Hugo von Hofmannsthal, Gesammelte Werke in zehn Einzelbänden (Taschenbuchausgabe)

Nach Chronologie und Zusammenhang reihen sich in diesem Band bedeutungsvolle Prosaeingebungen und –gebilde Hofmannsthals, die als erzählerisch gelten können.
Hugo von Hofmannsthal hat sich nicht als einen „Romanschriftsteller“ angesehen; auf sublime Art ist er ein Erzähler. Sein Werk schwebt über den Grenzen der Gattungen, Erzählerisches entfaltet sich auch dort, wo keine Geschichte oder Anekdote als Gegenstand dient. In kostbaren Essays finden sich erzählerische Elemente. „Erzählung“ wie „Prosa“ kleidet Hofmannsthal oft ins Gewand des Briefes. Und wenn sein Dichten wortlos in Pantomime, Tanzhandlung oder Stummfilm aufgeht, können die szenischen Anweisungen den Charakter des Erzählten gewinnen. ›Lucidor‹ trägt den keineswegs nur vorgegebenen Untertitel ›Figuren zu einer ungeschriebenen Komödie‹: aus diesem Entwurf wuchs die Oper ›Arabella‹.
Der ›Chandos-Brief‹ sollte auch als Konzentrat eines Bildungsromans gelesen werden. ›Die Wege und die Begegnungen‹ eröffnen, wie die Reiseschilderungen, mythische Perspektiven, die Traumsequenz ›Erinnerung schöner Tage‹ führt durch einen Lieblingsbezirk von Hofmannsthals Phantasie und unmittelbar in einen dichterischen Moment, die Gestalt des Raoul Richter tritt in die Kreise des ›Andreas‹, jenes größten Romanfragments. Gemeinsam sind den offenkundigen wie den verkappten Erzählungen: Zauber der Sphären und der Atmosphäre, wundersames Vermögen des Ahnens, Erinnerns, Schauens, nach Hermann Broch »Bilderreihen in unendlicher Spiegelung und Aberspiegelung« - Vision.

  1. Erzählungen - Erfundene Gespräche und Briefe - Reisen
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    Nach Chronologie und Zusammenhang reihen sich in diesem Band bedeutungsvolle Prosaeingebungen und –gebilde Hofmannsthals, die als erzählerisch gelten können. Hugo von Hofmannsthal hat sich nicht als einen „Romanschriftsteller“ angesehen; auf sublime Art ist er ein Erzähler. Sein Werk schwebt über den Grenzen...

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  2. Dramen IV
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    Hugo von Hofmannsthal war ein großer Meister des Lustspiels. Die beiden berühmtesten Beispiele dieses Genres sind in diesem Band versammelt: »Der Schwierige« und »Der Unbestechliche«, die beide zu großen Bühnenerfolgen wurden. Außerdem beinhaltet der Band die Stücke »Mutter und Tochter«, »Silvia...

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  3. Gedichte. Dramen I
    Gedichte. Dramen I
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    Der junge Hofmannsthal wurde schlagartig berühmt durch seine Gedichte, die er zuerst unter dem Pseudonym Loris veröffentlichte. Der lyrische Ton prägt das Frühwerk Hofmannsthals, auch in den Bühnenwerken, die in dieser Zeit entstanden. Dieser Band beinhaltet sämtliche Gedichte Hofmannsthals sowie die Prologe...

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  4. Dramen VI
    Dramen VI
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    Hugo von Hofmannsthal war einer der vielseitigsten Autoren des frühen 20. Jahrhunderts, der auf originelle Weise mit den unterschiedlichsten Genres experimentierte. So entwickelte er zahlreiche Szenarien für Ballette und Pantomimen, darunter das mit Harry Graf Kessler entwickelte Ballett »Josephslegende«, das von Richard...

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  5. Dramen V
    Dramen V
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    Die Zusammenarbeit Hugo von Hofmannsthals mit dem Komponisten Richard Strauss brachte einige der bedeutendsten Opern des 20. Jahrhunderts hervor. Noch heute stehen »Der Rosenkavalier«, »Ariadne auf Naxos«, »Die Frau ohne Schatten« und »Arabella« weltweit auf den Spielplänen der großen Opernbühnen. Mit seinen...

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  6. Dramen III
    Dramen III
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    Mit den Salzburger Festspielen, an deren Gründung Hugo von Hofmannsthal beteiligt war, verbinden sich die größten Erfolge des Autors, vor allem durch sein Mysterienspiel »Jedermann«, das er zwar schon 1911 verfasst hat, das aber ab 1920 alljährlich bei den Salzburger Festspielen aufgeführt...

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  7. Dramen II
    Dramen II
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    Früh entwickelte sich Hofmannsthal zu einem genialen Dramatiker, der sich immer wieder von weltliterarischen Stoffen inspirieren ließ. Der Schwerpunkt dieses Bandes bilden die griechischen Dramen »Elektra«, »Alkestis« und »Ödipus und die Sphinx«, aber auch weitere große Stücke, die um die Jahrhundertwende entstanden...

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