Jürgen Martschukat Das Zeitalter der Fitness

Wie der Körper zum Zeichen für Erfolg und Leistung wurde

Das Zeitalter der Fitness
 

Jürgen Martschukat Das Zeitalter der Fitness

Wie der Körper zum Zeichen für Erfolg und Leistung wurde

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Inhalt

Die Geschichte des Körpers im Neoliberalismus – wie Fitness zur Signatur der Moderne wurde. Wer nicht fit ist, ist irgendwie außen vor. Und wer dick ist, erst recht. Unsere Körper sind unser Kapital. Fitness ist ein Statement. Der Historiker Jürgen Martschukat erzählt, wie wir dahin gekommen sind.
Warum werden Manager zu Marathonläufern? Was hat es mit Michelle Obamas »Let’s-Move«-Programm auf sich? Tatsächlich ist Fitness mehr als erfolgreich Sport zu treiben. Wer sich fit hält, übernimmt Verantwortung. Für sich und die Gesellschaft. Er zeigt sich leistungsfähig – ob in der Arbeitswelt, beim Militär oder beim Sex.
Eine spannende Bilanz zum Verhältnis von Körper und Macht im neoliberalen Zeitalter – vielleicht ist das Leben als Couchpotato die moderne Form des Widerstands.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 25,00 | € (A) 25,70
ISBN: 978-3-10-397365-5
lieferbar

352 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Der Erfurter Historiker hat mit seiner materialreichen Gegenwartsanalyse zugleich die kultur- und alltagsgeschichtlichen Wurzeln des herrschenden Fitnessbooms freigelegt.«
Daniel Hackarth, WOZ – Die Wochenzeitung, 16.01.2020

»Eine interessanter Blick auf den Fitnesstrend. Spannend zu lesen – auch, oder gerade, für überzeugte Verweigerer dieses Trends.«
Peter Ansmann, Ruhrbarone, 27.12.2019

»Alles ist politisch – auch Sport. Das ist die Grundthese dieses Buches. Wer es liest, wird nicht mehr ganz unschuldig durch den Wald joggen können.«
Sandra Pfister, Deutschlandfunk, 23.12.2019

»“Das Zeitalter der Fitness” ist originell, unterhaltsam und an den drängenden Fragen unserer Gegenwart orientiert. Mehr kann kritische Geschichtswissenschaft kaum leisten.«
Roman Kaiser-Mühlecker, SWR2, 12.12.2019

»fundiert und klug«
Michael Raschke, Handelsblatt, 14.11.2019

»ein lesenswerter Essay«
Thomas Palzer, Deutschlandfunk, 30.10.2019

»Eine sehr gute Hilfe ist dabei das neue Buch von Jürgen Martschukat. So kundig wie kurzweilig (...).«
Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 15.10.2019

»Das alles klingt konsistent und wird in einem riesigen Anhang von 100 Seiten belegt.«
Maja Beckers, Die Zeit, 10.10.2019



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Über Jürgen Martschukat

Jürgen Martschukat, geboren 1965, ist selbst passionierter Radfahrer, wollte aber als Historiker sein eigenes Tun doch einmal historisch-kritisch hinterfragen. Wenn er nicht gerade ein Buch schreibt, lehrt er Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt. Zuletzt erschienen von ihm »Geschichte der Männlichkeiten« (zusammen mit Olaf Stieglitz, 2. Auflage 2018) und »Die Ordnung des Sozialen. Väter und Familien in der amerikanischen Geschichte seit 1770« (2013, ausgezeichnet von »Geisteswissenschaften International«).

Mehr über Jürgen Martschukat

Jürgen Martschukat
© Hamish John Appleby / Universität Erfurt

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