Fjodor M. Dostojewskij, Werkausgabe

Der vollkommenste Roman Dostojewskijs, einer der größten Kriminalromane der Weltliteratur – und ein grandioses Albtraumspiel.

Raskolnikow entstammt einer verarmten bürgerlichen Familie. In der schrankähnlichen Enge seines Zimmers will er, dass allein die Ratio und der Verstand sein Leben beherrschen. Aufgrund des wissenschaftlichen oder sozialen Fortschritts scheint es ihm erlaubt, eine alte Wucherin, die »nicht besser als eine Laus ist«, zu töten und mit dem geraubten Geld sein Studium zu finanzieren. Sein Herz wehrt sich ebenso wie sein Unterbewusstsein gegen die geplante Tat, doch von sozialer Not gedrängt und gefangen in lebensfeindlichen Ideen, wird er zum Mörder. Das Delirium und die grenzenlose Einsamkeit, die dem Verbrechen folgen, lassen ihn erkennen, dass die Funktionen des Verstandes nicht die einzige bestimmende Dimension der menschlichen Persönlichkeit ausmachen. Leidvoll, aber bereichert durch die einfühlsame Scharfsicht des Untersuchungsrichters Porfirij und durch die frisch erwachte Liebe zu Sonja Marmeladowa, erfährt er, dass der Weg aus der Vereinsamung nur über Geständnis und Strafe führen kann.

»Von jetzt an heißt es: Fort mit euch, ihr alten Übersetzungen! Wir wollen nur den klaren, rhetorisch versierten Dostojewskij von Swetlana Geier.«
Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Später Anfang, spektakuläres Ergebnis: Erst mit 65 Jahren fing Swetlana Geier mit der Übersetzung der großen Romane von Fjodor Dostojewskij an. Doch ihre Neubearbeitungen gelten als Meilensteine.«
Der Spiegel

  1. Verbrechen und Strafe
    Verbrechen und Strafe

    Der vollkommenste Roman Dostojewskijs, einer der größten Kriminalromane der Weltliteratur – und ein grandioses Albtraumspiel.

    Raskolnikow entstammt einer verarmten bürgerlichen Familie. In der schrankähnlichen Enge seines Zimmers will er, dass allein die Ratio und der Verstand sein Leben beherrschen. Aufgrund des wissenschaftlichen oder...

    Zum Buch
  2. Der Idiot
    Der Idiot

    »Die gesamte Bewegung des Buches gleicht einem ungeheuren Kratereinsturz«, schrieb Walter Benjamin über den Roman »Der Idiot«, der 1868 als zweiter der großen »Romantragödien« Dostojewskijs erschien. Im Mittelpunkt steht Fürst Myschkin, ein tragischer Don Quijote, der als »wahrhaft guter Mensch« über die...

    Zum Buch
  3. Ein grüner Junge
    Ein grüner Junge
    Erhältlich als:

    Das unbekannte Meisterwerk von Dostojewskij: Ein unerfahrener Junge gerät in die gigantische Metropole, doch in seiner Unschuld ist er klüger als alle.

    Mit dem letzten der »Elefanten« liefert Swetlana Geier den fulminanten Abschluss ihrer Dostojewskij-Neuübersetzungen und vollendet ihren Lebenstraum nach mehr als...

    Zum Buch
  4. Die Brüder Karamasow
    Die Brüder Karamasow

    »Die Brüder Karamasow« – »Roman in vier Teilen, mit einem Epilog« ist das letzte Werk der großen »Romantragödien« von Fjodor Michailowitsch Dostojewskij, erschienen 1879/80, ein Jahr vor dem Tod seines Autors. Der Roman ist nicht nur eine packende Familiengeschichte im Russland des...

    Zum Buch
  5. Böse Geister
    Böse Geister

    Eine Stadt in Russland wird von »Bösen Geistern« heimgesucht, die ein Labyrinth aus Angst, Qual und Obsession errichten. In der Mitte der taumelnden Welt steht Stawrogin, von dem sich alle Orientierung erhoffen – er ist ein genialischer Mensch, der sich über alle...

    Zum Buch
  6. Der Spieler
    Der Spieler

    Spielen bedeutete für Dostojewskij, an die Tür des Schicksals klopfen. Es ging ihm um den Moment, in dem die Roulettekugel zwischen zweit Möglichkeiten zögert - Gewinn oder Verderben. Im Herbst 1866 klopfte Dostojewskij als Autor an dieselbe Tür: Soeben hatte er »Verbrechen...

    Zum Buch
  7. Der Großinquisitor
    Der Großinquisitor
    Erhältlich als:

    Das berühmteste Kapitel aus Doestojewskijs Roman »Die Brüder Karamasow« in einer Sonderausgabe
    Iwan bittet Aljoscha um zehn Minuten seiner Aufmerksamkeit, um ein Poem vorzutragen, dass er sich selbst ausgedacht hat. Es ist nicht aufgeschrieben, nur in seinem Kopf existiert es. Doch der...

    Zum Buch