Carolin Emcke

Gegen den Hass

Gegen den Hass
 

Inhalt

»Es gilt zu mobilisieren, was dem Hassenden abgeht: die Fähigkeit zur Ironie, zu Zweifeln und die Vision einer offenen Gesellschaft.« Carolin Emcke

Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay »Gegen den Hass« zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des »Unreinen« entgegen — weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Nur so können wir den religiösen und nationalistischen Fanatikern erfolgreich begegnen, weil Differenzierung und Genauigkeit das sind, was sie am meisten ablehnen.
Für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstöße suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen.



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Bibliografie

Hardcover Preis € (D) 20,00 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-397231-3
lieferbar

240 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»nicht nur präzise, sondern auch mit großer sprachlicher Eleganz«
Carsten Otte, Südwestrundfunk SWR 2, 24.10.2016

»in allerersten Umrissen eine sozialphilosophische Theorie der Demokratie«
Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung, 24.10.2016

»›Gegen den Hass‹ ist ein leises, aber vehementes Plädoyer für gesellschaftliche Pluralität und Empathie - und nicht zuletzt eine Anrufung der Phantasie.«
Miriam Hefti, NZZ am Sonntag, 30.10.2016

»Eine Begründung der Demokratie aus der Verletzbarkeit jedes Einzelnen: Das ist Carolin Emckes Antwort auf den wiedererwachten Willen zur Verletzung.«
Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2016

»Wenn ihr Ton nicht so sanft wäre, ließe sich von einer scharfen Diagnose sprechen, scharfsinnig jedenfalls ist sie, klug und differenziert.«
Tobias Schwartz, tip Berlin, 03.11.2016



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Über Carolin Emcke

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektiver Identitäten«. Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University. Sie ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die ...

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Carolin Emcke
Foto: Jakob Börner
hundertvierzehn.de
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