Ruth Schweikert Tage wie Hunde

Tage wie Hunde
 

Ruth Schweikert Tage wie Hunde

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Inhalt

»Und worauf warte ich jetzt?« – Ruth Schweikert erzählt in ihrem neuen, sehr persönlichen Buch von der eigenen Brustkrebserkrankung
Am 9. Februar 2016, einem Dienstag, erhält Ruth Schweikert die Diagnose, dass sie an einer besonders aggressiven Form von Brustkrebs erkrankt ist. Aus Ahnung und Angst wird Wirklichkeit. Was aber ist das für eine Wirklichkeit? In welchen Käfig aus Vorstellungen und Gedanken, aus Technik und Terminen gerät jemand, der Krebs hat? Was passiert mit dem eigenen Körper? Was glaube ich zu wissen über Krebs? Und worauf warte ich eigentlich, wenn ich wieder einmal warte: nachts schlaflos im Bett oder in einem der vielen Wartezimmer, vor dem nächsten »Befund«?
Nichts ist gewiss in Ruth Schweikerts neuem Buch, das radikal genau von der Wirklichkeit der eigenen Krankheit zu erzählen versucht. Es geht dabei um schlaflose Nächte, um Spritzen und Katheter. Es geht aber auch um das eigene Schreiben und Lesen und die wunderbare Möglichkeit der SMS. »Tage wie Hunde« ist ein hellwaches, schonungsloses Buch über Einsamkeit und Scham, Krankheit und Tod. Und zugleich ein heiteres, ermutigendes Buch über Freundschaft und Liebe und die befreiende Kraft der Literatur.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 20,00 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-397386-0
lieferbar

208 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Es macht staunen: selten zuvor ist ähnlich intensiv und konzentriert über eine Krebserkrankung geschrieben worden. [...] ein wildes Stück Literatur, kraftvoll und zugleich fragil und schwebend«
Susanne Schaber, Die Presse, 01.06.2019

»Ihre ganz persönliche Auseinandersetzung mit der Diagnose Brustkrebs gewinnt gerade dadurch besondere Qualität, dass sie den Kampf [...] auf leisen literarischen Sohlen aufnimmt [...] Bemerkenswert«
Ute Büsing, Rundfunk Berlin Brandenburg, 19.05.2019

»In ihrem Roman ›Tage wie Hunde‹ schreibt Ruth Schweikert über ihre Krebserkrankung – auf ebenso brillante wie berührende Weise.«
Charles Linsmayer, Bieler Tagblatt, 10.04.2019

»Ruth Schweikerts eindrucksvolles Selbstporträt als Krebspatientin rückt […] vor einen vorwiegend hellen, überraschend lebensfrohen Hintergrund. […] komplex und tiefenscharf.«
Gunhild Kübler, NZZ am Sonntag, 31.03.2019

»Die Autorin spricht sich darin Mut zu, und ihr neues Buch trägt diesen Mut weiter an all diejenigen, die ihn brauchen.«
Shirin Sojitrawalla, Deutschlandfunk, 29.03.2019

»Für dieses starkes Buch muss man Dankbarkeit empfinden. Es macht Hoffnung und vermag der Vergänglichkeit des Seins einen tiefen Moment des Innehaltens abzutrotzen.«
Björn Hayer, Spiegel Online, 28.03.2019

»Ruth Schweikert demonstriert hier in großer Eindringlichkeit, dass erzählerische Souveränität in dieser Situation der grundlegenden Daseinserschütterung nicht zu haben ist.«
Michael Braun, Neue Zürcher Zeitung, 16.03.2019



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Über Ruth Schweikert

Ruth Schweikert wurde 1965 in Lörrach geboren und ist in der Schweiz aufgewachsen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Zürich und ist als Schriftstellerin und Theaterautorin tätig. 1994 debütierte sie mit dem vielbeachteten Erzählungsband »Erdnüsse. Totschlagen«, es folgten die Romane »Augen zu« (1998), »Ohio« (2005) und »Wie wir älter werden« (2015). Für ihre Arbeit wurde sie u.a. beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Bertelsmann ...

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Ruth Schweikert
Foto: (c) Sibylle Meier

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