Hund, der liest

Sie erwarten von einem guten Buch, dass es Sie nicht nur kurzweilig unterhält, sondern nachhaltig beeindruckt? Gleichzeitig suchen Sie Entspannung und wollen dem Alltag einfach mal für ein paar Stunden entfliehen?
Dann möchten wir Ihnen die folgenden Buchempfehlungen ans Herz legen.

Viel Freude beim Stöbern in Büchern, die Ihnen im Kopf bleiben werden!

»Wir für uns«

 Für ein Leben, das genau jetzt ganz neu beginnt.

 

Wir für uns

Für ein Leben, das genau jetzt ganz neu beginnt.

Josie ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat und kein Kind mehr möchte. Aber was möchte Josie? Sie ist Anfang Vierzig, und ihre Wünsche hat sie immer auf »später« aufgeschoben. Kathi ist plötzlich allein. Ihr Mann Werner ist gestorben, nach fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Ihr einziger Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat so vieles auf »später« verschoben. Als Josie durch einen Zufall in Kathis Küche landet, sind beide verwundert. Sie fühlen sich in Gegenwart der anderen so unbelastet. Ernst genommen. Die beiden Frauen spüren, dass das Leben ihnen genau jetzt ganz unerwartet die Tür öffnet.

Manchmal schickt uns das Schicksal einen Menschen, den wir gar nicht gesucht haben. Und plötzlich steht unser Leben wieder auf »Los«.

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Leseprobe

Prolog

Prolog

Früher versuchte unser Vater, unsere Mutter mit zotigen Witzen und dem Satz Lach doch mal aufzuheitern, aber das führte nur dazu, dass sie noch schmalere Lippen bekam. Sie war es, die einer geregelten Arbeit nachging, das Essen kochte, den Staub und die Böden wischte und sich um unsere schmutzige Wäsche kümmerte, während er an Erfindungen bastelte, die kein Mensch brauchte und die auch nie wirklich funktionierten.

Irgendwann hörte unsere Mutter auf zu kochen, die Böden zu wischen und sich um unsere Wäsche zu kümmern, und packte ihre Koffer. Zuerst war unser Vater fix und fertig, aber er war ein unverbesserlicher Optimist. Bis zu seinem Ende glaubte er, sie würde zurückkommen. So, wie er auch an seine Erfindungen glaubte. 

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»Die Leuchtturmwärter«

»Faszinierend wie ein aufgewühltes Wintermeer« (The Sunday Times) - Der internationale Bestseller aus England

Die Leuchtturmwärter

»Ein erstklassiges Debüt« (The Guardian), »Faszinierend wie ein aufgewühltes Wintermeer« (The Sunday Times), »Wunderbar klug und atmosphärisch« (Observer) – Der internationale Bestseller aus England

In der Silvesternacht verschwinden vor der Küste Cornwalls drei Männer spurlos von einem Leuchtturm. Die Tür ist von innen verschlossen. Der zum Abendessen gedeckte Tisch unberührt. Die Uhren sind stehen geblieben. Zurück bleiben drei Frauen, die auch zwei Jahrzehnte später von dem rätselhaften Geschehen verfolgt werden. Die Tragödie hätte Helen, Jenny und Michelle zusammenbringen sollen, hat sie aber auseinandergerissen. Als sie zum ersten Mal ihre Seite der Geschichte erzählen, kommt ein Leben voller Entbehrungen zutage – des monatelangen Getrenntseins, des Sehnens und Hoffens. Und je tiefer sie hinabtauchen, desto dichter wird das Geflecht aus Geheimnissen und Lügen, Realität und Einbildung.

Emma Stonex hat in ihrem Roman »Die Leuchtturmwärter« ein fesselndes Drama über Verlust und Trauer geschaffen – und über die Liebe, die es braucht, um das Licht am Brennen zu halten, wenn alles andere von Dunkelheit verschlungen wird.

»Ein außergewöhnliches Buch! Durch jede Seite, jede Figur hallt die dunkle, mächtige Präsenz des Meeres wider.« Raynor Winn, Autorin des Bestsellers »Der Salzpfad«

»Mystery, Liebesgeschichte und Schauerroman in einem. Ich wollte nicht, dass es endet!« S J Watson

»Misstrauen, Lügen und eine doch außergewöhnliche Liebe verbindet diese Frauen in einem Roman, der sich für Hoffnung und Zusammenhalt ebenso interessiert wie für Mord und Rache.« Guardian

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Ablösung

Ablösung

Der Tag ist hell und grau, als Jory die Vorhänge aufzieht, im Radio läuft ein vage bekanntes Lied. Er hört die Nachrichten, es geht um ein Mädchen, das oben im Norden an einer Bushaltestelle verschwunden ist, und trinkt aus einer Tasse braunen  Tee. Die arme Mutter ist außer sich – na ja, natürlich. Kurze Haare, kurzer  Rock, große Augen, so stellt er sich das Mädchen vor, zitternd in der Kälte, und eine verlassene Haltestelle, an der jemand hätte stehen sollen, winkend oder klatschnass, und der Bus hält an und fährt wieder ab, niemand ahnt etwas, und der Gehweg schimmert im schwarzen Regen. Das Meer ist ruhig und so spiegelglatt wie oft nach schlechtem Wetter.

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»Heldinnen werden wir dennoch sein«

Mein zuhause - das seid ihr

Heldinnen werden wir dennoch sein

Christiane Wünsche, Autorin des Bestsellers »Aber Töchter sind wir für immer«, erzählt in ihrem neuen Roman, was Freundschaft für uns bedeutet und davon, wie einmal getroffenen Entscheidungen unser ganzes Leben beeinflussen.
»Mein Zuhause – das seid ihr.« Susanne, Helma, Ellie, Ute, Marie: fünf Freundinnen, die seit ihrer Jugend eng verbunden sind – und ein Freund von damals, dessen plötzlicher Tod sie dazu bringt, nachzudenken: Über ihr Leben, ihre Entscheidungen, über Loyalität und ihre Erinnerungen, die ihre ganz eigenen Geschichten schreiben. Lange haben die Frauen nicht an Frankie gedacht und an den einen Abend, an dem er damals plötzlich verschwand. Doch jetzt ist es an der Zeit sich der Vergangenheit zu stellen.
»Die Träume unserer Jugend geistern auch dann noch durch unsere Köpfe, wenn wir längst erwachsen sind – genauso wie die Entscheidungen, die wir einst getroffen und die Wege, die wir damals eingeschlagen haben, uns ein Leben lang begleiten …«

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Prolog

Prolog

Wer bin ich? Das habe ich mich zeit meines Lebens gefragt. Und: Wer will ich sein? Bin ich der eher oberflächliche Sohn eines sanften, freundli­chen Buchhändlers, welcher den Kopf voller Zitate von berühm­ten deutschen Schriftstellern und Philosophen hatte, in dem sich aber auch über die Jahrzehnte der Staub angesammelt hatte von all den alten Schinken? Schichten aus Staub, die seinen Schmerz verdeckten, eine jüdische Mutter gehabt zu haben, die sich ein Jahr nach der Machtergreifung Hitlers das Leben nahm? Bin ich der laute Sohn einer eher stillen, zurückhaltenden Mutter, die als kaufmännische Angestellte den Buchladen immer wieder gekonnt auf Vordermann gebracht und gleichzeitig ihre Kinder mit ihrer verschwenderischen Liebe umsorgt hat? 

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»Sieben Richtige«

»So inspirierend, so lustig, so traurig, so schön. Lesen! Ob im Strandkorb oder vorm Kamin.« Münchner Merkur 

Sieben Richtige

»So inspirierend, so lustig, so traurig, so schön. Lesen! Ob im Strandkorb oder vorm Kamin.« Münchner Merkur

»Jarcks große Kunst besteht darin, das Große und Schwere des Lebens ganz leicht erzählen zu können und das Leichte ganz großartig.« Frankfurter Neue Presse

»Ein berührendes, lesenswertes Buch, das Kraft gibt in herausfordernden Zeiten.« Jury des Literaturpreises Ruhr

»Dieser Roman bietet genug Tiefgang für Philosophen, genug fantastische Sätze für Literaten und genug Eigenleben, um ihn so schnell nicht mehr aus der Hand zu legen.« Aachener Zeitung

»Man wischt sich die Augen: vor Rührung, vor Freude, vor Lachen und vor Staunen, welche Wucht dieser Text hat.« Christoph Maria Herbst

Ein kleines Mädchen, zur falschen Zeit an der falschen Kreuzung. Ein Umzugswagen, der nicht an sein Ziel kommt. Eine viel zu traurige E-Mail, eine Frau, die auf ihre Möbel wartet, und ein Abend in Rom mit zu viel Gin im Tonic. Nur ein paar Sekunden verändern und verbinden die Lebenswege von Greta, Victor, Eva und all den anderen. Irgendwo zwischen Bochum und Boston glauben sie an ihre Träume, an die Zukunft oder an das Glück, einmal die Hauptrolle im Leben eines anderen zu spielen, bevor die Jahre vorbeiziehen. Und jeder Herbstspaziergang kann das unvergessliche Kapitel eines richtigen Lebens werden.

Berührend, unterhaltend, literarisch.

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Die Zehntelsekunde,

Die Zehntelsekunde,

bevor die Schaukel zurückschwingt: Das ist der letzte Moment ohne Zweifel. Der Moment, in dem wir wissen, dass wir fliegen können, wenn uns irgendwer nur fest genug anschubst. Fliegen bis in den leuchtenden Himmel und nie wieder landen müssen. Die Beine nach vorne gestreckt, die Nase im Wind und grinsend über alle Milchzähne. Wenn es dann rauschend abwärtsgeht, fühlen wir: Das war schön, aber schöner wird es nicht, denn irgendwann hört es wohl auf. Bald schon verlieren wir an Höhe, weil irgendwer keine Zeit oder Lust mehr hat, uns mit seiner großen warmen Hand noch mal neuen Schwung zu geben, und werden langsamer und langsamer. Schließlich sitzen wir da, umklammern die kühlen Kettenglieder, rammen die Schuhspitzen in die Erdkuhle unterm Schaukelgerüst und wirbeln ein bisschen Staub auf.

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»So wie du mich kennst«

Was weiß ich wirklich über die, die ich am meisten liebe.

So wie du mich kennst

»Was weiß ich wirklich über die, die ich am meisten liebe?«

Karlas Leben ist stehengeblieben. Sie trägt eine Urne nach Hause, darin die Asche ihrer Schwester Marie. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Marie war Karlas Seelenverwandte, ihr Kompass in diesem Chaos, das sich Leben nennt. Und während sich dieses Chaos um sie herum einfach weiterdreht, reist Karla nach New York, um dort die Wohnung ihrer Schwester aufzulösen. Als sie Fotos findet, die so verstörend wie alltäglich sind, fragt sie sich, wie gut sie Marie wirklich kannte. Die Schwester, die so ganz anders lebte als sie. Die erfolgreich und selbstbewusst war. Was Karla auf den Bildern sieht, verändert ihren Blick auf Marie, ihren Blick auf sich selbst und auf das ganze Leben vor ihr.

Anika Landsteiner erzählt eindringlich, bewegend und aufrüttelnd von Frauen wie uns. Von Menschen wie dir und mir. Ein Buch, das im Kopf bleibt.

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Karla

Karla

SCHEISS SCHÖNE AUSSICHT. Ich lehnte mich gegen die Beifahrertür und kniff die Augen zusammen. Mein Wagen war stehen geblieben, direkt an der Schönen Aussicht, so wurde das hier genannt. Erst war mein Leben stehen geblieben und nun auch der Polo, hier oben auf dem Hügel. Die Gegend kannte ich wie meine Westentasche. Rechts von der schmalen Straße der kleine Parkplatz, zum Stehenbleiben und Fotografieren, direkt dahinter fielen weiche Sommerfelder sanft ab, auf denen Apfelbäume standen. Links von der Straße erstreckte sich ein kleines Waldstück. Vor mir öffnete sich ein Tal, darin eingebettet ein in die Länge gezogener Ort, den man über einige Serpentinen erreichte. Ich wusste genau, wann man in welchen Gang schalten musste, um die Kurven so gleichmäßig wie möglich zu fahren.

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»Wie viel von diesen Hügeln ist Gold«

Eines von Barack Obamas Lieblingsbüchern 2020.

Wie viel von diesen Hügeln ist Gold

»Das kühnste Debüt des Jahres« (The Observer) von einer aufregenden Newcomerin der Weltliteratur
»Wie viel von diesen Hügeln ist Gold« ist eins von Barack Obamas Lieblingsbüchern 2020

Mit einer Pistole in den Händen und der Leiche des Vaters auf dem Rücken des Pferdes sind die chinesischen Waisenkinder Lucy und Sam auf der Flucht durch die Prärie. Amerika ist ein unbarmherziges Land, von Bisonknochen übersät und dem Goldrausch verfallen. Die Geschwister wollen den Vater gemäß dem chinesischen Ritual begraben – mit zwei Silberdollars auf den Augen. Nur auf diese Weise kann Ba nach Hause finden. Doch wo in dieser fremden Welt ist für Lucy und Sam das Zuhause, das so unerreichbar scheint wie das versprochene Gold in den Hügeln?


Mit wilder Sprachmagie erzählt C Pam Zhang, Tochter chinesischer Einwanderer in Amerika, in ihrem Roman »Wie viel von diesen Hügeln ist Gold« von der Sehnsucht anzukommen – an einem Ort und in einer Identität, die sich über die Grenzen von Herkunft und Gender hinwegsetzt.

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GOLD

GOLD

Ba stirbt in der Nacht, und so machen sie sich auf die Suche nach zwei Silberdollars. Sam klopft am Morgen einen zornigen Rhythmus, aber Lucy hat das Bedürfnis, etwas zu sagen, bevor sie gehen. Die Stille lastet schwer auf ihr, drängt sie, bis sie nachgibt.»Tut mir leid«, sagt sie zu Ba in seinem Bett. Das Laken, das ihn einhüllt, ist das einzig Saubere in der schummrigen Hütte, in der schwarzer Kohlenstaub alles bedeckt. Um den Dreck hat Ba sich schon zu Lebzeiten nicht geschert, und auch im Tod geht sein schmaler, giftiger Blick daran vorbei. Und an Lucy. Direkt zu Sam. Sam, das Lieblingskind, rundes Bündel Ungeduld, das in übergroßen Stiefeln an der Tür auf und ab geht. Sam hat Ba von früh bis spät an den Lippen gehangen – und kann dem Mann jetzt nicht mehr in die Augen sehen. Da trifft es Lucy wie ein Schlag: Ba ist wirklich fort. Sie bohrt einen nackten Zeh in den lehmigen Boden, schürft nach Worten, damit Sam zuhört. 

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