Iwan Bunin Ein unbekannter Freund

Zwei Erzählungen

Originalsprache: Russisch
Übersetzt von: Swetlana Geier
Ein unbekannter Freund
 

Iwan Bunin Ein unbekannter Freund

Zwei Erzählungen

Originalsprache: Russisch
Übersetzt von: Swetlana Geier
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Inhalt

Zwei Meistererzählungen Iwan Bunins, übersetzt von Swetlana Geier
Eine Stadt im regnerischen Westen Irlands: eine passionierte Leserin kauft zufällig ein Buch, beginnt zu lesen und findet sich im Geschriebenen wieder. Fasziniert schreibt sie an den ihr unbekannten Freund, den Autor. Wird er ihr antworten?
Der Band wird abgerundet durch die »Nobelpreis-Tage«, Bunins Schilderung seiner Reise nach Stockholm zur Verleihung des Literaturnobelpreises im Jahre 1933.



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Bibliografie

Erzählung/en

Hardcover

Preis € (D) 7,00 | € (A) 7,20
ISBN: 978-3-596-16465-3
lieferbar

80 Seiten, gebunden
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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»Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte«
  • J.M. Coetzee
»Die Kindheit Jesu«

Über Iwan Bunin

Iwan Bunin, 1870 geboren, erhielt 1933 als erster Russe den Nobelpreis für Literatur. Berühmt wurde er vor allem durch seine Novellen ›Der Herr aus San Francisco‹ (1915) und ›Mitjas Liebe‹ (1925). 1920 emigrierte er nach Paris, wo er 1953 starb.

Mehr über Iwan Bunin



Interview

»Der Text ist immer dabei«, Gespräch mit Swetlana Geier, 6. Dezember 1999, 20.11.2013
Ein gekürzter Auszug aus:
Swetlana Geier, Ein Leben zwischen den Sprachen.
Aufgezeichnet von Taja Gut
‹, erschienen im FISCHER Taschenbuch.
Taja Gut: Mit dem 1999 erschienenen, von Ihnen editierten und weitgehend übersetzten Bändchen ›Puschkin zu Ehren‹ ist ein jahrzehntealter Traum von Ihnen in Erfüllung gegangen. Wann haben Sie ihn zum ersten Mal geträumt?
Swetlana Geier: Es hat sich einfach so ergeben, beim Unterricht. Ich finde, dass seit einigen Jahren der rote Faden beim Studium der Philologie nicht mehr so deutlich wird. Der Stoff nimmt immer zu, aber ein Student kann sich immer schwerer orientieren. Und dann habe ich gedacht, man sollte sich irgendwie auf einen roten Faden einschießen. Es geht meiner Meinung nach darum, die Aufgabe oder die Bestimmung des Dichters, wie Blok sagt, als einen zentralen Gedanken der russischen Literatur als Weltliteratur zu erkennen. Dann habe ich mich nach einer typischen Figur umgesehen, und es hat sich natürlich Onegin oder später auch Raskolnikow geboten. Und es ist sehr interessant: Als nach Gorbatschow ›Doktor Schiwago‹ in Russland allgemein bekannt wurde, verstand der russische Leser nicht mehr, warum dieses Buch verboten gewesen war. Weil das Sensorium für das Spezifische dieses Helden im Leserbewusstsein einfach nicht mehr intakt ist. Man merkte nicht, dass das genau der gleiche Zweifler ist wie Onegin, Oblomow oder Petschorin: unfähig, sich zu entschließen – was heißt unfähig, das klingt zu hart -, der sich nicht entschließt und in diesem Atemanhalten lebt, auf des Messers Schneide. Na ja, und dann hat sich so eins ans andere gefügt.
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