Liao Yiwu

Die Dongdong-Tänzerin und der Sichuan-Koch

Geschichten aus der chinesischen Wirklichkeit

Die Dongdong-Tänzerin und der Sichuan-Koch
 

Liao Yiwu

Die Dongdong-Tänzerin und der Sichuan-Koch

Geschichten aus der chinesischen Wirklichkeit

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Inhalt

Der Friedenspreisträger Liao Yiwu hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den kleinen, den unterdrückten Leuten in China eine Stimme zu geben. Als »Sprachrohr der Gesellschaft« ist er im Land unterwegs und bringt die Menschen zum Erzählen.
Während Liao Yiwu in seinem hoch gelobten Buch ›Fräulein Hallo und der Bauernkaiser‹ sein Augenmerk auf den Zusammenprall politischer Wirklichkeit mit jahrtausendealten Traditionen richtete, berichtet er nun eindrücklich von der chinesischen Gegenwart. Eine Gemüsehändlerin, ein Restaurantbesitzer oder ein Anwalt kommen genauso zu Wort wie Nichtstuer, Geldeintreiber, Spieler, Säufer und Mörder. Spannende und unmittelbare Einblicke in das wahre China von heute.

»Ein unbeirrbarer Chronist und Beobachter, der Zeugnis ablegt für die Verstoßenen des modernen China.«
Aus der Begründung der Jury zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels



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Bibliografie

Sachbuch

Hardcover
Originalsprache: Chinesisch
Übersetzt von: Hans Peter Hoffmann

Preis € (D) 24,99 | € (A) 25,70
ISBN: 978-3-10-044816-3
lieferbar

496 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Liao Yiwu ist der wohl vielseitigste Chronist des zeitgenössischen China.«
Der Tagesspiegel

»Liao Yiwu liefert in 30 Interviews ein beeindruckendes Porträt seines Landes.«
Chrismon, Oktober 2013

»Es sind fesselnde Blicke hinter die schwer durchdringliche Miene eines Riesenreichs.«
Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2013

»Der Faszination, die von diesem literarischen Journalismus ausgeht, kann man sich als Leser nicht entziehen.«
Tobias Wenzel, Norddeutscher Rundfunk, NDR Kultur, 16.09.2013

»Fast jede der Erzählungen benennt auf atemberaubende Weise soziale und menschenrechtliche Probleme in der Volksrepublik China.«
Herbert Wiesner, Die Welt (Literarische Welt), 12.10.2013

»Nur schwer zu übertreffen ist vor allem der Witz des Buches, sei es der des Autors oder der seiner Gesprächspartner.«
Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung (Buchmessen-Beilage), 05.10.2013

»Nicht nur eine Chronik Chinas im letzten Jahrzehnt, sondern auch eine wahre comédie humaine, ein literarisches Dokument des menschlichen Schicksals.«
Badische Zeitung, 05.10.2013

»So strotzt sein dritter, nun erschienener Gesprächsband […] von drastischen Geschichten, und doch liest man diese nicht schockstarr, sondern voller Staunen über ihre Ausdruckskraft«
Katharina Borchardt, Deutschlandradio, 24.09.2013



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Über Liao Yiwu

Liao Yiwu, geboren 1958 in der Provinz Sichuan, wuchs als Kind in großer Armut auf. 1989 verfasste er das Gedicht »Massaker«, wofür er vier Jahre inhaftiert und schwer misshandelt wurde. 2007 wurde Liao Yiwu vom Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrum mit dem Preis »Freiheit zum Schreiben« ausgezeichnet, dessen Verleihung in letzter Minute verhindert wurde. 2009 erschien sein Buch »Fräulein Hallo und der Bauernkaiser«. 2011, als »Für ein Lied und ...

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 Liao Yiwu
Foto: ALI GHANDTSCHI

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