María Cecilia Barbetta Nachtleuchten

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Inhalt

Shortlist Deutscher Buchpreis 2018: »Nachtleuchten«. In ihrem neuen Roman erzählt María Cecilia Barbetta von der gespenstischen Atmosphäre am Vorabend eines politischen Umsturzes. Sie sind aus der ganzen Welt gekommen und haben sich in Buenos Aires eine Existenz aufgebaut. In dem Viertel Ballester kämpfen sie jeder auf seine Art für den Aufbruch, die Revolution und eine bessere Zukunft – Teresa und ihre Klassenkameradinnen in der katholischen Mädchenschule ebenso wie Celio, der Friseur in der »Ewigen Schönheit«, oder die Mechaniker der Autowerkstatt »Autopia«. Doch politische Spannungen zerreißen das Land, Aberglaube und Gewalt schleichen sich in die Normalität. Mit einem feinen Gespür für die Poesie des Alltags erzählt die in Argentinien geborene María Cecilia Barbetta von der Liebe zum Leben in Zeiten des Umbruchs.



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Bibliografie

Hardcover Preis € (D) 24,00 | € (A) 24,70
ISBN: 978-3-10-397289-4
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528 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Mit ihrem grandiosen Epos schreibt María Cecilia Barbetta Weltliteratur.«
Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 17.08.2018

»Das ist die Könnerschaft von María Cecilia Barbetta: Unter dieser burlesken Erzähloberfläche schimmern die sozialen Spannungen [...] und die sich anbahnenden politischen Umbrüche in Argentinien jederzeit durch.«
Christoph Schröder, Südwestrundfunk, 19.08.2018

»[…] stilistisch herausragend […] Eine Feier der Ausschmückung und Abschweifung, in komplexen Sätzen, gelegentlich unterbrochen von sprachspielerischen, grafischen Einschüben. Eine anspruchsvolle Lektüre für Liebhaber des literarischen Groß-Panoramas.«
Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur, 16.08.2018

»Dieser Roman ist ein Sprachkunstwerk, eine erzählerische Explosion.«
Carsten Wist, Rundfunk Berlin Brandenburg, 03.09.2018

»[…] erzählt so kunst- wie humorvoll von unruhigen Zeiten […] Es kann einem schwindelig werden ob der vielen literarischen und außerliterarischen Bezüge «
Tobias Lehmkuhl, DIE ZEIT, 06.09.2018

»Es ist der spielerisch-künstlerische Umgang mit Sprache, der auch diesen Roman […] so besonders macht.«
Katharina Schipkowski, SPIEGEL online, 10.09.2018

»Barbetta versucht sich […] nicht nur demonstrativ von konventionellen Erzähltraditionen abzusetzen, sondern ihre politische Botschaft kunstvoll zu verpacken.«
Alexander Košenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.2018

»Kann man unsere Zeit besser verstehen, wenn man einen Roman über Argentienien während der Siebzigerjahre liest? [...] Ja [...] erst recht, wenn so kunstvoll erzählt.«
Felix Bayer, Der SPIEGEL LiteraturSPIEGEL, 29.09.2018



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Über María Cecilia Barbetta

María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires geboren, wuchs in dem Einwandererviertel Ballester, in dem ihr Roman »Nachtleuchten« spielt, auf und besuchte dort die deutsche Schule. 1996 zog sie nach Berlin und blieb. Ihr erster Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros« (2008), wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman über den Vorabend eines politischen Umsturzes, »Nachtleuchten« (2018), wurde mit ...

Mehr über María Cecilia Barbetta

María Cecilia Barbetta
(c) Marcus Höhn


Interview

HUNDERTVIERZEHN | Im Gespräch mit María Cecilia Barbetta, 05.10.2018
Ihr Roman »Nachtleuchten« steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Mit ihrer Lektorin Petra Gropp hat sich María Cecilia Barbetta über die Entstehung des Buches unterhalten.
Petra Gropp: Liebe María Cecilia Barbetta, Dein erster Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros«, erzählte die Geschichte zweier junger Frauen in Argentinien, in Buenos Aires, die sich in eben dieser wundersamen Änderungsschneiderei begegnen. Wie erinnerst Du Dich heute an diesen Roman zurück?
María Cecilia Barbetta: Ich habe den Eindruck, dass der Kosmos rund um mein Debüt ziemlich weit weg von der heutigen Autorin liegt – jemandem, der ich zugegebenermaßen nicht geworden wäre, hätte ich dem damaligen Schreibimpuls nicht nachgegeben, der meinem Leben schließlich eine ungeahnte Kehrtwende verlieh.
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