Ina Hartwig

Wer war Ingeborg Bachmann?

Eine Biographie in Bruchstücken

Wer war Ingeborg Bachmann?
 

Ina Hartwig

Wer war Ingeborg Bachmann?

Eine Biographie in Bruchstücken

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Inhalt

Ingeborg Bachmann ist ein Mythos der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Die divenhaften Auftritte und die frühe Berühmtheit, die Beziehungen mit Paul Celan und Max Frisch und nicht zuletzt ihr rätselhafter, tragischer Tod sorgen für ein glamouröses Bild.
Ina Hartwig schaut hinter die Fassade und entdeckt in zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen wie Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser oder Henry Kissinger eine andere Persönlichkeit: Ingeborg Bachmann als politisch denkende Intellektuelle und Medienprofi, als Dichterin, die trotz all ihrer Gefährdungen überrascht mit Witz und lebenspraktischer Klugheit.



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Bibliografie

Hardcover Preis € (D) 22,00 | € (A) 22,70
ISBN: 978-3-10-002303-2
lieferbar

320 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Ina Hartwigs Buch [...] reißt alle Türen und Fenster in der muffigen Bachmann-Kirche auf.«
Eva Menasse, Die Zeit, 23.11.2017

»Noch eine Bachmann-Biographie? Ja, eine, die nicht versucht, sie zu überhöhen, und der es gelingt, ihre Widersprüchlichkeit und ihr Drama angenehm undramatisch zu beschreiben.«
Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.11.2017

»Statt Gottesdienst für eine Ikone endlich ein kluges Buch über die Dichterin in ihrer Zeit, voller neuer Einsichten und O-Töne von Zeitgenossen […]«
Verena Lueken, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.11.2017

»[…] ungeheuer spannend zu lesen, da verfestigte Bachmann-Bilder ins Fließen geraten.«
Beate Tröger, der Freitag, 23.11.2017

»Gestützt auf Nachlassdokumente und Aussagen von Zeitgenossen, gelingt dem Band ein differenziertes Porträt, das Bachmanns intellektuelle Netzwerke offenlegt.«
Georg Leisten, Südwest Presse, 27.11.2017

»Umso wichtiger ist, dass man hier die Weltläufigkeit, die Intellektualität und vor allem die enorme Kraft der Dichterin wiederentdecken kann – und ihren Humor.«
Elke Schlinsog, Deutschlandfunk Kultur, 21.12.2017

» Ina Hartwig beherrscht die große Kunst der Beiläufigkeit.«
Steffen Martus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.01.2018

»Eine Biografie, die den Mythos der fragilen Schriftstellerin korrigiert und die Bachmann als ehrgeizige, lebenskluge Intellektuelle zeigt.«
Focus, 10.03.2018



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Über Ina Hartwig

Ina Hartwig studierte Romanistik und Germanistik in Avignon und Berlin. Neben Lehrtätigkeiten an der FU Berlin, in St. Louis und Göttingen war sie viele Jahre lang verantwortliche Literaturredakteurin bei der »Frankfurter Rundschau« und arbeitete ab 2010 als freie Kritikerin, Autorin und Jurorin. 2011 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik und dem Caroline-Schlegel-Preis der Stadt Jena ausgezeichnet, 2015/16 war sie als Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin. Seit 2016 ist Ina Hartwig Kulturdezernentin in Frankfurt am Main.

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Foto: Jürgen Bauer

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