Reinhard Kaiser-Mühlecker Enteignung

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Inhalt

Nach seinem erfolgreichen Roman ›Fremde Seele, dunkler Wald‹, der auf der Shortlist des deutschen Buchpreises stand, schreibt Reinhard Kaiser-Mühlecker über die Umbrüche unserer Gegenwart. Nach Jahren auf Reisen kehrt ein Journalist in den Ort seiner Kindheit zurück, an dem er nie heimisch war. Er schreibt für das kriselnde Lokalblatt, er beginnt eine Affäre und arbeitet auf dem Hof eines Mastbauern, dessen Land enteignet wurde. Rätselhaft und faszinierend sind sie, Ines, Hemma, Flor, und sie ziehen ihn hinein in die Kämpfe um ihr Leben, das ihnen weggenommen wird. Ein existentieller und aufwühlender Roman darüber, wie diese Welt im Umbruch unsere Gefühle und Beziehungen verändert. Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt von einer Zeit tiefer Verunsicherung – er erzählt von unserer Gegenwart.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 21,00 | € (A) 21,60
ISBN: 978-3-10-397408-9
lieferbar

224 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Der bislang beste deutschsprachige Roman in diesem Jahr.«
Gerrit Bartels, rbb Kultur, 14.06.2019

»Reinhard Kaiser-Mühlecker hat einen Krimi aus Schweigen und sprechenden Gesten geschrieben. Und nebenbei erfindet er das Genre des Heimatromans noch einmal neu.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 29.05.2019

»Jeder Satz dieser ›Enteignung‹ sitzt [...] in beglückender Einfachheit. Erstklassige Prosa lebt davon. Sehr gelungen!«
Harald Loch, Nürnberger Nachrichten, 14.05.2019

»Für mich ist er einer der größten lebenden deutschsprachigen Autoren.[…] Er erzählt Geschichten von einer ungeheuren Wucht.«
Christoph Schröder, Hessischer Rundfunk, 16.04.2019

»Kaiser-Mühleckers Fähigkeit, genau zu beobachten und Krisen wie Romanzen aufs äußerste zuzuspitzen, macht selbst aus unscheinbaren, sprachlich fast belanglosen Passagen kleine Preziosen.«
Kai Spanke, FAZ, 03.04.2019

»Das Finale des vorliegenden Liebes- und Wirtschaftromans, der breitbeinig als Männerbuch daherkommt, in dessen Zentrum aber starke Frauenfiguren stehen, ist furios und überraschend.«
Stefan Gmünder, Der Standard, 16.03.2019

»ein ganz und gar gegenwärtiges Buch, das von den Umbrüchen unserer Zeit handelt. Zugleich ist es aber in seinem tiefen existentiellen Ernst vollkommen zeitlos.«
Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 02.03.2019

»Ein wundersamer [...] kurzweiliger, interessanter, kluger, auch politisch kluger Text«
Denis Scheck, Westdeutscher Rundfunk, 17.02.2019



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Über Reinhard Kaiser-Mühlecker

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf. Er studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. »Ich sehe es als eine Art Verpflichtung an, die Welt, die ich kenne, erfahrbar zu machen – einem, der sie nicht kennt.« Sein Debütroman ›Der lange Gang über die Stationen‹ erschien 2008, es folgten die Romane ›Magdalenaberg‹ (2009), ›Wiedersehen in ...

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Reinhard Kaiser-Mühlecker
Foto: Jürgen Bauer

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