Liao Yiwu Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass

Meine lange Flucht aus China

Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass
 

Liao Yiwu Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass

Meine lange Flucht aus China

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Inhalt

Der Friedenspreisträger Liao Yiwu über seine bewegende Vergangenheit in China und seine dramatische Flucht nach Deutschland

Es gibt Tage, die einem das ganze Leben über immer wieder in Erinnerung kommen. Bei Liao Yiwu gehört der 2. Juli 2011 zu diesen Tagen: als es ihm gelang, den Grenzfluss zwischen China und Vietnam zu überqueren. Nach vielen vergeblichen Versuchen der Flucht war das der entscheidende Schritt, der ihn letztendlich in sein Exil nach Deutschland führte. Die Geschichte seiner langen Flucht bildet den Rahmen seines neuen sprachgewaltigen Buches, in den er Erzählungen aus seiner Vergangenheit in China einbettet und geschickt miteinander verwebt. Ein bewegender Bericht und große Erzählkunst.

»Ein chinesischer Schriftsteller, der sprachmächtig und unerschrocken gegen die politische Unterdrückung aufbegehrt und den Entrechteten seines Landes eine weithin hörbare Stimme verleiht.«
Aus der Begründung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012

»Liao Yiwu ist einzigartig. Diese Geschichten gehören zu dem großen gemeinsamen Erbe der Weltliteratur.«
Philip Gourevitch zu »Fräulein Hallo und der Bauernkaiser«



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Bibliografie

Hardcover
Originalsprache: Chinesisch
Übersetzt von: Brigitte Höhenrieder, Hans Peter Hoffmann

Preis € (D) 26,00 | € (A) 26,80
ISBN: 978-3-10-397288-7
lieferbar

528 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»ein famoses Buch über seine dramatische Flucht aus China«
Michael Radunski, NZZ am Sonntag, 29.04.2018

»detailliert und intensiv«
Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau, 07.05.2018

»Man will diesem geduldigen, lässigen Erzähler, der einem so nebenbei eine sich hinter ihm verschließende Welt erschließt, überallhin folgen.«
Kolja Reichert, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.06.2018

»Liaos Erzählen trägt stets komische Züge, doch darf man sein wildes Schreiben nicht unterschätzen.«
Katharina Borchardt, Neue Zürcher Zeitung, 12.07.2018

»Man liest diese autobiografische Prosa bis zur letzten Seite atemlos und mit anhaltender Bestürzung. Was nicht zuletzt an ihrer Aktualität liegt.«
Oliver Pfohlmann, Der Tagesspiegel, 25.06.2018

»Liao Yiwu [...] ist das exemplarische Erzählwerk unserer Jahre über den Autor als Flüchtling und Immigrant im selbst gewählten Exil gelungen.«
Herbert Wiesner, Die Welt, 25.08.2018

»Und auch wenn man den [...] Ausgang für den Dichter kennt, verschlingt man Yiwus autobiografische Prosa bis zur letzten Seite atemlos und mit anhaltender Bestürzung.«
Oliver Pfohlmann, Mannheimer Morgen, 27.08.2018



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Über Liao Yiwu

Liao Yiwu, geboren 1958 in der Provinz Sichuan, wuchs als Kind in großer Armut auf. 1989 verfasste er das Gedicht »Massaker«, wofür er vier Jahre inhaftiert und schwer misshandelt wurde. 2007 wurde Liao Yiwu vom Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrum mit dem Preis »Freiheit zum Schreiben« ausgezeichnet, dessen Verleihung in letzter Minute verhindert wurde. 2009 erschien sein Buch »Fräulein Hallo und der Bauernkaiser«. 2011, als »Für ein Lied und ...

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 Liao Yiwu
Foto: ALI GHANDTSCHI

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