Josef Haslinger Klasse Burschen

Essays

Klasse Burschen
 

Josef Haslinger Klasse Burschen

Essays

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Klasse Burschen, die Österreicher. Fröhlich verkünden sie den Glauben an das Gute in der Welt und zeigen stolz ihre Berge, Burgen und Barockkirchen her. Ein verantwortlicher Umgang mit seiner Geschichte aber fällt dem Land schwer. "Obszöner hat ein Land in Zeiten des Friedens noch nicht ausgesehen. "Zu dieser Überzeugung gelangt Josef Haslinger in seinen neuen Essays, in denen er die gesellschaftliche und politische Lage Österreichs analysiert. Er fordert,sich der Geschichte zu stellen, verweist auf das Versagen der Sozialdemokratie und beschreibt die zweifelhafte nationale Identität des Landes, dessen Geschichtslügen und Selbstinszenierungen. Doch bleiben seine hellsichtigen Analysen nicht auf die Grenzen Österreichs beschränkt. Zu Europa oder den Veränderungen in der Asylgesetzgebung bezieht er ebenso Position wie zur derzeitigen Kulturpolitik. Josef Haslinger versteht sich als ein Schriftsteller, für den Ästhetik und Ethik, Literatur und Moral keine getrennten Sphären sind. Wie auch in seinen Romanen "Der Opernball "und "Das Vaterspiel ",deckt er in seinen Essays die Wunden der österreichischen Gesellschaft auf. Er benennt Verdrängtes und erinnert an Verschwiegenes. Gerade angesichts der politischen Entwicklung in Österreich und dem bislang unaufhaltsamen Aufstieg von Jörg Haider sind Josef Haslingers hochaktuelle Essays unverzichtbar geworden.



Buch empfehlen

Bibliografie

Essay/s

Hardcover Preis € (D) 17,00 | € (A) 17,50
ISBN: 978-3-10-030056-0
lieferbar

224 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (dtspr.)

  • Arnold Stadler
»New York machen wir das nächste Mal«
  • Henning Ahrens
»Glantz und Gloria«
  • Wolfgang Hilbig
»Werke, Band 7: Essays, Reden, Interviews«
  • Thomas Brussig
»Beste Absichten«
  • Arnold Stadler
»Rauschzeit«
  • Jan Wagner
»Der verschlossene Raum«
  • Feridun Zaimoglu
»Evangelio«
  • Clemens Meyer
»Die stillen Trabanten«
  • Benjamin Lebert
»Die Dunkelheit zwischen den Sternen«
  • Silvia Bovenschen
»Sarahs Gesetz«
  • Bernd Schroeder
»Warten auf Goebbels«
  • Reinhold Messner
»Wild«

Über Josef Haslinger

Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, lebt in Wien und Leipzig. Seit 1996 lehrt Haslinger als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 1995 erschien sein Roman ›Opernball‹, 2000 ›Das Vaterspiel‹, 2006 ›Zugvögel‹, 2007 ›Phi Phi Island‹. Sein letztes Buch ›Jáchymov‹ erschien im Herbst 2011. Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Preis der Stadt Wien, den Ehrenpreis des ...

Mehr über Josef Haslinger

Josef Haslinger
(c) Tom Langdon/Visual Support

Mehr zu diesem Buch

hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €