András Forgách Akte geschlossen

Meine Mutter, die Spionin

Akte geschlossen
 

András Forgách Akte geschlossen

Meine Mutter, die Spionin

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Inhalt

Die unglaubliche Entdeckung, dass die eigene Mutter eine Spionin war

Nach dem Tod der Mutter erhält András Forgách Akten vom Geheimdienst, die sein Leben auf den Kopf stellen. Er hing zärtlich an seiner Mutter und hatte ihre Lebensgeschichte rekonstruiert: eine ungarische Jüdin, die aus Tel Aviv nach Budapest zurückkehrte, weil sie Lenin über alles liebte und dem Werben eines Journalisten erlag. Sie lebten in London, Paris, in Budapest. Stets war sie der Mittelpunkt des turbulenten Freundeskreises, der Anker der Familie. Und doch hatte sie alle, sogar die Söhne, bespitzelt und verraten. So steht es in den Akten. Wohin jetzt mit der Liebe, wo nichts im Leben mehr stimmt?

Verrat ist die Signatur des letzten Jahrhunderts, und selten wurde von ihr mit so viel Empathie und psychologischer Klugheit, mit Witz und Charme erzählt – die Geschichte einer unmöglichen Liebe und eines verlorenen Lebens.



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Bibliografie

Hardcover
Originalsprache: Ungarisch
Übersetzt von: Terézia Mora

Preis € (D) 24,00 | € (A) 24,70
ISBN: 978-3-10-397272-6
lieferbar

352 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»wunderbar übersetzt und mit eigenen Erklärungen versehen: von der Büchner-Preisträgerin Terézia Mora«
Raimund Kirch, Nürnberger Zeitung, 12.07.2019

»Terézia Mora hat diese vertrackte, tragische und zugleich kunstvoll erzählte Geschichte großartig übersetzt – ein weiterer Grund, Forgách zu lesen.«
Christoph Bartmann, Die Presse, 08.06.2019

»András Forgách [...] hat eine hochintelligente Geschichte über den Verrat als Signatur der Zeit geschrieben«
Walter van Rossum, WDR, 25.05.2019

»ein lesenswertes Buch der nachgetragenen Liebe, allem Schmerz zum Trotz.«
Julia Schröder, Südwestrundfunk, 20.05.2019

»›Akte geschlossen‹ ist nichts zuletzt deshalb ein so überzeugendes Buch, weil es
literarische Verfahren souverän nutzt, um das Persönliche aufs Allgemeine zu
beziehen.«
Dirk Hohnsträter, Westdeutscher Rundfunk, 29.04.2019

»András Forgách spannt […] ein Welt-Panorama auf und hat ein Buch geschrieben, das man gelesen haben muss, wenn man über das 20. Jahrhundert spricht.«
Cornelius Hell, ORF, 07.04.2019

»Forgách […] macht aus dem vernichtenden ›Ereignis kosmischen Ausmaßes‹, so paradox es anmuten mag, ein Buch der radikalen Zuwendung, der nachgetragenen Liebe.«
Julia Schröder, Deutschlandfunk Kultur, 26.03.2019



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»Chilenisches Nachtstück«
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Über András Forgách

András Forgách, geboren 1952, gehört zu den prägenden Gestalten des kulturellen Lebens in Ungarn. Der mehrfach preisgekrönte, vielseitige Autor verfasste zahlreiche Theaterstücke, inszenierte an verschiedenen Theatern, schrieb die Drehbücher zu mehreren Filmen, und ist Übersetzer literarischer Werke aus dem Englischen, Französischen und Deutschen. András Forgách lebt in Budapest.

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András Forgách
Foto: (c) Andras Eberling

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