung und Diktatur [...].

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    • [...] ebenso fundierte wie vergnügliche Betrachtung der Stalinära [...]. Sein Buch erzählt von einer vergangenen Zeit und ist doch hoch aktuell.

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    • [...] bewährt hervorragend übersetzt von Joachim Röhm.

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    • Ein großartiges, wunderbares, staunenswertes Buch, das einsam herausragt aus dem Berg an Neuerscheinungen.

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    • Allen, die um die Wirkmächtigkeit lyrischer Werke wissen und bangen, sei dieses schmale Buch daher ans Herz gelegt.

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    • Kadare hat sich mit diesem erzählenden Essay [...] würdig verabschiedet.

      Michael Martens, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Juli 2025