Thomas Mann Herausgegeben von: Hermann Kurzke Gegen die Verunglimpfung von Alexander Moritz Freys »Spuk des Alltags«

Gegen die Verunglimpfung von Alexander Moritz Freys »Spuk des Alltags«
 

Thomas Mann Herausgegeben von: Hermann Kurzke Gegen die Verunglimpfung von Alexander Moritz Freys »Spuk des Alltags«

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Inhalt

Das Werk ›Spuk des Alltags‹ (erschienen 1920) des Münchener Schriftstellers Alexander Moritz Frey erregte die Gemüter: Obwohl literarisch und stilistisch seriös, stehen dennoch Themen wie Tod und Sex im Mittelpunkt, untermalt durch Anklänge fantastischer und wahnhafter Elemente. Der süddeutsche Pfarrer Hermann Binder war empört und sah sich nach der Lektüre veranlasst, den Verfasser mit einem drastischen Verriss in der Augsburger Postzeitung zu brandmarken, was dieser mit einer Klage wegen Beleidigung konterte. Die Süddeutsche Zeitung widmete der Auseinandersetzung am 31. Juli 1921 einen Artikel und druckte dazu diesen Text ab, mit dem Mann in der Sache Partei ergriff. Seine Haltung war auch unabhängig von dem guten persönlichen Kontakt zu Frey vorhersehbar: Unter dem schützenden Dach der Kunst muss auch diese Art von Literatur ihren Platz haben dürfen – eine Sichtweise, die Mann an verschiedenster Stelle konsequent vertrat.



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Bibliografie

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Preis € (D) 0,99
ISBN: 978-3-10-400475-4
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7 Seiten,
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Über Thomas Mann

Die Herausgeber Hermann Kurzke, geboren 1943, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Mainz. 1999 erschien vonihm die Biographie ›Thomas Mann. Das Leben als Kunstwerk‹. Stephan Stachorski, geboren 1967 in Kaiserslautern, studierte Germanistik,Philosophie und Geschichte in Mainz. Er publizierte u.a. ›Fragile Republik. Thomas Mann und Nachkriegsdeutschland‹.Beide Herausgeber sind an der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe ...

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Hermann Kurzke
Foto: Angelika Stehle

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