Philippe Sands Rückkehr nach Lemberg

Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Rückkehr nach Lemberg
 

Philippe Sands Rückkehr nach Lemberg

Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

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Inhalt

»Kein Roman kann sich mit einem solch wichtigen Werk der Wahrheit messen.« Antony Beevor

Als der bekannte Anwalt für Menschenrechte Philippe Sands eine Einladung nach Lemberg erhält, ahnt er noch nicht, dass dies der Anfang einer erstaunlichen Reise ist, die ihn um die halbe Welt führen wird. Er kommt einem bewegenden Familiengeheimnis auf die Spur, und stößt auf die Geschichte zweier Männer, die angesichts der ungeheuren NS-Verbrechen alles daran setzten, diese juristisch zu fassen. Sie prägten die zentralen Begriffe, mit denen seitdem der Schrecken benannt und geahndet werden kann: »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« und »Genozid«. Meisterhaft verwebt Philippe Sands die Geschichte von Tätern und Anklägern, von Strafe und Völkerrecht zu einer kraftvollen Erzählung darüber, wie Verbrechen und Schuld über Generationen fortwirken.

»Ein Buch wie kein anderes, das ich gelesen habe – man kann es nicht weglegen und vergessen.« Orlando Figes

»Über die Geburtsstunde der internationalen Menschenrechte und zugleich ein zartes Familienporträt … bewegend und fesselnd.« Adam Thirlwell

»Beeindruckend und wichtig.« Louis Begley

»Überwältigend, erschütternd ... ›Rückkehr nach Lemberg‹ ist eines der außergewöhnlichsten Bücher, das ich je gelesen habe.« Antonia Fraser

»Ein schönes und notwendiges Buch.« A. L. Kennedy



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Bibliografie

Hardcover
Übersetzt von: Reinhild Böhnke

Preis € (D) 26,00 | € (A) 26,80
ISBN: 978-3-10-397302-0
lieferbar

592 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»eines der spannendsten, lesbarsten, klügsten, bewegendsten - schlicht besten ›Sachbücher‹ [...] Mit anderen Worten: große Literatur.«
Peter Rutkowski, Frankfurter Rundschau, 30.11.2017

»Wie Sands in seinem Buch familien­- und rechtshistorische Linien verwebt, […] macht aus dem Kernstoff – der Familienrecherche – ein Dokument grosser emotionaler und politischer Kraft.«
Thomas Wadmann, Basler Zeitung, 24.08.2017

»Mit den Biografien dieser Menschen verwebt Philippe Sands die Geschichte eines Jahrhunderts. Er erzählt, wie Geschichte entsteht.«
Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT, 04.08.2016

»Ein faszinierendes Buch, das auf ganz beiläufige Weise die Grundfragen unserer Existenz aufwirft.«
Joachim Gaertner, Arte/Metropolis, 11.02.2018

»Die meisterhaft verwobene Erzählung von Familiengeschichte und Rechtsgeschichte erstreckt sich über mehr als 100 Jahre. [...] Sands' persönlicher, ja intimer Ansatz berührt.«
Katharina Stegelmann, Der SPIEGEL, 29.01.2018

»Es zeichnet das Buch aus, dass Sands darin - detailreich recherchiert - Zeitgeschichte, Rechtsgeschichte und Familiengeschichte erzählerisch in Einklang miteinander bringt.«
Carsten Hueck, Deutschlandfunk Kultur, 12.02.2018

»Wenn man in diesem Winter nur für ein einziges Buch Zeit hätte, müsste man dieses lesen. Es ist brillant nüchtern erzählt, in einer berückenden Klarheit.«
Marie Schmidt, DIE ZEIT, 01.03.2018

»ein großartiges Werk. Es ist ein glänzend und unterhaltsam geschriebenes Buch, erzählt, wie ein Roman, eine Darstellung, die sich aber an die Fakten hält«
Otto Langels, Deutschlandfunk, 16.07.2018



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Über Philippe Sands

Philippe Sands, geboren 1960, ist Anwalt und Professor für Internationales Recht und Direktor des Centre on International Courts and Tribunals am University College London. Leidenschaftlich setzt er sich für humanitäre Ziele und das Völkerrecht ein. Er formulierte u. a. die Anklage gegen den chilenischen Diktator Pinochet. Sands hat selbst Wurzeln in Lemberg, wo der Großteil seiner Familie während des Krieges ermordet wurde. »Rückkehr nach ...

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Philippe Sands
Foto: (c) Antonio Zazueta

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