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Zum 80. Geburtstag von Walter Pehle

Wir gratulieren unserem langjährigen Lektor und dem Begründer der Schwarzen Reihe herzlich zum 80. Geburtstag. Die Glückwünsche einiger seiner Autoren und Weggefährten – Götz Aly, Wolfgang Benz, Christoph Cornelißen, Werner Renz, Volker Ullrich und Harald Welzer – lesen Sie hier.

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© Harald H. Schröder

Handgeschwärzte Vordenker: vor Walter Pehle sitzend der damalige Justiziar der Fischer Verlage, Reimer Ochs.

Walter Pehle zum 80. Geburtstag

Nicht jeder kennt diesen am 8. Februar 1941 geborenen Mann. Er arbeitete im Hintergrund, zwar nicht still, denn er telefonierte stundenlang mit Gott und der Welt, das jedoch außerordentlich zielstrebig. »Wir müssen das jetzt machen!«, lautete eine seiner von mir nicht immer, jedenfalls nicht sofort geteilten Ansagen. Ich spreche von dem langjährigen Lektor des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main, von Dr. Walter Pehle, vom Erfinder und kraftvollen Realisator der Schwarzen Reihe.

»Wie, bitte? Schwarze Reihe? – Nie gehört«, mögen U-35-Deutsche leicht irritiert sagen. Solche Bücher und ganze Buchreihen lassen sich in der Tat nicht mehr so verkaufen und gestalten wie vor 30 oder 40 Jahren. Aber damals trafen sie den Nerv der Zeit. Ohne es zu wissen oder es sich zu vergegenwärtigen, leben die meisten heutigen Deutschen glücklich auf diesem unter Mühen errichteten, weiterhin tragenden Kellergewölbe antinazistischen und republikanischen Selbstverständnisses. Zu den Baumeistern dieses gesellschaftlichen, schließlich auch staatlichen Fundaments zählt Walter Pehle.

Die Schwarze Reihe umfasst mehr als 250 Bände, die allesamt von den Verbrechen Hitlerdeutschlands handeln. In diesen zum Monument gewordenen Werken ließ Pehle immer und immer wieder auch das Verhalten der zig Millionen Volksgenossen und -genossinnen thematisieren, die ihrem Führer bis zum bitteren Ende folgten - erst begeistert, dann ergeben. Mit den von ihm angeregten, neu aufgelegten oder über Lizenzen erworbenen Taschenbüchern arbeitete er gegen das lange Zeit populäre Verdrängen, Beschönigen, Weglügen und Vergessen. Nicht zuletzt erinnerte Pehle an die Leiden, das Sterben und die menschliche Größe der Verfolgten im deutsch beherrschten Europa. Hartnäckig verschaffte er auch ihnen eine Stimme.

Raul Hilberg, Wolfgang Benz, Ingrid Strobl, Helmut Krausnick, Ernst Klee, Harald Welzer, Wolfgang Sofsky, Dan Diner, Dan Michman, Hertha Nathorff, Franz Neumann, Gustav M. Gilbert, Wolfram Wette und viele, viele andere versammelte dieser Lektor unter dem geistig weit gespannten Schirm seines Lebensprojektes niemals abgeschlossener, niemals widerspruchsfreier oder eingleisiger Aufklärung. Mit rheinischem Humor, er stammt aus Düsseldorf, und einem ständig wachen Blick auf der Suche nach Neuem, nicht Abgestandenem zog er seine Autoren heran, stritt für sie, brachte sie nach vorn. In diesem Streben unterstützte die Verlegerin des S. Fischer Verlags, Monika Schoeller (1939-2019) vorbehaltlos. In der ihr eigenen Stille freute sie sich daran, wie sich der anfangs etwas ungebärdige Betriebsrat Walter P. zum Herrn Starlektor Dr. Pehle wandelte. Die Kommaregeln interessierten ihn mäßig - die Künste der Kommunikation und ansteckenden Begeisterung, des Motivierens, Förderns und Antreibens beherrschte er grandios.

Als unser Jubilar 2011 nach 34 Jahren seinen Schreibtisch räumte, übergab er mir den Ordner »Sammlung zu Götz Aly«. Eines der ersten Dokumente gehört zu den schönsten. Gegen den Widerstand ideologie- und führerfixierter Fachkollegen hatte er 1993 das von Susanne Heim und mir verfasste Werk »Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung« in sein Programm genommen. Prompt setzte der Exnazi und Ostraumkrieger Professor Dr. Dr. Theodor Oberländer gerichtlich durch, dass wir ihn nicht länger als Anführer des Judenpogroms vom Sommer 1941 in Lemberg bezeichnen durften, sondern nur noch als Mentor der von ihm als Politoffizier geschulten und begleiteten, in Lemberg unter seinen Augen hunderte Juden ermordenden ukrainischen Kollaborateure.

Pehle behelligte uns nicht mit halb vorwurfsvollen Fragen, dem Abfassen von Schriftsätzen oder dem Justiziar, sondern verwandelte den gerichtlichen Vergleich in ein fotografisch dokumentiertes, sodann in der taz veröffentlichtes Event: Gemeinsam mit drei Kollegen schwärzte er drei inkriminierte Wörter in der gesamten Auflage und erklärte uns fröhlich: »Vor Gericht hat der Alt-Nazi Oberländer ein Scharmützelchen gewonnen, vor der Geschichte hat er verloren.«  

 Lieber Walter, früher wurden die Menschen nur selten 80 Jahre alt, daher dürfen Goethes Verse zum 70. Geburtstag des Fürsten Hardenberg nun umstandslos auch Dir zum 80sten gewidmet werden - Dir, dem Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main: »Auch vergehn uns die Gedanken, / Wenn wir in dein Leben schauen, / Freien Geist in Erdeschranken, / Festes Handeln und Vertrauen. / So entrinnen jeder Stunde / Fügsam glückliche Geschäfte. / Segen dir von Mund zu Munde! / Neuen Mut und frische Kräfte!«

Götz Aly

 

Kurze Betrachtung betr. Walter Pehle als Lektor, Institution und Mensch als solchen

Die Beziehung zwischen Autor und Lektor ist komplex und kann mächtig kompliziert werden. Im Normalfall begreifen sie als Partner in literarischer Zwangsehe ihre Rollen und haben sie verinnerlicht. Im schlimmsten Fall verfeinden sie sich über divergentes Rollenverständnis. Im Glücksfall werden sie Freunde fürs Leben und lassen die Erfordernisse des Buchmarktes hinter sich.

Walter Pehle, der Mensch, hat unendliches Talent zur Freundschaft, und als Lektor hat er es ausschweifend für literarische und sonstige kulturelle Zwecke eingesetzt. Nämlich erstens die rheinische Frohnatur (die, was selten ist, sich mit endemischer Melancholiebereitschaft innig verbindet), zweitens die Offenheit für Ideen, auch für (aus kapitalistischer Sicht, also der des Verlages) abartige Projekte. Drittens Humor und die Fähigkeit, das eigene Tun jederzeit in Frage zu stellen. Die Anamnese könnte weiterentwickelt werden, aber nicht die Charakterstudie ist gefragt, auch nicht das Schwelgen in Erinnerungen daran, wie viel Spaß wir als Duo hatten bei ernster Arbeit, sondern Werkschau und Wahrheit. Unsere Kooperation begann mit der Restaurierung des Torsos »Fischer Weltgeschichte« Ende der 1970er Jahre und war auch mit der weniger glanzvollen »Europäischen Geschichte« zwei Jahrzehnte später noch nicht vorbei.

Der Anlass gebietet das Preislied. Mit der längst legendären Schwarzen Reihe ist Walter Pehle nicht nur in die Verlagsgeschichte eingegangen. Als spiritus rector der Taschenbuch-Serie hat er die Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich öffentlich gemacht und vorangetrieben, indem er Gelehrte um sich versammelte, die er dazu anhielt, sich einem großen Publikum verständlich zu machen. Mit dem Thema Nationalsozialismus wurde er selbst zur Institution und hat den Sockel zum Denkmal im Heldensaal der Aufklärung erklommen. Ich kauere an dessen Stufen, dankbar und glücklich, dass ich als Autor einiger Titel mitwirken und als Freund ein beträchtliches Stück des Weges an Walters Seite wandeln durfte.

Wolfgang Benz

 

Ein Geburtstagsgruß von Frankfurt Vorort nach Frankfurt Vorort

Walter Pehle (hiernach nur als WP) umgibt etwas Mythisches. Jedenfalls hält sich seit Jahren das Gerücht, WP habe das Manuskript seiner Dissertation an der Universität Düsseldorf – Heinrich Heine kam erst später dazu – in zwei Fassungen eingereicht: eine ordinäre, wie von den Regularien vorgesehen, und eine andere für den schnellen Leser. Wie so viele Mythen, kann man auch in diesem Fall den Ursprung und den Wahrheitsgehalt des Mythos nicht so recht verifizieren. Aber selbst, wenn da nichts dran ist, die Geschichte ist eben zu schön, um wahr zu sein. Sie trifft im Kern außerdem das, was WP dann über Jahrzehnte gemacht hat: Bücher in gekürzter Fassung für eilige Leser und – im neuen Duden-Deutsch – selbstverständlich auch für Leserinnen. Ich kenne jedenfalls den Lektor WP als »Metzgermeister« akademischer Texte, sind diese doch tatsächlich meistens zu lang und eben auch nicht für eilige Leser/innen gedacht.

Neben dem Mythos gab’s dann ja bei Fischer auch sehr viel Praktisches und Reelles. So geht das Bild von ihm als Lektor im Sachbuchbereich bei S. Fischer wohl nicht ganz fehl. Für viele von uns verkörperte WP »die Geschichte«, und er stand für ein Sachbuchprogramm mit klar identifizierbarem Profil. Das wurde dann irgendwann einmal schwarz eingefärbt und hat als »Schwarze Reihe« Geschichte geschrieben. WP hat daran viele Autorinnen und Autoren beteiligt und darüber der NS-Forschung, später der zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus einen würdigen Rahmen gegeben. Mit der Neuen Fischer Weltgeschichte kam dann am Ende der Ausflug in große Ganze.

Was will und kann man mehr? Nichts, außer dass Du wach am Ball bleibst und den Verfassern und Verfasserinnen langer Texte weiterhin auf die Finger schaust und haust.

Mit einem herzlichen Geburtstagswunsch,

Christoph (Cornelißen)

 

Zum 80. Geburtstag von Walter Pehle

Leisten ein Verlag und sein Lektor Aufklärung, erbringen sie einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung, dann haben sie sich um das Gemeinwesen verdient gemacht. Für Deutschland und seine Vergangenheit stellte sich dem Historiker und Lektor Walter Pehle die Aufgabe, Geschichte und Wirkung des Nationalsozialismus zum Schwerpunkt seiner Arbeit zu machen. Aufarbeitung der NS-Vergangenheit hat Wissen zur Voraussetzung. Historische Literatur kann Wissensvermittlung leisten. Das Angebot an nicht geschichtsvergessene Leser und Leserinnen kann dabei vielfältig ausfallen.

Walter Pehle hat »Klassiker« ins Programm genommen und Aufsatzsammlungen herausgegeben, die den Stand der Forschung repräsentierten. Er hat aber auch vernachlässigte, oftmals von seiner Zunft übersehene oder gar missachtete Autoren gefördert. Auch hat er den Mut gehabt, Außenseiter zu verlegen. Im Historiker Raul Hilberg und im Publizisten Ernst Klee finden wir Beispiele für Walter Pehles außergewöhnliche Leistung, Wissenschaftler zu fördern und in ihren Forschungen zu unterstützen.

Sie hatten in der allgemein akademisch genannten Wissenschaft keinen leichten Stand. Pehle war, sozusagen mit Geist und Herz, diesen Autoren verbunden, »pflegte« sie in produktiver Weise, obgleich sie sich nicht selten als sperrig, unorthodox und starrsinnig zeigten. Im Fall Klee scheuten er und der Verlag auch nicht davor zurück, sich Händeln vor Gericht auszusetzen.

Walter Pehle war immer bewusst, dass Aufklärung über den Nationalsozialismus ein schwieriges Unterfangen ist. Seine Anstrengung hat auch Dank seiner besonderen Autoren reiche Früchte gezeitigt.

Werner Renz

 

Walter H. Pehle zum 80. Geburtstag

Einen »Aufklärer von altem Schrot und Korn« hat sich Walter Pehle einmal genannt. Und das ist er in der Tat. Keiner hat das historische Sachbuchprogramm des S. Fischer Verlags so geprägt wie er. Zu seinen wichtigsten Schöpfungen gehört die Taschenbuchreihe Die Zeit des Nationalsozialismus, die es auf über 250 Titel gebracht hat. Wenn man den selbstkritischen Umgang mit der NS-Diktatur und ihren Massenverbrechen eine der größten politisch-kulturellen Errungenschaften der Bundesrepublik genannt hat, dann kommt der legendären Schwarzen Reihe und ihrem Begründer und langjährigen Herausgeber zweifellos ein Hauptverdienst zu.

»Meine Aufgabe als Lektor besteht nicht nur darin, gute Bücher schreiben zu lassen – ich muss sie auch einfordern«, hat der Jubilar in einem Interview bemerkt. In diesem Sinne hat er zahlreiche Bücher angeregt, die zu Standardwerken der historischen Forschung geworden sind. Man denke nur an Ernst Klees Buch über Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer, Wolfram Wettes Darstellung der Wehrmacht oder Götz Alys Studien über die Endlösung und Hitlers Volksstaat.

Mit ermunterndem Zuspruch, geduldiger Strenge und rheinischem Witz hat Walter Pehle auch mich dazu gebracht, Die nervöse Großmacht, eine Geschichte des deutschen Kaiserreichs von 1871 bis 1918, zu schreiben. Ohne ihn hätte ich aber auch das noch viel größere Wagnis einer zweibändigen Hitler-Biographie nicht auf mich genommen.

Lieber Walter, wir alle, die wir das Glück hatten, mit Dir zusammenzuarbeiten, haben Dir zu danken für das, was Du Großes und Bleibendes geleistet hast für die historische Aufklärung in unserem Land.

Volker Ullrich

 

Zum 80. Geburtstag von Walter Pehle

Wenn Walter Pehle in seinen persönlichen Archiven forschen würde, wüßte er mit Sicherheit zu sagen, wann jene grandiose Vortragsveranstaltung am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen mit Hans Mommsen stattfand. Google weiß es nicht, ich tippe so auf 2005 oder 2006, aber unvergesslich geblieben sind mir zwei Dinge: Mommsen hielt einen Vortrag, der wie üblich formidabel war, der Sitzungssaal war voll von ehemaligen Studies von Mommsen, nunmehr selbst ältere geschichtsbesitzende Menschen und nachhaltige Bewunderer des Meisters. Vorn saß Pehle und diskutierte mit Mommsen, der sich irgendwann ausführlich, aber despektierlich zu einem Buch von einem von Pehles Lieblingsautoren, ich glaube Ernst Klee, äußerte, dabei aber von Pehle rüde unterbrochen wurde: »Ach hör doch auf, Hans, das haste doch überhaupt nicht gelesen!« Mommsen war sprachlos, was man selten erleben konnte, sein ohnehin immer etwas hilflos wirkender Blick war gewissermaßen zu sich selbst gekommen. Die Adorationsgemeinde war höchst irritiert. Ich liebe so was. Und klar, Pehle hatte natürlich recht.  Der spätere Abend wurde lustig. Sehr lustig. So lustig, dass wir schließlich in der legendären »Ampütte« landeten, der stärksten Kneipe von Essen, geöffnet mindestens bis vier Uhr morgens, wenn es sein muss, auch länger. Je früher es wird, desto interessanter wird das Publikum. Keine Ahnung, wer auf die Idee kam, Jägermeister zu bestellen, ich weiß nur: Jägermeister ist ein Getränk, das man nur in äußerst gehobener Stimmung zu trinken sich bereit findet; offensichtlich ging es nicht anders. An Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern, außer dass es großartig war. Kurz: Walter Pehle ist schon eine coole Sau. Und dieses Kompliment verteile ich sehr sparsam. Darauf einen Jägermeister!

Harald Welzer

 

Walter H. Pehle, Jahrgang 1941, studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie in Köln, Bonn und Düsseldorf; Promotion zum Dr. phil. bei Wolfgang J. Mommsen mit einer Arbeit über Nationalsozialismus in einer Provinzregion. Von 1976 bis 2011 war er verantwortlicher Lektor für Geschichtswissenschaft im S. Fischer Verlag und im Fischer Taschenbuch Verlag. ...

Zum Autor

Götz Aly ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Bei S. Fischer erschienen von ihm u.a. 2011 »Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid ...

Zum Autor

Wolfgang Benz, 1941 in Ellwangen/Jagst geboren, Dr. phil., Historiker, war bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte und von 1990 bis 2011 Professor und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Zudem war er Herausgeber der im Fischer Taschenbuch erschienenen Buchreihe »Europäische Geschichte«.

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Zum Autor

Christoph Cornelißen, geboren 1958, ist Professor für Neueste Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seit 2017 ist er Direktor des Istituto storico italo-germanico in Trient. Er ist überzeugter Europäer und lebte zeitweilig in Italien und in Schottland. Außerdem ist er Mitglied der Deutsch-Tschechischen und der Deutsch-Slowakischen Historikerkommission. Er ...

Zum Autor
Volker Ullrich, geboren 1943, studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie. Der promovierte Historiker ist Autor der »Zeit« und Mitherausgeber des Magazins »Zeit-Geschichte « und lebt in Hamburg. Von 1990 bis 2009 leitete er das Ressort »Politisches Buch« bei der Hamburger Wochenzeitung. Ullrich hat zahlreiche historische Werke zum 19. und 20. Jahrhundert ...
Zum Autor

Harald Welzer ist einer der streitbarsten Intellektuellen in Deutschland. Mit Witz und scharfsinnigen Argumenten engagiert er sich für eine bessere und offene Gesellschaft, für Nachhaltigkeit und Demokratie. Er ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. ...

Zum Autor