Mirna Funk Winternähe

Winternähe
 

Mirna Funk Winternähe

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Mirna Funk erzählt die Geschichte einer jungen deutschen Jüdin in Berlin und Tel Aviv.
Ihr Name ist Lola. Sie ist Deutsche. Sie ist Jüdin. Und die einzige, der ihr ein Hitlerbärtchen ins Gesicht malen darf, ist sie selbst. Sie hat genug davon, dass andere darüber bestimmen wollen, wer sie ist und wer nicht. Sie entscheidet, wovon sie sich verletzt fühlt und wovon nicht.

Wer bestimmt darüber, wer wir sind? Unsere Herkunft, falsche Freunde, orthodoxe Rabbiner?
Lola ist in Ost-Berlin geboren, ihr Vater macht rüber und geht in den australischen Dschungel. Sie wächst auf bei ihren jüdischen Großeltern und ist doch keine Jüdin im strengen Sinne. Ihre Großeltern haben den Holocaust überlebt, sie selber soll cool bleiben bei antisemitischen Sprüchen. Dagegen wehrt sie sich.
Sie lebt in Berlin, sie reist nach Tel Aviv, wo im Sommer 2014 Krieg herrscht. Sie besucht ihren Großvater und ihren Geliebten, Shlomo, der vom Soldaten zum Linksradikalen wurde und seine wahre Geschichte vor ihr verbirgt. Lola verbringt Tage voller Angst und Glück, Traurigkeit und Euphorie. Dann wird sie weiterziehen müssen. Hartnäckig und eigenwillig, widersprüchlich und voller Enthusiasmus sucht Lola ihre Identität und ihr eigenes Leben.



Zur Leseprobe Buch empfehlen

Bibliografie

Roman

E-Book

Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-10-403504-8
lieferbar

352 Seiten,
FISCHER E-Books
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Funk hat einen Roman über eine Identitätssuche geschrieben, in der die Vergangenheit für niemanden abgeschlossen ist.«
Tobias Becker, KulturSpiegel, August 2015, 12.03.2019

»Würde man diesen Sommer nur ein Buch in den Urlaub mitnehmen, es könnte dieses sein. Man könnte am Ende nochmal von vorn anfangen.«
Maria Motter, Österreichischer Rundfunk fm4, 09.08.2015

»ein wichtiger Roman, der philosophische Fragen unserer Zeitgeschichte klug und unverwandt zu beantworten sucht.«
Nadine Funck, Stuttgarter Nachrichten, 05.08.2015

»[…] ein mitreißendes Leseerlebnis.[…] ein wichtiger Roman. Der radikalste von vergleichbaren Romanen deutschsprachiger Autoren und Autorinnen der ›Dritten Generation‹, die sich mit jüdischer Identität auseinandersetzen.«
Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur, 03.08.2015

»Dieses Buch ist auf so vielen ineinandergreifenden Ebenen einfach nur großartig! […] alles so nah, heutig und persönlich geschrieben, dass man dieses Buch nicht weglegen kann.«
rbb, Radio Fritz, 29.07.2015

»mit Kraft und mit Witz und mit Verve, […] kantig und polemisch und zupackend […] sinnlich und vielschichtig und weise.[…] provokant und aufrüttelnd.«
Alexander Solloch, NDR Kultur, 29.07.2015

»Es ist ein fesselnder und aktueller Roman, der auch stilistisch überzeugt, weil er rasant und in starken Bildern erzählt.«
Claudia Erdheim, Die Presse, 25.07.2015

»Ernst, ironisch, lesenswert.«
Thomas Andre, Spiegel Online, 21.07.2015



Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (dtspr.)

  • Michael Kumpfmüller
»Tage mit Ora«
  • Marion Brasch
»Lieber woanders«
  • Arnold Stadler
»Rauschzeit«
  • Ilija Trojanow
»Doppelte Spur«
  • Reinhard Kaiser-Mühlecker
»Enteignung«
  • Heinrich Mann

+
Thomas Mann
»Briefwechsel«
  • Michael Lentz
»Innehaben«
  • »Herzensfreundin«
  • Ingo Schulze
»Peter Holtz«
  • Thorsten Nagelschmidt
»Arbeit«
  • Günter de Bruyn
»Mein Brandenburg«
  • »Schöne Ferien! Geschichten für die glücklichste Zeit des Jahres«

Über Mirna Funk

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin, unter anderem für »Neon«, »L’Officiel Germany« und »Süddeutsche Magazin«, und schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman ›Winternähe‹, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet ...

Mehr über Mirna FunkZur Autoren-Webseite

Mirna Funk
Foto: © Malene Lauritsen
0 Artikel  0 €