Clemens Meyer

Die stillen Trabanten

Die stillen Trabanten
 

Clemens Meyer

Die stillen Trabanten

voraussichtlich ab dem 12. Dezember 2018 im Buchhandel
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Inhalt

Geschichten aus der Nacht. Clemens Meyer ist ein Meister der Kurzgeschichte. Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Clemens Meyer schreibt Geschichten aus unserer Zeit. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt er von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen.



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Bibliografie

Taschenbuch Preis € (D) 11,00 | € (A) 11,40
ISBN: 978-3-596-29798-6
voraussichtlich ab dem 12. Dezember 2018 im Buchhandel

272 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Wie kein anderer Schriftsteller seiner Generation verwandelte […] Meyer […] die Umbrüche in Ostdeutschland in große Literatur.«
Christian Buß, LiteraturSPIEGEL, 18.03.2017

»›Die stillen Trabanten‹ zeigen einmal mehr, welche Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten ihm auf begrenztem Raum zur Verfügung steht.«
Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 20.03.2017

»Wie kann man triste Geschichten so erzählen, dass sie den Leser fesseln? Meyer zeigt es.«
Jürgen Busche, der Freitag, 22.03.2017

»Meyer ist ein Meister der kurzen Strecke. […] Stories im klassischen Sinne Hemingways; sie sind klug komponiert und kommen ohne ein Wort zu viel aus.«
Tino Dallmann, Mitteldeutscher Rundfunk, 16.03.2017

»Ungeheuer schön. Weil träumerisch, ohne Pathos. Und dabei so zutiefst menschlich, dass es nicht leicht fällt, von einer Erzählung einfach zur nächsten weiterzugehen.«
Wolfgang Schütz, Augsburger Allgemeine, 18.03.2017

»Ein Erzähler, wie wir keinen anderen haben«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.03.2017

»Zartheit und Härte: Kein deutscher Autor tanzt diesen Tango derzeit so geschmeidig wie Clemens Meyer (...) ein zauberhafter Erzählungsband […] ein künstlerisches Ereignis.«
Katharina Teutsch, Die Zeit, 24.05.2017

»Ich bin ein großer Fan von Clemens Meyer […] ich halte ihn für einen der ganz großen deutschen Autoren.«
Ulrich Wickert, Westdeutscher Rundfunk, 30.09.2017



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Über Clemens Meyer

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010), der Roman ›Im Stein‹ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und für den Man Booker International Prize 2017 nominiert. ›Als wir träumten‹ wurde für das Kino verfilmt sowie ›In den Gängen‹ nach einer Erzählung von Clemens Meyer, beide Filme liefen im Wettbewerb der Berlinale. Im Frühjahr 2017 erschienen die Erzählungen ›Die stillen Trabanten‹.
Literaturpreise:

Premio Salerno Libro d’Europa 2017
Finalist Premio Gregor von Rezzori 2017
Longlist Man Booker International Prize 2017
Mainzer Stadtschreiber 2016
Bremer Literaturpreis 2013
Shortlist Deutscher Buchpreis 2013
Stahl-Literaturpreis, 2010
TAGEWERK-Stipendium der Guntram und Irene Rinke-Stiftung, 2009
Preis der Leipziger Buchmesse, 2008
Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, 2007
Märkisches Stipendium für Literatur, 2007
Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, 2007
Mara-Cassens-Preis, 2006
Rheingau-Literatur-Preis, 2006
Einladung zum Ingeborg Bachmann-Wettbewerb, 2006
Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse, 2006
2. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2003
Literatur-Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, 2002
1. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2001

Mehr über Clemens Meyer

Clemens Meyer
Foto: Gaby Gerster


Interview

Interview mit Clemens Meyer zu ›Die Nacht, die Lichter‹, 14.03.2008
Clemens Meyer im Gespräch mit seiner Lektorin Petra Gropp
Petra Gropp: Ein fast 500 Seiten starker Roman über das waghalsige Leben, die großen Hoffnungen und leisen Träume der Jugendlichen in Leipzig-Ost. Die Frage, wie ein solches Buch entsteht, zielt zuerst einmal auf den Stoff. Du hast in einem Gespräch gesagt: "Emile Zola ist durch abgewrackte Gegenden gewandert, um Stoff zum Schreiben zu finden, ich wohne dort." Liegen die Geschichten also quasi „auf der Straße“, und man muss sie nur einsammeln?
Clemens Meyer: Wenn's so einfach wäre. Die Anregung finde ich tatsächlich ab und an „auf der Straße“ oder in der Kneipe, vor allem auch im Gespräch mit alten Freunden. Aber auch in Zeitungen, und in mir selbst. Wenn das Gesehene, Gehörte, Erlebte etwas in mir auslöst, hinterlässt, mich bewegt und dazu zwingt, es künstlerisch umzusetzen, dann ist's optimal.
Nur so kann's meiner Meinung nach zu relevanter Kunst werden. Und das ist dann das Schwierige, die Kunst.
hundertvierzehn.de
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