Anne Fortier Julia

Julia
 

Anne Fortier Julia

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Inhalt

Vor der einzigartigen Kulisse Sienas gerät eine junge Frau in den Strudel eines Geheimnisses, das tief in die Vergangenheit führt – das Geheimnis um die größte Liebesgeschichte der Welt: Romeo und Julia.
Ein altes Buch lockt die junge Amerikanerin Julia nach Italien: es ist die Urfassung des Romeo-und-Julia-Stoffes und es handelt von den verfeindeten Familien Tolomei und Salimbeni in Siena. Völlig überrascht stößt Julia auch auf die Warnung ihrer verstorbenen Mutter: bis heute liege ein Fluch auf den Familien – und damit auch auf ihr. Denn ihr wahrer Name ist Giulietta Tolomei. Auf der Suche nach ihrem Erbe spürt Julia, dass sie beobachtet und verfolgt wird. Während Siena dem Palio entgegenfiebert, gerät sie in höchste Gefahr. Wird der Fluch der Vergangenheit auch ihr zum Schicksal?



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Bibliografie

Roman

Taschenbibliothek
Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Birgit Moosmüller

Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40
ISBN: 978-3-596-51263-8
lieferbar

944 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über Anne Fortier

Anne Fortier wuchs in Dänemark auf, wo sie im Fach Ideengeschichte promovierte. In Amerika lehrte siePhilosophie und Europäische Geschichte an verschiedenen Universitäten. Sie fühlt sich auf beiden Seiten desAtlantiks zu Hause. So, wie Shakespeares Tragödie Vorlage für ihren Bestseller›Julia‹ war, macht sie nun Homers ›Ilias‹ zum Ausgangspunkt ihres neuen Romans ›Die geheimen Schwestern‹.

Mehr über Anne Fortier

Anne Fortier
Foto: Gaby Gerster


Interview

db-mobil im Gespräch mit Anne Fortier, 23.04.2010
»Julia gehört zu meinem Leben«

Bei Anne Fortier bekommen Romeo und Julia eine zweite Chance. Im Gespräch erzählt sie, warum die berühmte Liebestragödie sie seit ihrer Kindheit beschäftigt, wie ihre Mutter bei der Recherche half und warum sie ein ganzes Wochenende im Pyjama am Schreibtisch saß.
db-mobil: Warum interessiert Sie die Romeo-und-Julia-Geschichte?
Anne Fortier: Meine Mutter führte früher jeden Tag dänische Touristen durch Verona, zeigte ihnen den Balkon und das Grab von Julia und beantwortete tausend Fragen zu Shakespeares Stück. In meiner Kindheit war es üblich, wenn wir nach Verona kamen, immer »bei Julia vorbeizuschauen«. In einem gewissen Sinn gehörte Julia zu meinem Leben, und ich war entsetzt, als ich begriff, dass sie eine fiktive Gestalt ist. Als ich das Stück dann endlich selbst las, fand ich es furchtbar traurig. Geschichten, die tragisch enden, waren überhaupt nicht mein Fall, und bis heute frage ich alle, die mir Bücher oder Filme empfehlen: »Geht es denn gut aus?« Genau das treibt Julia, die Heldin des modernen Handlungsstrangs, an: Sie möchte unbedingt den beiden eine zweite Chance geben.

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