[Zur Urheberschaft der Zwölftontechnik im »Doktor Faustus«] [Zur Urheberschaft der Zwölftontechnik im »Doktor Faustus«]
[Zur Urheberschaft der Zwölftontechnik im »Doktor Faustus«]
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Erscheinungstermin: 29.04.2011

Der Anlass dieses Artikels war im März 1948 in Unsere Meinung unter dem Titel ›Kritik des Werkes‹ erschienen. In der Glosse wurde Mann vorgeworfen, dass er die Erfinder der Zwölftonmusik, Arnold Schönberg und Josef Mathias Hauer, im ›Doktor Faustus‹ nicht genannt und deren Schöpfung zudem in abwertender Weise dargestellt habe. Mann begegnete der Kritik mit diesem Schreiben, das in einem zweiten Anlauf am 19. April entstand (es war deutlich kürzer als der erste Entwurf) und in der Maiausgabe abgedruckt wurde. Der erste Absatz, in welchem Mann dem Herausgeber Rudolf Jakob Humm ein Lob für dessen Zeitschrift ausspricht, wurde dabei ausgelassen. Da einige Leser nach der Lektüre des Romans davon ausgingen, der Protagonist Adrian Leverkühn existiere tatsächlich und habe die Zwölftonmusik erschaffen – und auch, um weiteren Vorwürfen des Raubes geistigen Eigentums vorzubeugen – wurde Arnold Schönberg in späteren Ausgaben des ›Doktor Faustus‹ stets genannt.

  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Erscheinungstermin: 29.04.2011
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 1 Seiten
  • ISBN: 978-3-10-401537-8
Book Cover
[Zur Urheberschaft der Zwölftontechnik im »Doktor Faustus«]

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