Heinrich Mann, Studienausgabe in Einzelbänden (Taschenbuchausgabe)

›Der Kopf‹, das autobiographisch gefärbte Finale von Heinrich Manns Kaiserreich-Trilogie, handelt von Schuld und Versagen der wilhelminischen Elite. Die Demokratie bedarf einer moralisch erneuerten Führung, besagt eine der Botschaften; wer von den Kriegsursachen redet, darf vom Kapitalismus nicht schweigen, eine andere. Der Roman ist ein Dokument persönlicher Trauerarbeit und erster ›Tombeau des intellectuels‹ der modernen deutschen Literatur in Form einer geschichtspolitischen Legende: Grabmal des eigenen literarischen Aktivismus, Denkmal des Bruderkriegs mit Thomas Mann und Mahnung an die kritischen Intellektuellen der Weimarer Republik, sich von den Illusionen über ihre politische Macht zu lösen, ohne zu resignieren oder zynisch zu werden.

Mit einem ausführlichen Nachwort des Herausgebers
Mit umfangreichem Materialien-Anhang

  1. Der Kopf
    Der Kopf
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    ›Der Kopf‹, das autobiographisch gefärbte Finale von Heinrich Manns Kaiserreich-Trilogie, handelt von Schuld und Versagen der wilhelminischen Elite. Die Demokratie bedarf einer moralisch erneuerten Führung, besagt eine der Botschaften; wer von den Kriegsursachen redet, darf vom Kapitalismus nicht schweigen, eine andere....

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  2. Macht und Mensch
    Macht und Mensch
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    Heinrich Mann hat zeitlebens, von seinen ganz frühen Anfängen abgesehen, als politischer Autor verstanden. Er hat sich stets zu Tagesfragen in Artikeln, Pamphleten und Essays geäußert. In den Essays, die tief in sein übriges Werk verwoben sind, geht er meist über den...

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  3. Zwischen den Rassen
    Zwischen den Rassen
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    Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es...

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  4. Der Haß
    Der Haß
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    Heinrich Mann war knapp 62 Jahre alt, als er nach der sogenannten Machtübernahme aus der Berliner Akademie der Künste ausgestoßen und ins Exil gezwungen wurde. Sein Name stand auf der ersten Ausbürgerungsliste. Gleich zu Beginn seiner Emigrationszeit in Frankreich wandte er sich...

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  5. Die Göttinnen - Die drei Romane der Herzogin von Assy
    Die Göttinnen - Die drei Romane der Herzogin von Assy
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    Eine Vielfalt von Anregungen – französische und italienische Literatur, kunsthistorische Studien, Presseberichte – verarbeitete Heinrich Mann zu einem kulturkritischen Panorama der italienischen Aristokratie, die in einem glanzvollen Maskenspiel das Bewußtsein ihres zunehmenden Verfalls zu betäuben sucht. Im zweiten Band der Trilogie ›Die...

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  6. Die Göttinnen - Die drei Romane der Herzogin von Assy
    Die Göttinnen - Die drei Romane der Herzogin von Assy
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    Für die Erstausgabe der ›Göttinnen‹ verfaßte Heinrich Mann selbst den Klappentext. Zum Roman ›Venus‹ heißt es darin: »Aus der keuschen Freiheitsschwärmerin und der prachtliebenden Kunstbegeisterten [ist] im dritten Roman eine unersättliche Liebhaberin geworden. Die brünstige Natur Neapels steigert ihre Erotik bis zum...

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  7. Die Göttinnen - Die drei Romane der Herzogin von Assy
    Die Göttinnen - Die drei Romane der Herzogin von Assy
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    Seinem damaligen Verleger kündigte Heinrich Mann im Dezember 1900 ein neues Werk an und schrieb dazu: »Es sind die Abenteuer einer großen Dame aus Dalmatien. Im ersten Teil glüht sie vor Freiheitssehnen, im zweiten vor Kunstempfinden, im dritten vor Brunst. [...] Wenn...

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  8. Empfang bei der Welt
    Empfang bei der Welt
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    Der Roman ›Empfang bei der Welt‹ ist Heinrich Manns erste große Prosaarbeit nach seiner Flucht aus Frankreich in die USA. Seine Exil-Existenz in Kalifornien bringt es mit sich, daß er kaum mit Lesepublikum rechnen kann. Heinrich Mann schreibt quasi für sich selbst....

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  9. Ein Zeitalter wird besichtigt
    Ein Zeitalter wird besichtigt
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    In der damaligen DDR zirkulierte dieses Buch bereits in mehreren zehntausend Exemplaren, bevor es erstmals Mitte der siebziger Jahre in der Bundesrepublik publiziert wurde - dreißig Jahre nach Abschluß des Manuskripts, "am Siebenzehnten nach dem D-day", der Landung der Alliierten in der...

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  10. Flöten und Dolche
    Flöten und Dolche
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    »Manchmal das Beste«, schrieb Heinrich Mann 1946 in einer autobiographischen Notiz an den Mailän-der Verlag Mondadori, als er auf seine Novellen zu sprechen kommt. Er selbst schätzte seine kürzeren Prosaarbeiten hoch ein, er kümmerte sich gründlich um die Publizierung seiner Novellenbände und...

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  11. Im Schlaraffenland
    Im Schlaraffenland
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    Mit seinem 1900 erschienenen Roman Im Schlaraffenland legte Heinrich Mann seine erste erfolgreiche Talentprobe als Schriftsteller ab. In diesem Buch über die Korrumpierbarkeit verarbeitete er Erfahrungen aus seinem ersten Berliner Aufenthalt - er arbeitete damals als Volontär im S. Fischer Verlag und...

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  12. Mut
    Mut
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    In einem war Heinrich Mann den meisten seiner Schicksalsgenossen voraus: Während seiner ersten Exil-Station in Frankreich hatte er keinerlei Sprachprobleme. Er beherrschte das Französische so sicher, daß er manche Texte sofort im Idiom des Gastlandes abfaßte. Kaum aus Ber-lin vertrieben, publizierte er...

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  13. Stürmische Morgen
    Stürmische Morgen
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    Als Heinrich Mann seinen Novellenband ›Stürmische Morgen‹ zum Druck vorbereitete, hatte er die literarischen Moden des Fin de siècle hinter sich gelassen. Waren seine frühen Romane noch dem »l’art pour l’art« und Jugendstil-Einflüssen verpflichtet gewesen, so hatte er spätestens mit dem ›Professor...

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  14. Ein ernstes Leben
    Ein ernstes Leben
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    Mit der Auslieferung seines Romans Ein ernstes Leben (November 1952) erlebte Heinrich Mann zugleich seine letzte Buchpublikation auf deutschem Boden vor seiner Emigration. Wenige Wochen später, nach der sogenannten Machtergreifung, flüchtete er ins Exil. Viel spricht dafür, daß gerade dieses Buch auf...

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  15. Es kommt der Tag
    Es kommt der Tag
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    Intensiv wie kaum ein anderer seiner Emigranten-Kollegen mischte sich Heinrich Mann aus dem Exil in die politische Debatte um Deutschland ein. Manche seiner Aufsätze, Essays, Pamphlete wurden ins Nazi-Reich geschmuggelt und gingen bei Gesinnungsfreunden von Hand zu Hand. Die heimlichen Verbreiter riskierten...

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  16. Der Atem
    Der Atem
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    Hans Mayer schrieb zu diesem letzten großen von Heinrich Mann vollendeten Roman: »Merkwürdig und schön ist es, wie Heinrich Mann in diesem reifen Alterswerk noch einmal die wichtigsten Motive seines Schaffens zusammenfügt: seine unvergleichliche Kunst in der Darstellung bedeutender und mutiger Frauengestalten;...

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  17. Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen
    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen
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    Der vorliegende Roman gilt als einer der wichtigsten von Heinrich Mann. Er erschien erstmalig im Jahre 1905 und schildert die makabre Geschichte eines professoralen Gymnasiastenschrecks, einer Spießerexistenz, die in später Leidenschaft einer Kleinstadtkurtisane verfällt und aus den gewohnten bürgerlichen Bahnen entgleist. Mit diesem...

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  18. Sieben Jahre
    Sieben Jahre
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    Wie bei den drei vorausgegangenen Essay-Bänden im Rahmen der Heinrich-Mann-Studienausgabe gilt auch für diesen Band ›Sieben Jahre. Chronik der Gedanken und Vorgänge‹ das Prinzip, daß alle Beiträge in der ursprünglichen, vom Autor konzipierten Zusammenstellung vorgelegt werden. Im Gesamtwerk Heinrich Manns nehmen seine...

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  19. Die Armen
    Die Armen
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    Bei dem Roman ›Die Armen‹ handelt es sich um die unmittelbare Fortsetzung des ›Untertan‹. Im ›Untertan‹ beschreibt Heinrich Mann de Werdegang von Diederich Heßling als typischem Vertreter der Bürgerwelt im Kaiserreich. Zum Teil mit demselben Personal schildert Heinrich Mann jetzt die Heßling-Welt...

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  20. Das öffentliche Leben
    Das öffentliche Leben
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    Als Heinrich Mann zum kulturellen Repräsentanten der Weimarer Republik aufgestiegen war, er selbst war eine Figur des öffentlichen Lebens geworden, galten sein linker Liberalismus und seine radikaldemokratische Gesinnung nicht mehr viel. Sein letzter vor der Emigration in Deutschland veröffentlichter Essayband ›Das öffentliche...

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  21. Madame Legros I
    Madame Legros I
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    In seinen Romanen und Novellen war Heinrich Mann ein Meister des Dialogs, das theatralische Schreiben war für ihn mehr als eine Entspannung. So verwundert es nicht, dass er zahlreiche Theaterstücke verfasst hat. Erstmalig sind nun sämtliche Schauspiele Heinrich Manns in zwei Bänden...

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  22. Die Jagd nach Liebe
    Die Jagd nach Liebe
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    So aktuell kann bereits klassisch gewordene Literatur sein. Ein Strang dieses 1903 erstmals erschienenen Romans hat den verspäteten Gründerzeit-Boom in München zum Thema, es geht um Bodenspekulation, Grundstückstransaktionen und Sanierertum rund um die Prachtboulevards Ludwigstraße und Leopoldstraße. Es ging dabei nicht weniger...

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  23. 16713
    Madame Legros II
    Madame Legros II
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    In seinen Romanen und Novellen war Heinrich Mann ein Meister des Dialogs, das theatralische Schreiben war für ihn mehr als eine Entspannung. So verwundert es nicht, dass er zahlreiche Theaterstücke verfasst hat. Erstmalig sind nun sämtliche Schauspiele Heinrich Manns in zwei Bänden...

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