Robert Pfaller Erwachsenensprache

Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur

Erwachsenensprache
 

Robert Pfaller Erwachsenensprache

Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur

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Inhalt

Überall wird im öffentlichen Diskurs heute auf Befindlichkeiten Rücksicht genommen: Es werden vor Gefahren wie »expliziter Sprache« gewarnt, Schreibweisen mit Binnen-I empfohlen, dritte Klotüren installiert. Es scheint, als habe der Kampf um die korrekte Bezeichnung und die Rücksicht auf Fragen der Identität alle anderen Kämpfe überlagert.
Robert Pfaller, Autor des Bestsellers »Wofür es sich zu leben lohnt«, fragt sich in »Erwachsenensprache. Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur«, wie es gekommen ist, dass wir nicht mehr als Erwachsene angesprochen, sondern von der Politik wie Kinder behandelt werden wollen. Steckt gar ein Ablenkungsmanöver dahinter? Eine politische Strategie? Es geht darum, als mündige Bürger wieder ernst genommen zu werden – doch dann sollten wir uns auch als solche ansprechen lassen.



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Bibliografie

Paperback

Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-596-29877-8
lieferbar

256 Seiten, Klappenbroschur
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Mich begeistert, wie zielsicher Pfaller das Herz der gegenwärtigen Debatten trifft.«
Svenja Flaßpöhler, Deutschlandfunk Kultur, 04.12.2017

»So eine Polemik muss man sich erst einmal trauen«
Gerald Wagner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2017

»Erwachsenheit statt Empfindlichkeit, Belastbarkeit statt Verletzlichkeit meint hier eine lebenserprobte Kunst der Selbstdistanzierung. Sie darf als Errungenschaft souveräner, aufgeklärter Menschen gelten«
René Scheu, Neue Zürcher Zeitung, 10.01.2018

»Am Ende kostet uns der Umschlag der Vernunft in Unvernunft das, wofür es sich zu Leben lohnt, wie Robert Pfaller in seinem Essay anschaulich macht.«
Thomas Palzer, Südwestrundfunk, 21.02.2018

»Pfaller hat spannende Gedankenexperimente und einiges an ernst zu nehmender Kritik zu bieten.«
Johanna Montanari, der Freitag, 11.01.2018

»Philosoph Pfaller warnt vor der Prioritätenverschiebung und bietet einen interessanten Ansatz zur aktuellen Gleichbehandlungsdebatte.«
Mitteldeutscher Rundfunk, 18.01.2018

»Robert Pfaller geht Lügen und Wahrheiten nach, der Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gemeintem, gibt gewissermaßen einen Aufbaukurs in genauem Hören und Sehen«
Janina Fleischer, Dresdner Neueste Nachrichten, 25.01.2018

»Die Weigerung, erwachsen sein zu wollen, ist die ideale Voraussetzung für Hyperkonsum, Fremdsteuerung und politischen Quietismus. Das braucht endlich eine linke Kampfschrift, Pfaller liefert sie.«
Harald Welzer, Futurzwei - Magazin für Zukunft und Politik, 01.04.2018



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Über Robert Pfaller

Robert Pfaller, geboren 1962, studierte Philosophie in Wien und Berlin und ist nach Gastprofessuren in Chicago, Berlin, Zürich und Straßburg Professor für Kulturwissenschaften und Kulturtheorie an der Kunstuniversität Linz. Von 2009 bis 2014 war er Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst Wien. In den Fischer Verlagen ist von ihm »Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft. Symptome der Gegenwartskultur« erschienen, ...

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Robert Pfaller
Foto: Jeff Mangione
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