Lea Schneider
Lea Schneider, geboren 1989, ist Essayistin, Lyrikerin, Übersetzerin aus dem Chinesischen, Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin. Sie hat in Berlin, Shanghai und Taipei Komparatistik, Soziologie, Linguistik, Sinologie und Kulturwissenschaften studiert und an der FU Berlin über Radikale Verletzbarkeit als feministische Schreibstrategie promoviert. Sie ist Teil des Lyrikkollektivs G13 und schreibt u.a. für die Süddeutsche Zeitung. Zuletzt erschienen 2020 der Lyrikband made in china und 2021 der Essay Scham (beide Verlagshaus Berlin). Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, war u.a. Finalistin des Open Mike, erhielt den Dresdner Lyrikpreis, den Horst Bingel-Preis und den Berliner Kunstpreis für Literatur. Außerdem beschäftigt sie sich mit indigener Philosophie, Verhaltensforschung und Animal Studies sowie Ornithologie. Lea Schneider lebt in Berlin und lehrt als Dozentin für Kreatives Schreiben und Komparatistik an der FU Berlin, dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität für Angewandte Kunst Wien.