Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino, 1943 geboren und 2018 verstorben, zählt zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Bekannt wurde er vor allem durch seine »Abschaffel«-Trilogie in den 1970er Jahren. Schon im Alter von 22 Jahren schrieb er seinen ersten Roman, arbeitete aber für Tageszeitungen und für die Satirezeitschrift »Pardon« im Kreis der Neuen Frankfurter Schule. 1982 bis 1990 studierte er Germanistik, Philosophie und Soziologie und übernahm zahlreiche Poetikdozenturen an den verschiedensten Universitäten. Er erhielt 2004 den renommierten Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2007 den Kleist-Preis sowie 2010 den Rinke-Sprachpreis. Im Frühjahr 2018 erschien sein letzter Roman »Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze«.

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