Alexander Osang Die Leben der Elena Silber

Die Leben der Elena Silber
 

Alexander Osang Die Leben der Elena Silber

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Inhalt

Fünf Generationen zwischen Deutschland und Russland: Alexander Osang schreibt den Roman des 20. Jahrhunderts.
Russland, Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor Krasnow hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber und flieht mit diesem 1936 nach Berlin, als die politische Lage in der Sowjetunion gefährlich wird. In Schlesien überleben sie den Zweiten Weltkrieg, aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Elena muss ihre vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Elena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Doch stimmt diese Geschichte, wie Elena sie ihrer Familie immer wieder erzählt hat? Mehr als zwanzig Jahre nach Elenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 24,00 | € (A) 24,70
ISBN: 978-3-10-397423-2
lieferbar

624 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Ein Stück Zeitgeschichte, das ›Spiegel‹-Korrespondent Alexander Osang in Sprache gießt.«
Claudia Feser, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 04.12.2019

»Die Dialoge pointiert, die Figuren charismatisch, die Cliffhanger an der richtigen Stelle«
Uli Hufen, WDR3 Gutenbergs Welt, 23.11.2019

»Das alles ist gut geschrieben, und die nicht einfache Dramaturgie gelingt. [...] eine große literarische Abrechnung mit dem Sozialismus seit der Oktoberrevolution.«
Franz Sommerfeld, der Freitag, 10.10.2019

»Osang ist ein großartiger Erzähler, sein Epos spannt mit Leichtigkeit einen Bogen über 100 Jahre Geschichte, die sich im einzelnen Schicksal widerspiegelt.«
Meike Schnitzler, Brigitte, 09.10.2019

»Alexander Osangs bislang persönlichster und größter Roman [...] aber er läge wohl auch bei einem Wettbewerb um den spektakulärsten ersten Satz ziemlich weit vorne.«
Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2019

»Jetzt holt er, angelehnt an das Schicksal seiner Großmutter, zu einem zutiefst anrührenden Familienroman des zwanzigsten Jahrhunderst aus.«
Rundfunk Berlin Brandenburg, 16.09.2019

»Lektüre für alle, die sich ohne falsche Sentimentalität für die Dramen des 20. Jahrhunderts interessieren, aber auch für das Drama der Familie und des Älterwerdens.«
Sabine Frank, MDR Mitteldeutscher Rundfunk, 13.09.2019

»Alexander Osang macht einen großen Wurf [...]. Ein Autor, der etwas riskiert«
Rainer Moritz, Norddeutscher Rundfunk, 03.09.2019

»ein überaus ambitionierter Roman, der nicht nur ein Panorama des 20. Jahrhunderts aufzieht, sondern auch vom Erzählen und Erinnern selbst handelt«
Maik Brüggemeyer, Deutschlandfunk, 27.08.2019

»Beim Thema ›starke erste Sätze‹ ist er kaum zu toppen. Aber nicht nur das. [...] eine eindrucksvolle und manchmal sogar berührende Geschichte.«
Andreas Heimann, Deutsche Presse Agentur, 20.08.2019



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Über Alexander Osang

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Alexander Osang schreibt heute für den ›Spiegel‹ aus Tel Aviv, davor lebte er in Berlin und acht Jahre lang in New York. Sein erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt ...

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Alexander Osang
Foto: © Andreas Labes

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