Stolz und Vorurteil mit den Meerschweinchen. Nach dem Roman von Jane Austen

Originalsprache: Englisch
Stolz und Vorurteil mit den Meerschweinchen. Nach dem Roman von Jane Austen
 

Stolz und Vorurteil mit den Meerschweinchen. Nach dem Roman von Jane Austen

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Inhalt

Eine der größten Liebesgeschichten der Weltliteratur dargestellt von aufs Schönste kostümierten Meerschweinchen.
Von dem Moment an, als Jane Austens »Stolz und Vorurteil« vor über 200 Jahren anonym erschien, wurde der Roman gelesen und geliebt. Er wurde in unzählige Sprachen übersetzt, verfilmt und zur Grundlage eines Musicals. Und doch hat eine Ausgabe gefehlt …
Lesen und betrachten Sie nun die Höhepunkte aus Jane Austens Klassiker »Stolz und Vorurteil« in einer einzigartigen Neuausgabe, bezaubernd und urkomisch interpretiert von possierlichen vierbeinigen Akteuren. Nach Laurence Olivier und Colin Firth nun ein Meerschwein – flauschiger war Mr Darcy noch nie. Eine Parodie zum Verlieben, an der Loriot seine helle Freude gehabt hätte. Und das in einer wunderschönen Geschenkausstattung, vierfarbig mit 24 zauberhaften Fotos.

»Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass ein Meerschweinchen-Mann im Besitz eines gewissen Vermögens auf der Suche nach einer Meerschweinchen-Frau sein muss.«



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Bibliografie

Sachbuch

Taschenbuch

Preis € (D) 10,00 | € (A) 10,30
ISBN: 978-3-596-03632-5
lieferbar

64 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Interview

László Krasznahorkai im Interview, 26.11.2019
Thirwell: Ich sinne gerade darüber nach, was Sie über Menschen in einer anthropomorphen Welt gesagt haben. Manchmal fällt mir auf, wie ungeniert anthropozentrisch Romane sind. Wo sind die Tintenfische? Wo sind die Algen? Eins der Dinge, die ich an Ihren Romanen liebe, ist der Versuch, gewissermaßen nicht so menschlich provinziell zu sein. Zugleich kommt mir das paradox vor. Was sollten sie sonst sein?
László Krasznahorkai: Das ist sehr wichtig. Die Romanform an sich ist vielleicht zu anthropozentrisch. Es fängt schon mit dem Erzählerproblem an, und das bleibt bis in alle Ewigkeit bestehen. Wie kriegt man den Erzähler aus dem Roman? In meinem jüngsten Roman stehen auf jeder Seite nur Dialoge zwischen den Figuren – damit lässt sich der Erzähler zwar vermeiden, aber das ist nichts weiter als eine Technik. Denn ich stimme Ihnen zu: das Grundgerüst des Romans und der Welt ist anthropozentrisch. Aber wenn ich wählen müsste zwischen einem Universum ohne Grundgerüst und der Menschheit als Grundgerüst, würde ich mich für die Menschheit entscheiden.

Wir haben keine Ahnung, was das Universum ist. Kluge Leute haben uns schon immer gesagt, das sei der Beweis, dass man nicht denken sollte, weil Denken nirgendwohin führt. Man überbaut nur das Riesenkonstrukt aus Missverständnissen, das die Kultur darstellt. Die Geschichte der Kultur ist die Geschichte der Missverständnisse großer Denker. Wir müssen also immer wieder bei null anfangen und anders ansetzen. Und vielleicht hat man so die Möglichkeit, zwar nicht zu verstehen, aber zumindest weitere Missverständnisse zu vermeiden. Denn die andere Frage ist: Bin ich wirklich so mutig, sämtliche menschliche Kultur in den Wind zu schlagen? Die Schönheit dessen, was die Menschheit hervorbringt, nicht mehr zu bewundern? Es fällt sehr schwer, zu alldem nein zu sagen.

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